15.10.2025

Eigenharntherapie

Eigenharntherapie


Die Eigenurintherapie, auch als Urotherapie bekannt, hat eine lange Geschichte und ist tatsächlich mehr als 4000 Jahre alt. Ihre Ursprünge reichen bis in alte Kulturen wie die Ägypter und Inder zurück, wo Urin als Heilmittel verwendet wurde. Im Wesentlichen beruht die Therapie auf der Annahme, dass der eigene Urin als eine Art natürliches Heilmittel für den Körper fungieren kann.

In der westlichen Welt geriet diese Praxis in den letzten Jahrzehnten immer wieder in den Fokus, insbesondere als die New Yorker Kinderärztin von sich reden machte. Sie behandelte allergische Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen, die durch Umweltgifte oder Schadstoffe hervorgerufen wurden, mit einer ungewöhnlichen Methode der Desensibilisierung: der Eigenharntherapie. Dabei wurde frischer, keimfrei gemachter Urin in kleinsten Mengen injiziert, um eine Immunreaktion zu stimulieren, die das körpereigene Abwehrsystem stärken sollte.

Obwohl diese Behandlungsmethode von manchen als exotisch oder sogar umstritten angesehen wird, hat sie doch eine tief verwurzelte Geschichte in der Naturheilkunde. Ihre Anwendung reicht von der Verwendung als Heilmittel in traditionellen Kulturen bis hin zu moderneren, oft alternativen medizinischen Anwendungen, wobei die wissenschaftliche Wirksamkeit in der westlichen Medizin nicht eindeutig belegt ist. In vielen Teilen der Welt wird Eigenurin nach wie vor als ein Heilmittel angesehen, insbesondere in naturheilkundlichen und alternativen Gesundheitspraktiken.

Es bleibt jedoch wichtig zu betonen, dass die Anwendung von Eigenurin zur medizinischen Behandlung, ob in Form von Injektionen oder auf andere Weise, in vielen westlichen Ländern aufgrund der unzureichenden wissenschaftlichen Beweise und potenzieller Risiken umstritten ist. Dennoch bleibt es ein interessantes Beispiel für die Vielfalt und Historie alternativer Therapieansätze.

Die Eigenharnbehandlung hat eine lange Tradition und wurde in verschiedenen Epochen und Kulturen als therapeutisches Mittel genutzt. Bereits im Jahr 1714 wurde die Anwendung von Eigenharn in der sogenannten „Heylsamen Dreckapotheke“ ausführlich beschrieben. Diese Art von „Apotheke“ basierte auf Naturheilmitteln, die oft aus alltäglichen, teilweise als unrein geltenden Substanzen stammten, wie es auch der Urin war. In diesem Kontext wurde Eigenharn insbesondere als ein universelles Heilmittel angesehen, das bei vielen Beschwerden eingesetzt werden konnte.

In der Volksmedizin fand die Anwendung von Eigenharn besonders bei der Wundbehandlung große Verbreitung. Urin wurde als ein Mittel zur Desinfektion und Heilung von Wunden genutzt. Auch heute noch gibt es in manchen alternativen Heilmethoden Berichte darüber, dass Urin äußerlich angewendet wird, um Hautprobleme oder kleinere Verletzungen zu behandeln.

Bis zum Ersten Weltkrieg waren Eigenharninjektionen in Europa und Amerika in bestimmten Kreisen relativ verbreitet. In dieser Zeit wurde Urin in Form von Injektionen auch zur Stärkung des Immunsystems und zur Behandlung von Entzündungen und anderen Beschwerden eingesetzt. Der Glauben an die heilende Wirkung des eigenen Urins war stark verbreitet, besonders in einer Ära, in der viele pharmakologische Substanzen noch nicht entwickelt waren und die medizinische Forschung noch in ihren Anfängen steckte.

Erst mit der zunehmenden Entwicklung chemischer Arzneimittel, insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg, geriet die Eigenharnbehandlung weitgehend in Vergessenheit. Neue Medikamente und die Entdeckung von Antibiotika und anderen pharmakologischen Behandlungen nahmen ihren Platz ein und verdrängten alte Heilmethoden wie die Eigenharntherapie aus der breiten Anwendung. Trotzdem bleibt die Praxis in einigen alternativen und naturheilkundlichen Kreisen bis heute ein Thema, wenn auch sie in der modernen westlichen Medizin aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise und möglicher gesundheitlicher Risiken weitgehend nicht anerkannt wird.

Die Eigenharntherapie beruht auf der Vorstellung, dass Urin viele wertvolle Substanzen enthält, die dem Körper helfen können, sich selbst zu heilen. Neben den Abfallprodukten, die der Körper ausscheidet, sind im Urin auch Antigene, Antikörper, Vitamine, körpereigene Hormone, Enzyme und andere biochemische Substanzen enthalten. Diese Komponenten werden als potenziell therapeutisch wirksam betrachtet, weshalb Eigenharn nicht nur als Reiztherapeutikum, sondern auch als Heilmittel eingesetzt wird.

Ein interessantes Beispiel für die therapeutische Anwendung von Eigenharn wurde bei schwangeren Frauen beobachtet, die unter sogenannten Schwangerschaftstoxikosen (Vergiftungen) litten. Diese toxischen Zustände, die durch eine unzureichende Anpassung des Körpers an die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft entstehen, können mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe) einhergehen. Forscher und Anwender der Eigenharntherapie haben festgestellt, dass diese Schwangerschaftskomplikationen zum Teil durch die Ausscheidung von Hormonen über den Urin verursacht werden können. In solchen Fällen soll die Injektion von Eigenharn eine sofortige Verbesserung des Krankheitsbildes bewirken. Dabei wird angenommen, dass die Hormone und anderen bioaktiven Substanzen im Urin dem Körper helfen, seine hormonelle Balance wiederherzustellen.

Ein weiteres Beispiel für die Anwendung von Eigenharn ist die Behandlung von Hauterkrankungen. Hier wird angenommen, dass viele Hautprobleme, insbesondere solche, die mit einer Form der „Eigenvergiftung“ zusammenhängen, auf eine Ansammlung von Abfallstoffen im Körper zurückzuführen sind. Die Eigenharntherapie soll helfen, diese Stoffe auszuscheiden oder die Haut direkt mit den heilenden Komponenten des Urins zu versorgen. Man hat in der Vergangenheit beobachtet, dass Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Akne durch die äußerliche Anwendung von Urin oder durch Injektionen von Eigenharn eine Linderung erfahren konnten.

Trotz der positiven Berichte über die Wirkung von Eigenharn bei bestimmten Beschwerden bleibt die wissenschaftliche Grundlage dieser Therapiemethode unklar und weitgehend unbelegt. Viele medizinische Fachkreise betrachten die Anwendung von Eigenharn weiterhin skeptisch und warnen vor möglichen Risiken, insbesondere bei der inneren Anwendung oder Injektion. Dennoch bleibt die Eigenharntherapie in einigen alternativen und naturheilkundlichen Kreisen ein anerkanntes Mittel, das in bestimmten Kontexten als hilfreich angesehen wird.



Wann hilft diese Therapie?

Die Eigenharntherapie wird traditionell bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet, die entweder durch Immunreaktionen oder durch eine Ansammlung von Giftstoffen im Körper verursacht werden. Zu den wichtigsten Krankheiten, bei denen eine Eigenharnbehandlung laut Befürwortern Erfolg versprechen soll, gehören insbesondere:

  1. Allergien: Hier wird die Eigenharntherapie häufig als eine Methode zur Desensibilisierung genutzt, ähnlich wie bei traditionellen Allergie-Impfungen. Der Urin enthält Antigene, Antikörper und andere immunmodulierende Substanzen, die das Immunsystem auf eine Weise anregen sollen, die die allergischen Reaktionen mindert. Der Gedanke ist, dass der Körper durch die Einnahme von Eigenharn eine gewissermaßen „sanfte“ Gewöhnung an die Stoffe entwickelt, auf die er allergisch reagiert.
  2. Chronische, immer wiederkehrende Erkrankungen: Dazu gehören vor allem chronische Entzündungen oder Infektionen, wie zum Beispiel wiederkehrende Hautentzündungen oder chronische Vereiterungen. Diese Erkrankungen entstehen oft durch eine Kombination von Schwächen im Immunsystem und einer Ansammlung von Toxinen im Körper. Eigenharn soll dabei helfen, diese Toxine auszuscheiden und das Immunsystem zu stärken, um wiederkehrende Infektionen zu verhindern.
  3. Vergiftungen aus dem eigenen Organismus: Eine weitere Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Eigenharntherapie eingesetzt wird, sind solche, die auf eine Art „Eigenvergiftung“ zurückzuführen sind. Diese Vergiftungen entstehen durch die Ansammlung von Stoffwechselabfällen und Toxinen im Körper. Bei dieser Anwendung geht man davon aus, dass der Urin dem Körper hilft, diese Abfälle zu eliminieren oder die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, um die Vergiftung zu überwinden.

Anwendungsformen der Eigenharntherapie:

Die Eigenharntherapie kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden, sowohl innerlich als auch äußerlich:

  • Innerliche Anwendung: Hierbei wird der Urin oral eingenommen. Dies kann in kleinen Mengen geschehen, wobei der Urin meist direkt nach dem Aufwachen entnommen wird, da dieser als besonders konzentriert gilt. Manche Menschen trinken täglich eine kleine Menge ihres Urins als regelmäßige Therapie.
  • Äußere Anwendung: Eigenharn wird häufig äußerlich bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Akne oder Psoriasis angewendet. Hier wird der Urin direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, um die Heilung zu unterstützen.
  • Injektionen: In speziellen Fällen, und nur unter professioneller Anleitung, wird der Urin auch nach einer speziellen Aufbereitung (zum Beispiel durch Sterilisation) in kleinen Mengen in den Körper injiziert. Diese Methode wird vor allem bei chronischen Krankheiten oder Allergien angewendet, um eine immunologische Reaktion zu fördern.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Eigenharntherapie trotz der vielen positiven Berichte und der langen Tradition in vielen Kulturen von der modernen westlichen Medizin mit Skepsis betrachtet wird. Die wissenschaftliche Grundlage und die Beweise für die Wirksamkeit sind begrenzt, und die Methode wird in der konventionellen Medizin nicht allgemein akzeptiert. Wer diese Therapie in Erwägung zieht, sollte dies mit einem erfahrenen Therapeuten besprechen und auf mögliche Risiken achten.

Eigenurin kann eigesetzt werden:

Besonders gute Ergebnisse sollen mit der Eigenurintherapie bei den folgenden Beschwerden erzielt werden können:

  • Allergien
  • Asthma
  • Hauterkrankungen
  • Stoffwechselleiden wie Rheuma oder Gicht
  • chronische Entzündungen im Urogenitalbereich
  • Candida
  • Diabetes
  • Verdauungsprobleme
  • Gelbsucht
  • Herzkrankheiten
  • Erkältungen
  • Gelbsucht
  • Krebs

Äußerliche Anwendung bei:

  • Verletzungen
  • Warzen
  • Psoriasis
  • Knoten
  • Bisse

Die Anwendung von Eigenharn in der Therapie erfolgt auf unterschiedliche Weise, sowohl innerlich als auch äußerlich, wobei jede Methode spezifische Anwendungsdetails aufweist.

Innere Anwendung

Bei der innerlichen Anwendung von Eigenharn wird der Morgenurin bevorzugt, da er als besonders konzentriert gilt und somit eine höhere Wirksamkeit für die Therapie verspricht. Die gängige Praxis ist, den Urin täglich über einen längeren Zeitraum hinweg zu trinken, um von seinen angeblichen heilenden Eigenschaften zu profitieren.

  • Mittelstrahltechnik: Bei der innerlichen Anwendung wird nur der Mittelstrahl des Urins verwendet. Der Mittelstrahl ist der Teil des Urins, der mittig während des Wasserlassens ausgeschieden wird. Die ersten und letzten Tropfen werden nicht verwendet, da sie als weniger rein gelten und möglicherweise Verunreinigungen enthalten, die die Wirkung beeinträchtigen könnten.
  • Tägliche Einnahme: In der Praxis wird oft empfohlen, jeden Morgen eine kleine Menge (z. B. ein kleines Glas) des Mittelstrahls zu trinken. Dies kann über mehrere Wochen oder Monate fortgeführt werden, abhängig von der Art der Beschwerden und dem gewünschten Therapieerfolg.
  • Sammlung und abendliche Einnahme: Eine alternative Methode besteht darin, den Urin den ganzen Tag über zu sammeln und ihn dann am Abend zu trinken. Auch hier wird bevorzugt, nur der Mittelstrahl verwendet. Diese Methode könnte für Menschen praktischer sein, die nicht regelmäßig den Morgenurin zur Verfügung haben oder sie als weniger belastend empfinden.

Äußere Anwendung

Die äußerliche Anwendung von Eigenharn erfolgt bei einer Vielzahl von Hauterkrankungen und Beschwerden, wobei der Urin als desinfizierend und heilungsfördernd angesehen wird. Dies kann insbesondere bei Hautproblemen wie Ekzemen, Psoriasis, Akne, Wunden oder Hautirritationen hilfreich sein.

  • Umschläge und Wickel: Bei dieser Anwendung wird Urin auf ein Tuch oder einen Verband aufgetragen, das dann als Umschlag oder Wickel auf die betroffene Hautpartie gelegt wird. Die Dauer des Auflegens kann je nach Bedarf variieren, typischerweise wird der Wickel mehrere Stunden oder über Nacht belassen, um die heilenden Substanzen in den Urin einzubringen und die Haut zu beruhigen.
  • Betupfen mit Urin: Kleinere Hautpartien können direkt mit einem mit Urin getränkten Tuch oder einem Wattebausch betupft werden. Auch hier wird der Mittelstrahl des Urins verwendet, um die größtmögliche Wirksamkeit zu gewährleisten. Diese Methode eignet sich für lokale Hautprobleme und ist eine weniger invasive Möglichkeit, den Urin äußerlich anzuwenden.

In beiden Fällen – sowohl bei der innerlichen als auch der äußerlichen Anwendung – wird nur der Mittelstrahl des Urins verwendet. Diese Auswahl soll dazu beitragen, Verunreinigungen zu vermeiden und den Urin möglichst „rein“ und wirksam zu nutzen. Während die innerliche Anwendung darauf abzielt, den Körper von innen heraus zu unterstützen und das Immunsystem oder den Stoffwechsel zu fördern, wird der Urin äußerlich vor allem zur Heilung von Hauterkrankungen und zur Linderung von Hautbeschwerden eingesetzt.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Eigenharntherapie nicht durch umfassende wissenschaftliche Studien gestützt wird und in vielen modernen medizinischen Kreisen als unbewiesen oder sogar potenziell riskant betrachtet wird. Wer diese Therapie in Betracht zieht, sollte dies in Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten oder Arzt tun, insbesondere wenn ernsthafte gesundheitliche Probleme vorliegen.



Besuch beim Hausarzt oder Heilpraktiker:

Die Behandlung mit Eigenharn, insbesondere in der Form von Injektionen, erfordert eine sehr sorgfältige Vorbereitung und Durchführung, um Infektionen und andere Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Hier wird eine spezifische Methode beschrieben, die in einer kontrollierten Umgebung, etwa unter der Aufsicht eines Hausarztes oder Heilpraktikers, durchgeführt wird.

Vorbereitung und Anwendung der Injektion

  • Frischer Urin: Für die Therapie wird ausschließlich frischer Urin verwendet, der in einem sauberen Reagenzglas aufgefangen wird, um die Reinheit und Wirksamkeit des Urins zu gewährleisten.
  • Karbolsäure und Phenol: Um die Sterilität des Urins zu gewährleisten und mögliche Bakterien oder Keime abzutöten, wird der Urin mit Karbolsäure und Phenol behandelt. Zu 5 ml Urin gibt man 1 Tropfen Karbolsäure und 1 Tropfen Phenol. Diese Stoffe haben antiseptische Eigenschaften, die helfen, den Urin zu desinfizieren, was insbesondere für die Injektion wichtig ist.
  • Filtration: Falls sich Harnsedimente im Urin befinden, wird dieser zusätzlich filtriert, um auch mögliche Feststoffe zu entfernen. Dies stellt sicher, dass der Urin so rein wie möglich ist und keine Verunreinigungen in den Körper gelangen.
  • Injektion: Der vorbereitete Urin wird dann unter die Haut oder in den Gesäßmuskel injiziert. Zu Beginn wird eine sehr kleine Menge, etwa 0,5 ml, verwendet. Diese Menge wird in den folgenden Tagen schrittweise um 0,5 ml erhöht, um den Körper langsam an die Therapie zu gewöhnen.

Therapieverlauf

  • Die Injektionen werden in der Regel über mehrere Tage hinweg wiederholt, wobei die Dosis langsam gesteigert wird. Eine häufige Beobachtung bei dieser Therapieform ist, dass selbst Patienten, die auf andere Behandlungen nicht mehr ansprachen, eine raschere Besserung ihrer Symptome erfahren haben. Dies deutet darauf hin, dass der Körper auf die Eigenharninjektionen positiv reagiert und möglicherweise die Immunabwehr oder Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Alternative Anwendung (Eigenregie)

  • In einigen Fällen entscheiden sich Menschen, die Eigenharntherapie auf eigene Faust durchzuführen, dazu, einfach ein Glas ihres eigenen frischen Morgenurins zu trinken. Diese Methode ist einfacher, birgt jedoch potenziell größere Risiken, da sie ohne die notwendige ärztliche Aufsicht durchgeführt wird. Bei der Selbstbehandlung ohne ärztliche Anleitung ist die Gefahr einer falschen Handhabung oder Infektion höher, was die potenziellen gesundheitlichen Risiken steigert.

Wichtige Hinweise und Vorsicht

Obwohl die Eigenharntherapie in bestimmten Kreisen als hilfreich angesehen wird, bleibt sie umstritten. Injektionen und andere invasive Anwendungen sollten stets unter der Aufsicht eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers erfolgen, um Risiken wie Infektionen, Allergien oder toxische Reaktionen zu vermeiden. Es ist außerdem ratsam, dass Patienten sich vor Beginn einer solchen Therapie gründlich über mögliche Nebenwirkungen und Risiken informieren.

Die Therapie basiert auf der Annahme, dass der Körper auf eigene Heilmittel in der Form von Urin positiv reagiert, was jedoch nicht durch eine umfassende wissenschaftliche Forschung belegt ist. Aus diesem Grund bleibt diese Behandlungsmethode in der modernen Medizin weitgehend unkonventionell.



Schulmedizinisch:

Die Schulmedizin betrachtet die Eigenharnbehandlung in der Regel mit Skepsis und betrachtet sie als eine unzureichend erforschte und potenziell unsichere Therapieform. Hier einige Gründe, warum die Eigenharntherapie in der konventionellen Medizin nicht weit verbreitet ist:

Stoffe im Urin und ihre Bedeutung in der Schulmedizin

In der Schulmedizin wird der Urin in erster Linie als ein biologischer Abfallstoff betrachtet, der vom Körper zur Ausscheidung von überschüssigen und schädlichen Substanzen genutzt wird. Urin enthält eine Vielzahl von Stoffen wie Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure und Elektrolyte, die allesamt für den Körper entweder in zu hohen Konzentrationen schädlich oder nicht mehr benötigt werden.

  • Harnstoffe: Ein zentraler Bestandteil des Urins ist Harnstoff, der eine Schlüsselrolle im Stickstoffstoffwechsel spielt. Harnstoff wird vom Körper in der Leber gebildet und dann über den Urin ausgeschieden. In der Schulmedizin wird Harnstoff jedoch in standardisierter Form in verschiedenen Medikamenten und Heilsalben verwendet, insbesondere bei Hauterkrankungen. Beispielsweise ist Harnstoff ein wichtiger Bestandteil vieler Feuchtigkeitscremes, da er die Haut bindet und hilft, Feuchtigkeit zu speichern.

Kritik an der Eigenharntherapie

Trotz dieser Verwendung von Harnbestandteilen in bestimmten Medikamenten wird die Eigenharnbehandlung als Therapieform in der medizinischen Wissenschaft kritisch betrachtet. Die wichtigsten Gründe sind:

  1. Unzureichende wissenschaftliche Beweise: Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Studien oder fundierte Forschung, die die Wirksamkeit der Eigenharntherapie als Behandlungsmethode bestätigen. Die Beweise für ihre therapeutische Wirkung sind weitgehend anekdotisch und stammen oft aus Erfahrungsberichten von Patienten oder Praktikern der Alternativmedizin.
  2. Ungeprüfte Sicherheit und Risiken: Es gibt keine standardisierten Verfahren oder strengen Sicherheitsvorkehrungen für die Anwendung von Eigenharn, insbesondere bei Injektionen oder innerer Anwendung. Das Fehlen von wissenschaftlicher Kontrolle und standardisierten Therapieleitlinien birgt potenzielle Gesundheitsrisiken, wie Infektionen oder allergische Reaktionen. Außerdem ist die Wirkung der Eigenharnbehandlung nicht ausreichend erforscht, was ihre Anwendung in der Schulmedizin problematisch macht.
  3. Nebenwirkungen: Die möglichen Nebenwirkungen der Eigenharntherapie, insbesondere bei der innerlichen Anwendung oder Injektionen, sind nicht umfassend dokumentiert. Neben Infektionsrisiken können auch unerwünschte Reaktionen auftreten, da Urin Abfallprodukte enthält, die in hohen Konzentrationen für den Körper schädlich sein könnten.

Harnstoff in der Schulmedizin

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Harnstoffe und andere Harnbestandteile in der Schulmedizin durchaus Anwendung finden – jedoch in standardisierter und kontrollierter Form. Beispielsweise wird Harnstoff in medizinischen Hautsalben und Feuchtigkeitscremes eingesetzt, um Haut zu hydratisieren und die Heilung zu fördern. Auch in der Wundbehandlung finden harnstoffhaltige Präparate Anwendung, um das Wachstum von Hautzellen zu fördern und die Hautstruktur zu verbessern.

Diese Verwendung von Harnbestandteilen ist jedoch etwas ganz anderes als die Eigenharntherapie, bei der es um die direkte Anwendung von frischem Urin als Heilmittel geht. In der Schulmedizin wird der Harnstoff gezielt und in einer kontrollierten, dosierten Form eingesetzt, was ihn sicherer und wirksamer macht als die Verwendung von Eigenharn in unaufbereiteter Form.

Zusammenfassung

In der Schulmedizin wird die Eigenharntherapie als wenig erforscht und potenziell unsicher betrachtet, da es an soliden wissenschaftlichen Beweisen und standardisierten Therapieansätzen mangelt. Harnbestandteile wie Harnstoff finden jedoch Verwendung in der medizinischen Behandlung, aber immer in einer kontrollierten und standardisierten Form. Wer sich für die Eigenharntherapie interessiert, sollte sich bewusst sein, dass die Risiken und die Wirksamkeit dieser Therapie nicht ausreichend belegt sind und dass sie ohne ärztliche Aufsicht potenziell gefährlich sein kann.

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Fetthenne Immunstärkend

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Die Fetthenne stärkt das Immunsystem

Die Fetthenne, auch bekannt als Mauerpfeffer, Donnerkraut oder Wolfskraut, ist eine robuste, saftreiche Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae), die sich durch ihre Anpassungsfähigkeit an trockene Bedingungen auszeichnet. Diese Pflanze wächst gerne an Standorten wie Gärten, Felsen, Mauern, Feldrainen und sogar in Wäldern. Man kann Sie auch im Jänner ernten.

Der Name „Fetthenne“ stammt von ihren dickfleischigen Blättern, die Wasser speichern können, was ihr hilft, auch in trockenen Perioden zu überleben. Die Fetthenne ist nicht nur eine pflegeleichte Zierpflanze, sondern auch eine wichtige Bereicherung für Gärten, da sie nicht nur optisch auffällt, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten bietet.

Früher wurde die Pflanze, insbesondere der Mauerpfeffer, als Salatgewürz verwendet, jedoch hat diese Anwendung heutzutage an Bedeutung verloren, da der Geschmack der Pflanze als wenig aromatisch gilt. Trotzdem bleibt die Fetthenne als pflegeleichte und attraktive Pflanze beliebt.

Aussehen:

Die Fetthenne, besonders die bekannteste Art Sedum telephium oder Purpur-Fetthenne, zeichnet sich durch ihre vielseitigen Blütenfarben aus. Je nach Sorte erstrahlen ihre Blüten in leuchtendem Pink, Gelb, Weiß oder sogar in Rottönen. Die Pflanzen erreichen eine Wuchshöhe von bis zu 70 cm und sind für ihre prächtigen, üppigen Blütenstände bekannt, die von Juni bis Oktober erscheinen und eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere bestäubende Insekten darstellen.

Fetthennen sind äußerst pflegeleicht und kommen mit verschiedenen Bodenarten gut zurecht, wodurch sie sich für nahezu jeden Garten eignen. Sie sind besonders widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und Hitze, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Steingärten, Dächern und Balkonen macht. Die tiefwachsenden Wurzeln der Fetthenne verbessern zudem die Bodenstruktur, wodurch sie eine ideale Begleitpflanze für andere Gartenpflanzen darstellt.

Ein typisches Pflanzbeet könnte beispielsweise eine Kombination aus Fetthennen, Lavendel und Thymian enthalten. Der intensive Duft der Kräuter ergänzt die nektarreichen Blüten der Fetthenne und zieht Bienen und andere Bestäuber an.

Zur Vermehrung der Fetthenne kann man Stecklinge verwenden, oder auch ältere Pflanzen teilen. Eine weitere Möglichkeit ist das Aussäen von Samen, die im Oktober oder November aus den verblühten Blütenständen gesammelt werden können. Die Fetthenne zeigt sich nicht nur als attraktive Gartenpflanze, sondern trägt auch zur ökologischen Gestaltung des Gartens bei, indem sie Bestäuber anlockt und den Boden verbessert.

Inhaltsstoffe: ❣️
Glykosiden, Gerbstoffen, Schleimstoffen, Flavonoiden, Mineralsalzen, Alkaloiden, Tanninen.

Sie wirkt: ❣️
entzündungshemmend, antidiabetisch, antioxidativ, antimikrobiell, fiebersenkend und   blutreinigend.

Spezifische Anwendungen die Heilpflanze:

Die Fetthenne, obwohl in der modernen Gartenkultur weit verbreitet, hat auch eine lange Tradition in der Naturheilkunde, wo sie für verschiedene gesundheitliche Vorteile und Anwendungen geschätzt wird. Hier sind einige der spezifischen Anwendungen der Fetthenne als Heilpflanze:

  1. Wundheilung: Die Fetthenne besitzt entzündungshemmende und wundheilende Eigenschaften. Das Gel, das aus den dicken, saftigen Blättern gewonnen wird, kann direkt auf kleinere Schnitte, Verbrennungen oder Hautirritationen aufgetragen werden. Es fördert die Heilung und lindert Hautreizungen, wodurch es als natürliche Alternative zur Behandlung von Wunden dienen kann.
  2. Verdauungsbeschwerden: Ein Tee aus den Blättern der Fetthenne wird traditionell zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden genutzt. Insbesondere bei Durchfall und Magenkrämpfen kann dieser Tee beruhigend wirken und helfen, den Verdauungstrakt zu entspannen.
  3. Immunsystem-Stärkung: Die Fetthenne enthält Vitamin C, das für seine immunstärkenden Eigenschaften bekannt ist. Der regelmäßige Konsum von Fetthenne kann helfen, das Immunsystem zu unterstützen und somit vor Krankheiten zu schützen, besonders während der kalten Wintermonate.
  4. Linderung von Gelenkschmerzen: Fetthennen können auch bei Gelenkschmerzen und Rheuma eine lindernde Wirkung haben. Eine Tinktur, die aus der Pflanze hergestellt wird, kann äußerlich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern.

Insgesamt bietet die Fetthenne nicht nur als Gartenpflanze, sondern auch als wertvolle Heilpflanze viele Vorteile, die in der Naturheilkunde genutzt werden können. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für eine natürliche Unterstützung der Gesundheit und hilft bei der Behandlung von alltäglichen Beschwerden.



Die Bezeichnung Wundkraut weist auf ihre Heilwirkung hin:

Als Heilpflanze soll sie alles heilen, was wund ist, äußerlich wie innerlich. Wunden zum Beispiel, aber auch

👉 Knochenbrüche,

👉 Magengeschwüre,

👉 Lungenkrankheiten,

👉 Leber-, Darm- und Gebärmutterleiden

👉 Hämorrhoiden, Hautflechten oder Verbrennungen

👉 zur Blutstillung,

👉 bei Hühneraugen,

👉 Quetschungen, Schwellungen,

👉 Schwielen und Warzen

👉 Erkrankungen der Atemwege

👉 Blutreinigend

👉 schützt Leber und Niere ,

👉 lindert  Schmerzen und Krämpfe

In der Pflanzenheilkunde gilt sie auch als Heilmittel bei Leiden der:

👉 inneren Organe,

👉 Rheuma, Gicht und sogar

👉 Leiden wie den grünen und schwarzen Star,

👉 Krebswunden oder Geschwüre.

👉 Stärkt das Immunsystem

👉 bei Hautentzündungen und verschiedenen Hautleiden



Verwendung: ❣️

Innerlich wie Äußerlich

Die Fetthenne wird in der Volksheilkunde für verschiedene innere und äußere Anwendungen genutzt, wobei einige ihrer angeblichen Wirkungen wissenschaftlich untermauert oder zumindest plausibel sind. Hier sind einige spezifische Anwendungen:

Innere Anwendungen:

  • Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck: Die Fetthenne enthält Vitamin C, das bei der Bekämpfung von Mangelerscheinungen hilfreich sein kann. Zudem wird ihr eine blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben, die bei der Regulierung von Bluthochdruck unterstützend wirken könnte.
  • Würmer und abführende Wirkung: In höheren Dosierungen wird der Fetthenne eine abführende Wirkung zugeschrieben. Sie soll auch gegen Wurmbefall helfen, was jedoch wissenschaftlich nicht eindeutig belegt ist.
  • Epilepsie: In der Volksheilkunde wird der Fetthenne auch eine positive Wirkung auf Epilepsie zugeschrieben. Diese Anwendung ist jedoch fraglich, und es gibt keine ausreichenden Beweise, um diese Annahme zu stützen.

Äußere Anwendungen:

  • Hautreizungen (Warzen und Hühneraugen): Äußerlich angewendet, kann die Fetthenne aufgrund ihrer hautreizenden Eigenschaften bei der Behandlung von Warzen und Hühneraugen hilfreich sein. Die Hautreizungen führen zu einer verbesserten Durchblutung und können das Abheilen dieser Hautprobleme unterstützen.
  • Schlecht heilende Wunden: Die gesteigerte Durchblutung, die durch die Reizung der Haut hervorgerufen wird, kann auch bei schlecht heilenden Wunden hilfreich sein. Sie fördert die Heilung, indem sie die Blutzirkulation in dem betroffenen Bereich anregt.

Vorsicht:

Da die Fetthenne bei äußerlicher Anwendung Hautreizungen verursachen kann, sollte man vorsichtig vorgehen und gegebenenfalls einen Hauttest durchführen, bevor man sie auf größeren Hautflächen anwendet. Auch bei innerer Anwendung sind Dosierungen wichtig, da zu hohe Mengen zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fetthenne in der traditionellen Heilkunde vielfältig eingesetzt wird, aber nicht alle ihre angeblichen Heilwirkungen sind durch wissenschaftliche Studien belegt. Es ist ratsam, bei der Anwendung auf die Dosierung zu achten und im Zweifelsfall ärztlichen Rat einzuholen.

Verwendbare Teile: ❣️
Wurzel, Blätter, den frischen Saft oder die ganze Pflanze

Die Fetthenne, insbesondere die Große Fetthenne (Sedum telephium) und die Mauerpfeffer-Arten (Sedum acre), wird in der traditionellen Heilkunde aufgrund ihrer beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften verwendet, um Magen-Darm-Beschwerden zu lindern. Obwohl diese Pflanzen Alkaloide, Gerbstoffe, Flavonoide, Glykoside und Gerbsäuren enthalten, ist ihre Konzentration so gering, dass sie nicht als giftig gelten.

Gesundheitliche Anwendungen:

  • Magen-Darm-Beschwerden: Die Blätter der Fetthenne enthalten Inhaltsstoffe, die beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt wirken können. Ein Tee aus diesen Blättern wird traditionell zur Linderung von Beschwerden wie Durchfall und Magenkrämpfen verwendet. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze können helfen, den Magen-Darm-Trakt zu beruhigen und die Verdauung zu unterstützen.

Teezubereitung:

Um einen Tee zuzubereiten, werden in der Regel die Blätter der Großen Fetthenne oder der Mauerpfeffer-Arten genutzt. Dazu können die frischen oder getrockneten Blätter in heißem Wasser aufgegossen werden, wobei der Tee eine mild beruhigende Wirkung haben soll.

Die geringe Konzentration der enthaltenen aktiven Stoffe macht diese Pflanzen unbedenklich für den Gebrauch als Heilmittel, solange sie in den empfohlenen Dosierungen angewendet werden. Dennoch ist es wichtig, bei der Anwendung auf eine angemessene Menge zu achten und bei Unsicherheiten Rücksprache mit einem Fachmann zu halten.

Die Fetthenne ist eine wertvolle Pflanze in der traditionellen Heilkunde, besonders bei der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden. Ihre beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkstoffe können zur Linderung von Beschwerden wie Durchfall und Magenkrämpfen beitragen, ohne dass die Pflanze als giftig gilt.

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12.10.2025

Messpunkte der Akupunktur

Messpunkte der Akupunktur für Hand und Fuß


Grundlage der Elektroakupunktur

Die Grundlage der Elektroakupunktur nach Voll beruht auf dem Konzept der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), welches davon ausgeht, dass der menschliche Körper von einer Lebensenergie, dem sogenannten „Qi“, durchzogen ist. Diese Energie fließt entlang von sogenannten Meridianen, die mit bestimmten Organen und Funktionen des Körpers in Verbindung stehen. In der TCM wird angenommen, dass Blockaden oder Ungleichgewichte im Fluss des Qi zu Krankheiten führen können.

Dr. Reinhold Voll und Fritz Werner entwickelten die Elektroakupunktur, um diese energetischen Störungen präzise zu messen. Sie erkannten, dass an bestimmten Akupunkturpunkten elektrische Widerstände messbar sind, die Aufschluss über den Zustand der Organe und den Energiefluss im Körper geben. Durch den Einsatz von elektrischem Strom in Verbindung mit Akupunktur konnte eine genauere Diagnose und auch eine gezielte Therapie durchgeführt werden.

Die Messung des elektrischen Widerstands an bestimmten Akupunkturpunkten dient dazu, Abweichungen vom normalen Energiezustand eines Organs oder Körpersystems zu erkennen. Diese Abweichungen könnten auf Krankheiten oder Funktionsstörungen hinweisen. Die Elektroakupunktur kann somit nicht nur als Diagnoseinstrument verwendet werden, sondern auch therapeutische Impulse setzen, um den Energiefluss zu harmonisieren und das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.

Die Elektroakupunktur basiert auf der Erkenntnis, dass der energetische Zustand des Körpers, insbesondere in Bezug auf die Schwingungen und den Energiefluss entlang der Meridiane, sich verändert, wenn Funktionen gestört sind. Diese Veränderung kann durch den Einsatz von elektrischen Impulsen erfasst und genutzt werden, um sowohl diagnostische als auch therapeutische Zwecke zu erfüllen.



Diagnostische Anwendung der Elektroakupunktur:

Mit Hilfe der Elektroakupunktur können Veränderungen im Energiefluss angezeigt werden, die auf verschiedene gesundheitliche Zustände hinweisen. Zu den diagnostischen Möglichkeiten gehören:

  • Messung von Energiemangel oder Energieüberschuss: Ein Mangel oder Überschuss an Energie an bestimmten Akupunkturpunkten kann auf Störungen in bestimmten Organen oder Körperfunktionen hinweisen.
  • Testen von Giftstoffen oder Krankheitserregern: Die Elektroakupunktur ermöglicht es, durch Messungen Anzeichen von toxischen Belastungen oder Infektionen im Körper zu erkennen.
  • Allergien austesten: Ebenso kann das System genutzt werden, um zu testen, ob der Körper auf bestimmte Substanzen allergisch reagiert, indem man die entsprechenden Punkte an den Meridianen testet.

Therapeutische Anwendung der Elektroakupunktur:

In der Therapie wird die Elektroakupunktur genutzt, um energetische Ungleichgewichte zu korrigieren. Es gibt verschiedene Methoden:

  • Energiezufuhr oder Energiewegnahme: Durch gezielte Anwendung von elektrischen Impulsen kann Energie zugeführt oder entfernt werden, um den Energiefluss im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und so die Gesundheit zu fördern.
  • Einsatz von Arzneimitteln: Feinste Dosen von Heilmitteln, wie homöopathische oder pflanzliche Präparate, können in den elektrischen Messkreis eingebracht werden. Diese wirken dann direkt auf den entsprechenden Akupunkturpunkt und tragen zur Harmonisierung des Energieflusses bei.
  • Testen von Heilmitteln: Wenn für eine Krankheit mehrere mögliche Behandlungsoptionen bestehen, kann mit der Elektroakupunktur das geeignetste Heilmittel ausgewählt werden. Hierbei wird überprüft, welches Mittel der Körper am besten annimmt und welches am wirksamsten ist.

Selbstbehandlung mit Druckpunkten:

Ein weiterer Vorteil der Elektroakupunktur ist, dass man auch manuell mit den Daumen eine Form der Behandlung durchführen kann. Durch gezieltes Drücken auf bestimmte Akupunkturpunkte lässt sich der energetische Zustand beeinflussen:

  • Langfristiges und festes Drücken auf bestimmte Punkte kann beruhigend auf ein Organ wirken, wenn es zu viel Energie verbraucht oder zu wenig Energie hat.
  • Kurzes, wiederholtes Drücken bringt zusätzliche Energie und stimuliert den Energiefluss, was bei Energieüberschüssen oder Blockaden hilfreich sein kann.

Durch diese praktischen und flexiblen Anwendungen kann die Elektroakupunktur sowohl in der Diagnose als auch in der Behandlung eine wertvolle Unterstützung bieten.



Wann hilft solche Therapie?

Die Elektroakupunktur ist besonders hilfreich, wenn es darum geht, langanhaltende oder chronische gesundheitliche Probleme zu behandeln, die sich durch herkömmliche medizinische Methoden oft nicht ausreichend adressieren lassen. Sie eignet sich besonders in folgenden Fällen:

  1. Langanhaltende Leiden, die sich herkömmlichen Behandlungen entzogen haben: Wenn Beschwerden oder Krankheiten über längere Zeit bestehen und traditionelle Therapien keine ausreichende Wirkung zeigen, kann die Elektroakupunktur helfen, die zugrunde liegende Ursache zu erkennen und zu behandeln. Dies umfasst sowohl akute als auch chronische Erkrankungen, bei denen die Ursache nicht sofort erkennbar ist.
  2. Vergiftungen und allgemeine Giftbelastungen: Elektroakupunktur eignet sich, um Spätfolgen von früheren Vergiftungen oder chronischen Belastungen durch Umweltgifte zu diagnostizieren und zu behandeln. Diese Belastungen können sich über Jahre hinweg im Körper ansammeln und zu gesundheitlichen Problemen führen, die nicht direkt mit einer akuten Vergiftung in Verbindung gebracht werden. Mit der Elektroakupunktur können diese Belastungen festgestellt und behandelt werden.
  3. Spätfolgen nicht vollständig ausgeheilter Erkrankungen: Manche Krankheiten hinterlassen nach der eigentlichen Heilung langfristige Folgen im Körper, wie etwa energetische Blockaden oder Funktionsstörungen, die mit klassischen Methoden schwer erkennbar sind. Elektroakupunktur kann helfen, solche Spätfolgen zu identifizieren und das Energiesystem des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  4. Ausleitung von Allergien: Die Elektroakupunktur kann eine wichtige Rolle in der Behandlung und Ausleitung von Allergien spielen. Indem sie auf spezifische Punkte wirkt, kann sie das Immunsystem und den Energiefluss im Körper so beeinflussen, dass allergische Reaktionen gemildert oder sogar dauerhaft beseitigt werden. Allergien, die durch äußere Substanzen wie Pollen, Staub oder Nahrungsmittel ausgelöst werden, können mit dieser Methode diagnostiziert und therapiert werden.
  5. Erkrankungen der Zähne, z.B. Eiterherde: Auch Zahnerkrankungen, insbesondere solche, die nicht unmittelbar sichtbar sind (wie versteckte Entzündungen oder Eiterherde), können mit der Elektroakupunktur diagnostiziert werden. Eine solche Behandlung kann helfen, versteckte Entzündungen zu erkennen, die mit herkömmlichen Methoden oft nicht sofort erkannt werden, und so eine frühzeitige Intervention ermöglichen.

Zusammengefasst ist die Elektroakupunktur besonders geeignet, um tiefere energetische und toxische Ursachen von chronischen und langanhaltenden Erkrankungen zu identifizieren und zu behandeln. Sie bietet eine ergänzende Therapiemöglichkeit, die den Körper unterstützt, Blockaden zu lösen, den Energiefluss zu harmonisieren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.



Buchempfehlung:

Elektroakupunktur für den Hausgebrauch und die therapeutische Praxis: Die wichtigsten Akupunkturpunkte einfach und treffsicher finden, wirksam therapieren.


Seit Jahrtausenden hat sich die Akupunktur in China bewährt. Sie lässt sich sehr erfolgreich bei einer Vielzahl von Krankheiten einsetzen. Selbst bei Lampenfieber, zu großem oder zu geringem Appetit, Lern- und Konzentrationsstörungen sind ausgezeichnete Erfolge erzielbar. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen diese Heilungserfolge zuverlässig. Spitzensportler erreichen durch Akupunktur höchste Fitness. Schönheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit lassen sich so auch für uns „Normalverbraucher“ selbst in fortgeschrittenem Alter bewahren. Einfache, preiswerte elektronische Geräte ermöglichen es heute, die richtigen Akupunkturpunkte problemlos aufzufinden. Niedrig dosierte Reizströme regen erfolgreich den körpereigenen Energiefluss an und lösen Blockaden auf, die zu Krankheitserscheinungen führten. Dieses Buch wendet sich an Laien ebenso wie an alle professionellen Heilerinnen und Heiler bei ihrer Suche nach alternativen Möglichkeiten, wie sie kranken Menschen helfen können. Außerdem zeigt es einen Weg wirksamer Selbsthilfe bei gesundheitlichen Problemen. Im Abschnitt „Lexikon der Selbstheilung“ erhält der Leser konkrete Behandlungsvorschläge, die sich mit Hilfe des Abbildungsteils leicht umsetzen lassen.

Seiten 168

ISBN-13 ‏ : 978-3799902663

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


16.03.2025

Bewegung und Stärke

Für mehr Bewegung und Stärke



Sportliche Vorsätze leicht gemacht

Ein aktiver Lebensstil gehört zu den häufigsten Vorsätzen für das neue Jahr. Damit Sie Ihre sportlichen Ziele mit Energie und Durchhaltevermögen erreichen, stellen wir Ihnen drei kraftvolle Begleiter vor, die Ihren Körper optimal unterstützen:

Bio Ashwagandha KSM-66®: Ihre Balance bei Belastung

Ashwagandha (Withania somnifera) ist eines der bekanntesten und am besten erforschten Adaptogene. Es wird in der ayurvedischen Medizin seit Jahrhunderten verwendet und ist vor allem dafür bekannt, den Körper zu unterstützen, sich an Stress und körperliche Belastungen anzupassen. Die Wirkung von Ashwagandha ist besonders wertvoll in einer Zeit, in der viele Menschen sowohl mental als auch körperlich einem hohen Stressniveau ausgesetzt sind.

Wichtige Eigenschaften von Ashwagandha:

  • Adaptogen: Ashwagandha wird als Adaptogen bezeichnet, weil es dem Körper hilft, sich besser an stressige Situationen anzupassen. Es fördert die Widerstandskraft gegen physische und psychische Belastungen und kann somit das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität steigern.
  • Stressbewältigung und mentale Balance: Es ist besonders bekannt für seine beruhigende Wirkung, da es das Nervensystem unterstützt, indem es die Produktion von Cortisol (dem Stresshormon) reguliert. Ein niedriger Cortisolspiegel kann helfen, Stress zu reduzieren und das allgemeine emotionale Gleichgewicht zu fördern.
  • Körperliche Ausdauer und Leistungsfähigkeit: Ashwagandha ist auch dafür bekannt, die körperliche Ausdauer und Kraft zu steigern. Es hat sich gezeigt, dass es die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert, insbesondere bei intensiven Trainingsanforderungen, und die Regenerationszeit nach dem Sport verkürzen kann.

KSM-66® – Die besondere Form von Ashwagandha:

  • Herkunft und Reinheit: KSM-66® ist eine spezielle, hochreine Form von Ashwagandha, die für ihre Qualität und Nachhaltigkeit bekannt ist. Diese Form wird aus der Wurzel der Pflanze gewonnen und gilt als eine der reinsten und wirksamsten Formen von Ashwagandha auf dem Markt.
  • Vorteile für Sportler: KSM-66® Ashwagandha ist besonders bei Sportlern beliebt, da es die Leistungsfähigkeit steigern und gleichzeitig den Stresspegel kontrollieren kann. Es wird oft verwendet, um die körperliche Belastung während des Trainings zu verbessern, die Erholung zu beschleunigen und das Muskelwachstum zu fördern.
  • Nachhaltigkeit: Ein weiterer Vorteil von KSM-66® Ashwagandha ist, dass es unter nachhaltigen und verantwortungsbewussten Bedingungen gewonnen wird, was es zu einer ethischen Wahl für Menschen macht, die auf Qualität und Umweltbewusstsein Wert legen.

Gesundheitliche Vorteile:

  • Förderung der kognitiven Funktionen: Ashwagandha kann auch die geistige Klarheit und das Gedächtnis unterstützen. Studien haben gezeigt, dass es die Gehirnfunktion fördern und helfen kann, den mentalen Fokus zu verbessern.
  • Regeneration und Muskelaufbau: Durch die Verbesserung der Stressresistenz und die Förderung der Erholung nach körperlicher Anstrengung kann Ashwagandha dazu beitragen, den Muskelaufbau zu unterstützen und die allgemeine Leistungsfähigkeit zu steigern.
  • Unterstützung des Immunsystems: Es hat immunstärkende Eigenschaften, die helfen, das Immunsystem zu regulieren und den Körper gegen äußere Belastungen zu schützen.

Ideal für Menschen mit sportlichen Zielen:




Für Menschen, die sportliche Höchstleistungen anstreben und gleichzeitig ihre innere Balance bewahren möchten, ist KSM-66® Ashwagandha eine ausgezeichnete Wahl. Es hilft, den Körper zu stärken, ohne den Stressfaktor zu erhöhen, was sowohl die Physische als auch die psychische Gesundheit fördert. Besonders in stressigen Zeiten oder intensiven Trainingsphasen kann es helfen, ein Gleichgewicht zwischen Leistung und Erholung zu schaffen.

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ashwagandha KSM-66® eine effektive Unterstützung für all jene darstellt, die ihre sportliche Leistung steigern und gleichzeitig ihr Stressniveau im Griff behalten möchten – eine perfekte Ergänzung für ein ganzheitliches Wohlbefinden.

 

Bio Protein-Amino Vita: Für Kraft und Ausdauer

Das Bio Protein-Amino Vita ist eine hervorragende Wahl für alle, die ihre Eiweißzufuhr auf pflanzliche Weise optimieren möchten – sei es aus sportlichen Gründen oder für eine ausgewogene Ernährung. Die Kombination aus Erbsen- und Reisprotein bietet zahlreiche Vorteile für Kraft, Ausdauer und Regeneration.

Vorteile der Erbsen- und Reisproteine:

  • Hohe biologische Wertigkeit: Diese beiden pflanzlichen Proteine bieten ein ausgewogenes Profil an essentiellen Aminosäuren. Insbesondere die Kombination von Erbsen- und Reisprotein sorgt dafür, dass alle wichtigen Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind, was für den Muskelaufbau und die Regeneration entscheidend ist.
  • Leicht verdaulich: Beide Proteine sind im Vergleich zu vielen tierischen Eiweißen besonders gut verdaulich. Das bedeutet, dass sie vom Körper schnell aufgenommen werden können, was nach dem Training eine schnelle Versorgung der Muskeln mit wichtigen Nährstoffen ermöglicht.
  • Ideal für Vegetarier und Veganer: Da dieses Protein rein pflanzlich ist, eignet es sich perfekt für Menschen, die keine tierischen Produkte konsumieren. Es ist eine hervorragende Alternative zu tierischen Eiweißen, die oft schwer verdaulich sind oder nicht alle essentiellen Aminosäuren liefern.

Die Wirkung für Kraft und Ausdauer:

  • Energie und Regeneration nach dem Training: Protein spielt eine entscheidende Rolle in der Regeneration von Muskeln und der Reparatur von Zellstrukturen nach intensiven Trainingseinheiten. Das Bio Protein-Amino Vita liefert alle notwendigen Bausteine, um Muskelgewebe aufzubauen und die Erholungsphase nach dem Sport zu unterstützen.
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit: Ein ausreichender Eiweißkonsum trägt dazu bei, die Leistungsfähigkeit zu steigern, da Muskeln und Gewebe optimal versorgt werden. Für Ausdauersportler wie Läufer oder Radfahrer kann das Protein helfen, die Energie über längere Zeiträume aufrechtzuerhalten und Ermüdungserscheinungen zu verzögern.

Weitere Vorteile:

  • Pflanzliche Quelle für Aminosäuren: Das Bio Protein-Amino Vita enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann und daher aus der Nahrung aufnehmen muss. Diese Aminosäuren sind entscheidend für die Muskelproteinsynthese und die allgemeine Zellfunktion.
  • Frei von Laktose und Gluten: Für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Glutenempfindlichkeit ist dieses pflanzliche Protein eine ausgezeichnete Wahl, da es beide Stoffe vermeidet und daher eine sanfte und gut verträgliche Option darstellt.
  • Reich an Ballaststoffen und Mineralstoffen: Neben Eiweiß enthält die Mischung aus Erbsen- und Reisprotein auch Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, sowie Mineralstoffe, die für die allgemeine Gesundheit wichtig sind.

Perfekt für eine ausgewogene Ernährung:



Dieses pflanzliche Protein ist nicht nur eine hervorragende Wahl für Sportler, sondern auch für Vegetarier und Veganer, die auf eine ausgewogene und vollständige Eiweißquelle angewiesen sind. Es hilft, den täglichen Eiweißbedarf zu decken, ohne auf tierische Produkte zurückzugreifen, und trägt so zu einer gesunden, nachhaltigen Ernährung bei.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Bio Protein-Amino Vita eine ausgezeichnete Option für alle darstellt, die auf pflanzliche Ernährung setzen, gleichzeitig ihre sportliche Leistung steigern und ihre Regeneration optimieren möchten. Es ist leicht verdaulich, nährstoffreich und bietet eine perfekte Kombination von Erbsen- und Reisprotein, um sowohl Kraft als auch Ausdauer zu fördern.

 

 

Lein-Protein Vita natürlicher Bio Proteinshake:
Natürlich genießen

Ein Shake aus Leinsamenpulver und Zitronensaftpulver klingt nach einer erfrischenden und zugleich nährstoffreichen Kombination – ideal für den Start in den Tag, besonders für Sportler, die auf eine natürliche und gesunde Ernährung setzen. Dieser Shake bietet nicht nur eine hervorragende Nährstoffquelle, sondern ist auch frei von Zusatzstoffen wie Süßungsmitteln, Rieselhilfen oder Konservierungsstoffen, was ihn zu einer besonders reinen und natürlichen Wahl macht.

Vorteile von Leinsamenpulver:

  • Reich an Omega-3-Fettsäuren: Leinsamen sind eine ausgezeichnete pflanzliche Quelle für Alpha-Linolensäure (ALA), eine Omega-3-Fettsäure, die entzündungshemmend wirkt und die Herzgesundheit unterstützen kann. Omega-3-Fettsäuren sind auch wichtig für die Gehirnfunktion und den Zellaufbau.
  • Ballaststoffe: Leinsamen enthalten eine hohe Menge an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, den Blutzuckerspiegel stabilisieren und das Sättigungsgefühl erhöhen. Sie können auch dabei helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.
  • Eiweißquelle: Leinsamen bieten eine gute Menge an pflanzlichem Eiweiß, das für die Reparatur und den Aufbau von Muskelgewebe wichtig ist, was besonders für Sportler von Vorteil ist.
  • Lignane: Leinsamen sind reich an Lignanen, pflanzlichen Verbindungen mit antioxidativen und hormonregulierenden Eigenschaften. Diese können dabei helfen, den Körper vor oxidativem Stress zu schützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Vorteile von Zitronensaftpulver:

  • Vitamin C: Zitronensaft ist eine hervorragende Quelle für Vitamin C, das nicht nur das Immunsystem stärkt, sondern auch als starkes Antioxidans wirkt. Vitamin C ist außerdem wichtig für die Kollagenbildung, was für die Gesundheit von Haut, Gelenken und Bindegewebe unerlässlich ist.
  • Erfrischende Wirkung: Der erfrischende Geschmack von Zitronensaft kann den Shake besonders belebend und anregend machen, ideal für den Morgen oder nach dem Training, um neue Energie zu tanken.
  • Alkalische Wirkung: Trotz des sauren Geschmacks hat Zitronensaft eine alkalische Wirkung im Körper, die helfen kann, den pH-Wert auszugleichen und die Entgiftung zu fördern.
  • Förderung der Verdauung: Zitronensaft kann die Produktion von Magensäure anregen, was die Verdauung fördert und die Aufnahme von Nährstoffen unterstützt.

Der perfekte Start in den Tag:

Dieser Shake aus Leinsamenpulver und Zitronensaftpulver kombiniert pflanzliches Eiweiß, gesunde Fette, Ballaststoffe und Vitamine zu einer gesunden und nährstoffreichen Mahlzeit, die dir hilft, fit und energiegeladen in den Tag zu starten. Durch die hohe Bioverfügbarkeit der Nährstoffe ist dieser Shake nicht nur eine großartige Unterstützung für dein Fitnessprogramm, sondern bietet auch eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen, die den ganzen Tag über wirken.

Warum dieser Shake besonders geeignet ist:

  • Keine Zusatzstoffe: Der Shake ist vollkommen frei von Süßungsmitteln, Rieselhilfen und Konservierungsstoffen. Das bedeutet, du bekommst eine reine, natürliche Energiequelle, die keine künstlichen Zutaten enthält.
  • Leicht und schnell zuzubereiten: Die Kombination von Leinsamenpulver und Zitronensaftpulver ist einfach in der Zubereitung und lässt sich problemlos in den Alltag integrieren, was besonders für sportlich aktive Menschen von Vorteil ist, die auf eine schnelle, gesunde Mahlzeit angewiesen sind.
  • Perfekt für Sportler: Das Aminosäureprofil, die gesunden Fette und die Ballaststoffe machen diesen Shake zu einer hervorragenden Ergänzung für die Regeneration nach dem Training, die Förderung des Muskelaufbaus und die Unterstützung des gesamten Stoffwechsels.


Dieser Shake ist eine kraftvolle, natürliche und sehr gesunde Wahl, um den Tag zu beginnen. Die Kombination aus den nährstoffreichen Leinsamen und dem vitaminreichen Zitronensaft sorgt für eine ausgewogene, energiegebende Mahlzeit, die keine unnötigen Zusatzstoffe enthält. Er eignet sich perfekt für Sportler, die Wert auf eine rein pflanzliche Ernährung legen und gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit und Regeneration optimieren möchten.

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

14.03.2025

Zeit für Detox und Neustart

Zeit für Detox und Neustart



Natürliche Detox Routine

Entlaste den Körper nach den Festtagen, oder verfolge konsequent sportliche Ziele: Starte mit voller Energie und Leichtigkeit voran.

Ein wenig Detox nach den Feiertagen kann wahre Wunder bewirken. Das Mariendistel Komplex Vita unterstützt mit einer kraftvollen Mischung aus Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn und Curcuma – vier Pflanzen, die seit Jahrhunderten für ihre besonderen Eigenschaften geschätzt werden:

Es gibt eine wohltuende Kombination für ein Detox nach den Feiertagen! Die Zutaten sind alle bekannt für ihre positiven Effekte auf den Körper und die Verdauung.

Die Mariendistel (Silybum marianum) ist wirklich eine bemerkenswerte Pflanze, deren Heilwirkung seit Jahrhunderten geschätzt wird. Besonders interessant ist ihre komplexe Zusammensetzung, die sie zu einem wertvollen Bestandteil in der Pflanzenheilkunde macht. Hier ein bisschen mehr über ihre wichtigsten Eigenschaften und Inhaltsstoffe:

Wichtige Inhaltsstoffe:

  • Silymarin: Der Hauptwirkstoff der Mariendistel, der aus einer Mischung von Flavonolignanen besteht. Silymarin ist bekannt für seine antioxidativen, entzündungshemmenden und leberschützenden Eigenschaften. Es fördert die Regeneration von Leberzellen und hilft, die Leber vor toxischen Stoffen zu schützen. Dies macht es zu einem wichtigen Bestandteil in der Behandlung von Lebererkrankungen und als Unterstützung bei Entgiftungsprozessen.
  • Silydianin, Silychristin, Isosilibinin und Silibinin: Diese Flavonolignane unterstützen ebenfalls die antioxidative Wirkung von Silymarin. Jeder dieser Inhaltsstoffe trägt auf seine Weise zur Lebergesundheit bei und hilft, die Zellmembranen zu stabilisieren und zu schützen.
  • Eiweiß und Öl: Die Früchte der Mariendistel enthalten wertvolle Eiweiße und eine hohe Konzentration an Öl, das essentielle Fettsäuren wie Linolsäure beinhaltet. Linolsäure gehört zu den Omega-6-Fettsäuren und ist wichtig für die Zellstruktur und den Zellstoffwechsel.

Weitere Eigenschaften und Vorteile:

  • Lebergesundheit: Mariendistel wird häufig zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt, besonders bei leichten Lebererkrankungen oder zur Förderung der Leberentgiftung. Sie kann helfen, Leberzellen zu regenerieren und die Produktion von Gallenflüssigkeit zu fördern.
  • Antioxidative Wirkung: Durch ihre antioxidativen Eigenschaften hilft Mariendistel dabei, schädliche freie Radikale zu neutralisieren, die durch Umweltfaktoren oder den Stoffwechsel entstehen können. Dies unterstützt die allgemeine Zellgesundheit und kann auch das Immunsystem stärken.
  • Entzündungshemmend: Mariendistel hat entzündungshemmende Effekte, die auch bei anderen Gesundheitsproblemen wie Arthritis oder Hautentzündungen hilfreich sein können.
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Kombination im Mariendistel-Komplex:

Die Mariendistelblüte wird in Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln oft mit anderen pflanzlichen Inhaltsstoffen kombiniert, die ihre Wirkung ergänzen und verstärken können. In deinem beschriebenen Mariendistel-Komplex werden Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn und Curcuma vereint – jede Pflanze hat ihre eigenen gesundheitlichen Vorteile, die besonders im Zusammenhang mit Detox-Programmen oder der Unterstützung der Verdauung und Entgiftung synergistisch wirken.

Die Kombination bietet somit eine umfassende Unterstützung:

  • Artischocke: Artischocken sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Ihre Bitterstoffe fördern die Produktion von Gallensäften, was die Fettverdauung unterstützt. Außerdem hilft die Artischocke, den Cholesterinspiegel zu regulieren und die Leberfunktion zu optimieren.
  • Löwenzahn: Löwenzahn hat eine lange Tradition als Heilpflanze. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an, fördern die Entgiftung und wirken harntreibend. Das macht ihn zu einer wertvollen Pflanze für den Detox-Prozess und die Unterstützung der Nieren.
  • Curcuma: Curcuma ist für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt und hilft, den Körper zu reinigen und die Verdauung zu fördern. Der Wirkstoff Curcumin hat antioxidative und entzündungshemmende Effekte und unterstützt das Immunsystem.

Eine solche Mischung kann wirklich dabei helfen, den Körper nach den festlichen Schlemmereien wieder in Einklang zu bringen und neue Energie zu tanken. Gerade nach den Feiertagen, in denen oft fettreiche und zuckerhaltige Speisen dominieren, kann ein sanfter Detox wie dieser unterstützend wirken.


Eine besondere Form des Fastens sind die modernen Detox Kuren in ausgewählten Detox-Hotels. Viele kennen diese bestimmt durch Funk & Fernsehen. Detox Kuren sind aktuell gerade bei den Hollywood Stars & Sternchen sehr beliebt. Bei einer Detox-Diät wird durch spezielle Lebensmittel, Säfte & gesunde Smoothies eine gründliche aber sanfte Entgiftung herbeigeführt.

Hotel Saliter Hof ****
Österreich · Salzburger Land · Saalfelden



Gönnen Sie sich bei einem Ayurveda Programm eine Auszeit vom meist stressigen Alltag und erleben Sie österreichische Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Tradition umgeben von der Salzburger Bergwelt.

Ayurveda Detox Kur

  • Eingangs- und Abschlusskonsultation mit dem Ayurveda-Spezialisten
  • täglich ca. 2 Ayurveda Anwendungen z.B. Shiroabhyanga Kopfmassage, Nasya Nasennebenhöhlenreinigung oder Shirodhara Öl-Stirnguss

7 Nächte / Vollpension
ab € 1.974

 

 

 

 

 

 

11.03.2025

Magnesium für die Muskeln

✨✨✨ MAGNESIUM ✨✨


Das Mineralstoff Magnesium erfüllt im menschlichen Organismus vielfältige Funktionen. Eine zentrale Rolle spielt es im Energiestoffwechsel für die Aktivierung zahlreicher Enzyme. Des Weiteren wirkt es mit bei der Reizübertragung von Nerven auf Muskeln und bei der Muskelkontraktion.  Außerdem ist Magnesium wichtig für die Knochenmineralisierung.  Kommt es zu einer Unterversorgung mit Magnesium, kann dies unter anderem:

👉 Zittern, Krämpfe, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen verursachen❣️

Magnesium gehört gemeinsam mit z. B. Calcium, Kalium und Natrium zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen.

Magnesium ist ein zweiwertiges Element aus der Reihe der alkalischen Erden und ist für den Menschen ein essentieller Mineralstoff. Magnesium ist einer der am besten untersuchten Nährstoffe.

Der Gesamtbestand an Magnesium eines Erwachsenen zeigt, wie essentiell dieses Mineral für den menschlichen Körper ist und welche Rolle es in verschiedenen physiologischen Prozessen spielt.

  • Gesamtbestand an Magnesium: Der Magnesiumgehalt eines erwachsenen Menschen liegt bei etwa 24 bis 28 g. Ein Großteil dieses Magnesiums ist in den Knochen gespeichert.
  • Magnesium in den Knochen: Mehr als die Hälfte des Magnesiums im Körper befindet sich in den Knochen. Davon sind etwa 40 % in gebundener Form (z.B. als Bestandteil der Knochenmatrix) und die restlichen 60 % dienen als schnell verfügbare Magnesiumspeicher, die bei Bedarf schnell in den Blutkreislauf abgegeben werden können. Diese Funktion ermöglicht eine rasche Reaktion auf kurzfristigen Bedarf an Magnesium.
  • Magnesium im Plasma: Nur etwa 1 % des gesamten Magnesiums im Körper zirkuliert im Blutplasma. Dies verdeutlicht, dass Magnesium vor allem in Geweben und Zellen gespeichert ist und nur ein kleiner Teil im Blut vorhanden ist, wo es seine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Elektrolyt- und Säure-Basen-Balance spielt.
  • Intrazelluläres Magnesium: Der größte Teil des Magnesiums (ungefähr 10 bis 11 g) befindet sich in den Zellen, insbesondere in den Muskeln, Weichteilen, der Leber und den Erythrozyten (rote Blutkörperchen). Hier wirkt es vor allem als Kofaktor für zahlreiche enzymatische Reaktionen.
  • Magnesium als Enzymaktivator: Magnesium ist an der Aktivierung von etwa 300 Enzymen beteiligt, die eine Vielzahl von Prozessen im Körper steuern. Dazu gehören Reaktionen im Energiestoffwechsel, der Proteinsynthese, der DNA-Synthese sowie der Regulation des Blutdrucks und der Muskel- sowie Nervenfunktion. Ohne ausreichend Magnesium können viele dieser Prozesse nicht effizient ablaufen.

Magnesium ist also ein lebenswichtiges Mineral, das in nahezu allen biologischen Systemen eine zentrale Rolle spielt, insbesondere im Bereich der Zellfunktion und der Energieproduktion. Ein Magnesiummangel kann daher vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit haben, einschließlich Muskelkrämpfen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und Beeinträchtigungen des Nervensystems. Eine zufuhr an Magnesium für Erwachsene pro Tag sollte 250 mg bis 350 mg sein.


                   Magnesium ist wichtig: ❣️

👉 für ein gesundes Immunsystem

👉 Magnesium aktiviert Vitamin D

👉 schützt vor Leber- und Speiseröhrenkrebs sowie vor Brust-, Prostata- und Eierstockkrebs

👉 beugt Krebs- und Herz-Kreislauf-Krankheiten vor.

👉 beugt und hilft bei Bluthochdruck

👉 wichtig bei Diabetes

👉 bei Übergewicht – hilft bei Abnehmen

👉 es ist sehr wichtig für Knochen und Zähnen

Eine der wichtigsten Aufgaben von Magnesium ist die Beteiligung an der Energieproduktion. Fehlt Magnesium, werden wir daher schlapp, müde und wir haben das Gefühl, dass wir von dem Alltag überfordert sind❣️

Magnesium spielt auch eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von Zellmembranen, insbesondere durch seine Wirkung auf die Phospholipide der Membran. Hier eine genauere Erklärung:

Magnesium stabilisiert Zellmembranen durch Förderung der Quervernetzung zwischen Phospholipidmolekülen. Zellmembranen bestehen größtenteils aus einer Doppelschicht von Phospholipiden, deren hydrophobe (wasserabweisende) Teile nach innen und die hydrophilen (wasserliebenden) Teile nach außen zeigen. Diese Anordnung ermöglicht die selektive Permeabilität der Membran, also die Kontrolle, welche Moleküle in die Zelle hinein oder aus ihr heraus gelangen.

Magnesium wirkt in diesem Zusammenhang als positiv geladenes Kation (Mg²⁺) und kann mit den negativ geladenen Phosphatgruppen der Phospholipide interagieren. Diese Interaktionen führen zu einer verstärkten Quervernetzung der Lipidmoleküle. Die Folge ist eine erhöhte Stabilität und Integrität der Membran, da diese Quervernetzungen die Membranstruktur fester und weniger anfällig für Schäden machen.

Die Stabilisierung der Zellmembran hat mehrere Vorteile:

  • Erhöhte mechanische Festigkeit: Die Membran wird resistenter gegenüber mechanischen Belastungen und Dehnung.
  • Verbesserte Membranfluidität und -permeabilität: Magnesium sorgt dafür, dass die Membran nicht zu starr wird, was die Bewegung von Molekülen und Ionen erleichtert.
  • Schutz vor oxidativem Stress: Eine stabilisierte Membran ist weniger anfällig für Schädigungen durch freie Radikale, die Zellstrukturen, insbesondere Lipide, angreifen können.

Diese stabilisierende Funktion von Magnesium ist besonders wichtig für Zellen, die starken mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, wie z.B. Muskelzellen, aber auch für neuronale Zellen, da die Integrität der Membran entscheidend für die Signalübertragung und den Ionenhaushalt der Zellen ist.


Symptomen und Ursachen bei Magnesiummangel ❗️

Wenn unsere Ernährung keine magnesiumreichen Lebensmittel beinhaltet und unser Körper dadurch in eine Unterversorgung mit diesen Mineralstoffen gerät, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung folgender Störungen, Anzeichen oder Erkrankungen:

👉 Muskelkrämpfe (meist Wadenkrämpfe, Krämpfe der Kaumuskulatur, Lidzucken)

👉 Reizbarkeit

👉 Verstopfung

👉 Müdigkeit

👉 innere Unruhe

👉 kalte Füße

👉 Kopfschmerzen

👉 Geräuschempfindlichkeit

👉 Verwirrtheit

👉 übermäßiges Schlafbedürfnis

👉 Herzklopfen, Herzrasen

👉 Schwächegefühl

👉 Durchblutungsstörungen

Magnesium spielt eine zentrale Rolle im weiblichen Körper, besonders in Zusammenhang mit Fortpflanzungsgesundheit und Schwangerschaft. Ein Mangel an Magnesium kann verschiedene negative Auswirkungen auf Frauen haben, sowohl in der nicht-schwangeren als auch in der schwangerschaftsbezogenen Phase.

Magnesiummangel und seine Auswirkungen auf den weiblichen Körper:

  1. Magnesium und das prämenstruelle Syndrom (PMS):
  • Ein Magnesiummangel kann das prämenstruelle Syndrom verstärken. Viele Frauen leiden unter Symptomen wie Reizbarkeit, Müdigkeit, Schmerzen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen, die mit PMS einhergehen. Magnesium hat beruhigende und entspannende Eigenschaften, die dabei helfen können, diese Symptome zu lindern.
  • Magnesium wirkt muskelentspannend und kann den Serotoninspiegel (ein Hormon, das Stimmung und Wohlbefinden reguliert) stabilisieren, was helfen kann, die psychischen und physischen Beschwerden des PMS zu mildern.
  1. Dysmenorrhö (Menstruationskrämpfe):
  • Dysmenorrhö bezeichnet schmerzhafte Menstruationsbeschwerden, die durch die Kontraktionen der Uterusmuskulatur während der Menstruation verursacht werden. Magnesium wirkt hier als ein natürlicher Muskelrelaxans, indem es die glatte Muskulatur des Uterus
  • Ein Magnesiummangel führt zu einer stärkeren Reaktion der Uterusmuskulatur auf die hormonellen Veränderungen während des Menstruationszyklus. Die glatte Muskulatur zieht sich stärker zusammen, was zu intensiveren Menstruationskrämpfen führen kann.
  1. Magnesium und Geburtskomplikationen:
  • Magnesium spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Muskelkontraktionen im gesamten Körper, einschließlich der Uterusmuskulatur. Ein Magnesiummangel während der Schwangerschaft kann die Uterusmuskulatur übermäßig erregen, was zu Frühgeburten oder Fehlgeburten führen kann. Studien haben gezeigt, dass ein Mangel an Magnesium insbesondere in der späten Schwangerschaft mit einem höheren Risiko für Frühgeburten verbunden sein kann.
  • Magnesium wirkt hier als Muskelrelaxans, das hilft, die Uteruskontraktionen zu regulieren und vor vorzeitigen Wehen zu schützen. Auch die Magnesiumaufnahme wird während der Schwangerschaft zunehmend wichtiger, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu unterstützen.
  1. Magnesium und Schwangerschaft:
  • In der Schwangerschaft sind die Magnesiumvorräte des Körpers stärker gefordert, insbesondere im letzten Trimenon. Ein unzureichender Magnesiumstatus kann das Risiko für Bluthochdruck und Eklampsie (eine schwere Form der Präeklampsie) erhöhen, da Magnesium eine wichtige Rolle bei der Blutdruckregulation
  • Zusätzlich kann ein Mangel an Magnesium während der Schwangerschaft zu Krämpfen, Muskelverspannungen und Stimmungsstörungen führen, die die Lebensqualität der werdenden Mutter beeinträchtigen.

Weitere physiologische Auswirkungen des Magnesiums:

  • Magnesium und das Nervensystem: Magnesium spielt eine Schlüsselrolle in der Nerven- und Muskelkommunikation, indem es als Antagonist von Calcium wirkt. Es sorgt dafür, dass Nervenimpulse nicht übermäßig erregt werden, was besonders wichtig ist, um eine Überreaktion der glatten Muskulatur des Uterus zu verhindern.
  • Magnesium und die Hormonbalance: Magnesium unterstützt die Hormonregulation, insbesondere im Hinblick auf Östrogen und Progesteron, die den Menstruationszyklus steuern. Ein Mangel an Magnesium kann die Balance dieser Hormone stören, was PMS und Menstruationsschmerzen verstärken kann.

Magnesiummangel kann also viele gesundheitliche Probleme bei Frauen verursachen, von Menstruationskrämpfen bis hin zu ernsteren Schwangerschaftskomplikationen. Eine ausreichende Zufuhr von Magnesium durch die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel ist daher für die Gesundheit von Frauen besonders wichtig.



Magnesiumhaltige Lebensmittel ❣️

👉 Obst – Beerenobst – Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren

👉 Orangen, Kiwi; Avocado und Bananen

👉 Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Paprika

👉 Haferflocken

👉 verschiedene Nüsse - vor allem Para-, Erd- und Walnüsse,

👉 Sonnenblumenkerne, Mandeln, Pinienkerne und Kürbiskerne

👉 Leinsamen, Hirse, Buchweizen, Amaranth

👉 Ingwer, Kurkuma

👉 Basilikum, Koriander, Thymian, Petersilie, Oregano, Nelken, Kümmel, Kardamom, Sprossen, Gersten Gras❣️

👉 Paprika – Gewürz

👉 Pfeffer – rot oder Cayenne

👉 Wassermelonenkerne

👉 Spirulina

👉 Kokosöl

👉 Sellerie

 

Die wichtigsten Lebensmittel mit viel Magnesium pro 100g

  • Meerlattich-Grünalge 2.780 mg
  • Vollkornmehl 1.550 mg
  • Kürbiskerne 550 mg
  • Sonnenblumenkerne 420 mg
  • Amaranth und Quinoa 300 mg
  • Weizenkeime 250 mg
  • Cashewnüsse 270 mg
  • Bananen 36 mg
  • Emmentaler 33 mg
  • Erbsen 33 mg
  • Brokkoli 24 mg

Magnesium und Calcium: Biologischer Calciumantagonismus

Magnesium wirkt als biologischer Calciumantagonist, was bedeutet, dass es die Aktivität von Calcium in Zellen, insbesondere in Herzmuskelzellen, moduliert. Der Mechanismus, durch den Magnesium diese Wirkung entfaltet, ist von großer Bedeutung für die Herzgesundheit:

  1. Blockierung von überschüssigem Calcium:
  • Calcium spielt eine entscheidende Rolle in der Erregungsleitung und Muskelkontraktion, sowohl im Herzmuskel als auch in anderen Muskeln. Zu hohe Calciumspiegel in den Herzmuskelzellen können jedoch zu einer übermäßigen Kontraktion oder sogar zu Herzrhythmusstörungen führen.
  • Magnesium wirkt hier, indem es die Calciumkanäle in der Zellmembran blockiert oder deren Öffnungswahrscheinlichkeit verringert. Dies verhindert einen überschießenden Calciumstrom in die Zelle und schützt die Zellen so vor übermäßiger Erregung und stressbedingten Reaktionen.
  1. Senken des kardialen Sauerstoffverbrauchs:
  • Indem Magnesium den überschüssigen Calciumstrom in die Zellen verhindert, sorgt es dafür, dass die Kontraktionen des Herzmuskels nicht übermäßig intensiv sind. Das verringert den Bedarf des Herzmuskels an Sauerstoff, da eine erhöhte Kontraktionsfrequenz und -stärke den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels steigern würden.
  • Ein niedrigerer Sauerstoffverbrauch des Herzens ist besonders wichtig in stressigen Situationen oder bei bestehenden Herzproblemen, da er das Risiko für Ischämie (Mangelversorgung des Herzens mit Sauerstoff) verringert.

Magnesium als Aktivator der Calcium-ATPase

Ein weiterer zentraler Mechanismus, durch den Magnesium seine calciumantagonistische Wirkung entfaltet, ist seine Rolle als Kofaktor für die Calcium-ATPase, ein Enzym, das für den Transport von Calcium-Ionen aus dem Zellinneren (Zytosol) in spezialisierte Speicher wie das Sarkoplasmatische Retikulum (in Muskeln) oder außerhalb der Zelle verantwortlich ist. Die Calcium-ATPase benötigt ATP (Energie) für den Transport von Calcium-Ionen, aber Magnesium unterstützt die Aktivität des Enzyms und hilft so, die Calciumkonzentration in der Zelle zu regulieren.

  • Calcium-ATPase: Diese Ionenpumpe transportiert überschüssiges Calcium aus dem Zellinneren in die Extrazellularflüssigkeit oder speichert es im Sarkoplasmatischen Retikulum, um die intrazelluläre Calciumkonzentration zu senken. Ein niedriger Calciumspiegel stabilisiert das Erregungspotential der Zelle, was bedeutet, dass die Zelle weniger anfällig für unregelmäßige Erregungsweiterleitung ist und damit das Risiko für Herzrhythmusstörungen reduziert wird.

Vergleich mit synthetischen Calciumantagonisten

Die Wirkung von Magnesium als Calciumantagonist wird in der Tat als vergleichbar mit synthetischen Calciumkanalblockern beschrieben, die häufig in der Therapie von Bluthochdruck, Angina pectoris oder Arrhythmien eingesetzt werden. Magnesium hat jedoch den Vorteil, dass es ein essentieller Nährstoff ist und auf natürliche Weise zur Regulierung der elektrolytischen Balance und der Zellfunktion beiträgt, ohne die Nebenwirkungen zu verursachen, die mit chemischen Medikamenten in Verbindung stehen können.

  • Magnesium als natürlicher Calciumantagonist: Während synthetische Calciumkanalblocker die Calciumkanäle direkt blockieren, wirkt Magnesium indirekt, indem es die Funktion des Enzyms Calcium-ATPase fördert und somit die Calciumkonzentration in den Zellen reguliert. Diese duale Wirkung (Blockierung der Kanäle und Förderung der Pumpe) macht Magnesium zu einem besonders effizienten und gleichzeitig sicheren Mittel zur Unterstützung der Herzgesundheit.

Magnesium ist also für die Herzmuskelzellen von entscheidender Bedeutung, da es sowohl durch die Blockierung von Calciumkanälen als auch durch die Aktivierung der Calcium-ATPase dafür sorgt, dass das Herz nicht übermäßig belastet wird. Diese calciumantagonistische Wirkung trägt dazu bei, Herzrhythmusstörungen zu verhindern, den Sauerstoffverbrauch des Herzens zu senken und die Stabilität der Herzmuskelzellen zu gewährleisten. Im Gegensatz zu synthetischen Calciumantagonisten hat Magnesium den Vorteil, ein essentieller Nährstoff zu sein, der auf natürliche Weise und ohne bekannte schwerwiegende Nebenwirkungen wirkt.

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