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15.10.2025

Eigenharntherapie

Eigenharntherapie


Die Eigenurintherapie, auch als Urotherapie bekannt, hat eine lange Geschichte und ist tatsächlich mehr als 4000 Jahre alt. Ihre Ursprünge reichen bis in alte Kulturen wie die Ägypter und Inder zurück, wo Urin als Heilmittel verwendet wurde. Im Wesentlichen beruht die Therapie auf der Annahme, dass der eigene Urin als eine Art natürliches Heilmittel für den Körper fungieren kann.

In der westlichen Welt geriet diese Praxis in den letzten Jahrzehnten immer wieder in den Fokus, insbesondere als die New Yorker Kinderärztin von sich reden machte. Sie behandelte allergische Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen, die durch Umweltgifte oder Schadstoffe hervorgerufen wurden, mit einer ungewöhnlichen Methode der Desensibilisierung: der Eigenharntherapie. Dabei wurde frischer, keimfrei gemachter Urin in kleinsten Mengen injiziert, um eine Immunreaktion zu stimulieren, die das körpereigene Abwehrsystem stärken sollte.

Obwohl diese Behandlungsmethode von manchen als exotisch oder sogar umstritten angesehen wird, hat sie doch eine tief verwurzelte Geschichte in der Naturheilkunde. Ihre Anwendung reicht von der Verwendung als Heilmittel in traditionellen Kulturen bis hin zu moderneren, oft alternativen medizinischen Anwendungen, wobei die wissenschaftliche Wirksamkeit in der westlichen Medizin nicht eindeutig belegt ist. In vielen Teilen der Welt wird Eigenurin nach wie vor als ein Heilmittel angesehen, insbesondere in naturheilkundlichen und alternativen Gesundheitspraktiken.

Es bleibt jedoch wichtig zu betonen, dass die Anwendung von Eigenurin zur medizinischen Behandlung, ob in Form von Injektionen oder auf andere Weise, in vielen westlichen Ländern aufgrund der unzureichenden wissenschaftlichen Beweise und potenzieller Risiken umstritten ist. Dennoch bleibt es ein interessantes Beispiel für die Vielfalt und Historie alternativer Therapieansätze.

Die Eigenharnbehandlung hat eine lange Tradition und wurde in verschiedenen Epochen und Kulturen als therapeutisches Mittel genutzt. Bereits im Jahr 1714 wurde die Anwendung von Eigenharn in der sogenannten „Heylsamen Dreckapotheke“ ausführlich beschrieben. Diese Art von „Apotheke“ basierte auf Naturheilmitteln, die oft aus alltäglichen, teilweise als unrein geltenden Substanzen stammten, wie es auch der Urin war. In diesem Kontext wurde Eigenharn insbesondere als ein universelles Heilmittel angesehen, das bei vielen Beschwerden eingesetzt werden konnte.

In der Volksmedizin fand die Anwendung von Eigenharn besonders bei der Wundbehandlung große Verbreitung. Urin wurde als ein Mittel zur Desinfektion und Heilung von Wunden genutzt. Auch heute noch gibt es in manchen alternativen Heilmethoden Berichte darüber, dass Urin äußerlich angewendet wird, um Hautprobleme oder kleinere Verletzungen zu behandeln.

Bis zum Ersten Weltkrieg waren Eigenharninjektionen in Europa und Amerika in bestimmten Kreisen relativ verbreitet. In dieser Zeit wurde Urin in Form von Injektionen auch zur Stärkung des Immunsystems und zur Behandlung von Entzündungen und anderen Beschwerden eingesetzt. Der Glauben an die heilende Wirkung des eigenen Urins war stark verbreitet, besonders in einer Ära, in der viele pharmakologische Substanzen noch nicht entwickelt waren und die medizinische Forschung noch in ihren Anfängen steckte.

Erst mit der zunehmenden Entwicklung chemischer Arzneimittel, insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg, geriet die Eigenharnbehandlung weitgehend in Vergessenheit. Neue Medikamente und die Entdeckung von Antibiotika und anderen pharmakologischen Behandlungen nahmen ihren Platz ein und verdrängten alte Heilmethoden wie die Eigenharntherapie aus der breiten Anwendung. Trotzdem bleibt die Praxis in einigen alternativen und naturheilkundlichen Kreisen bis heute ein Thema, wenn auch sie in der modernen westlichen Medizin aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise und möglicher gesundheitlicher Risiken weitgehend nicht anerkannt wird.

Die Eigenharntherapie beruht auf der Vorstellung, dass Urin viele wertvolle Substanzen enthält, die dem Körper helfen können, sich selbst zu heilen. Neben den Abfallprodukten, die der Körper ausscheidet, sind im Urin auch Antigene, Antikörper, Vitamine, körpereigene Hormone, Enzyme und andere biochemische Substanzen enthalten. Diese Komponenten werden als potenziell therapeutisch wirksam betrachtet, weshalb Eigenharn nicht nur als Reiztherapeutikum, sondern auch als Heilmittel eingesetzt wird.

Ein interessantes Beispiel für die therapeutische Anwendung von Eigenharn wurde bei schwangeren Frauen beobachtet, die unter sogenannten Schwangerschaftstoxikosen (Vergiftungen) litten. Diese toxischen Zustände, die durch eine unzureichende Anpassung des Körpers an die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft entstehen, können mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe) einhergehen. Forscher und Anwender der Eigenharntherapie haben festgestellt, dass diese Schwangerschaftskomplikationen zum Teil durch die Ausscheidung von Hormonen über den Urin verursacht werden können. In solchen Fällen soll die Injektion von Eigenharn eine sofortige Verbesserung des Krankheitsbildes bewirken. Dabei wird angenommen, dass die Hormone und anderen bioaktiven Substanzen im Urin dem Körper helfen, seine hormonelle Balance wiederherzustellen.

Ein weiteres Beispiel für die Anwendung von Eigenharn ist die Behandlung von Hauterkrankungen. Hier wird angenommen, dass viele Hautprobleme, insbesondere solche, die mit einer Form der „Eigenvergiftung“ zusammenhängen, auf eine Ansammlung von Abfallstoffen im Körper zurückzuführen sind. Die Eigenharntherapie soll helfen, diese Stoffe auszuscheiden oder die Haut direkt mit den heilenden Komponenten des Urins zu versorgen. Man hat in der Vergangenheit beobachtet, dass Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Akne durch die äußerliche Anwendung von Urin oder durch Injektionen von Eigenharn eine Linderung erfahren konnten.

Trotz der positiven Berichte über die Wirkung von Eigenharn bei bestimmten Beschwerden bleibt die wissenschaftliche Grundlage dieser Therapiemethode unklar und weitgehend unbelegt. Viele medizinische Fachkreise betrachten die Anwendung von Eigenharn weiterhin skeptisch und warnen vor möglichen Risiken, insbesondere bei der inneren Anwendung oder Injektion. Dennoch bleibt die Eigenharntherapie in einigen alternativen und naturheilkundlichen Kreisen ein anerkanntes Mittel, das in bestimmten Kontexten als hilfreich angesehen wird.



Wann hilft diese Therapie?

Die Eigenharntherapie wird traditionell bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet, die entweder durch Immunreaktionen oder durch eine Ansammlung von Giftstoffen im Körper verursacht werden. Zu den wichtigsten Krankheiten, bei denen eine Eigenharnbehandlung laut Befürwortern Erfolg versprechen soll, gehören insbesondere:

  1. Allergien: Hier wird die Eigenharntherapie häufig als eine Methode zur Desensibilisierung genutzt, ähnlich wie bei traditionellen Allergie-Impfungen. Der Urin enthält Antigene, Antikörper und andere immunmodulierende Substanzen, die das Immunsystem auf eine Weise anregen sollen, die die allergischen Reaktionen mindert. Der Gedanke ist, dass der Körper durch die Einnahme von Eigenharn eine gewissermaßen „sanfte“ Gewöhnung an die Stoffe entwickelt, auf die er allergisch reagiert.
  2. Chronische, immer wiederkehrende Erkrankungen: Dazu gehören vor allem chronische Entzündungen oder Infektionen, wie zum Beispiel wiederkehrende Hautentzündungen oder chronische Vereiterungen. Diese Erkrankungen entstehen oft durch eine Kombination von Schwächen im Immunsystem und einer Ansammlung von Toxinen im Körper. Eigenharn soll dabei helfen, diese Toxine auszuscheiden und das Immunsystem zu stärken, um wiederkehrende Infektionen zu verhindern.
  3. Vergiftungen aus dem eigenen Organismus: Eine weitere Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Eigenharntherapie eingesetzt wird, sind solche, die auf eine Art „Eigenvergiftung“ zurückzuführen sind. Diese Vergiftungen entstehen durch die Ansammlung von Stoffwechselabfällen und Toxinen im Körper. Bei dieser Anwendung geht man davon aus, dass der Urin dem Körper hilft, diese Abfälle zu eliminieren oder die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, um die Vergiftung zu überwinden.

Anwendungsformen der Eigenharntherapie:

Die Eigenharntherapie kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden, sowohl innerlich als auch äußerlich:

  • Innerliche Anwendung: Hierbei wird der Urin oral eingenommen. Dies kann in kleinen Mengen geschehen, wobei der Urin meist direkt nach dem Aufwachen entnommen wird, da dieser als besonders konzentriert gilt. Manche Menschen trinken täglich eine kleine Menge ihres Urins als regelmäßige Therapie.
  • Äußere Anwendung: Eigenharn wird häufig äußerlich bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Akne oder Psoriasis angewendet. Hier wird der Urin direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, um die Heilung zu unterstützen.
  • Injektionen: In speziellen Fällen, und nur unter professioneller Anleitung, wird der Urin auch nach einer speziellen Aufbereitung (zum Beispiel durch Sterilisation) in kleinen Mengen in den Körper injiziert. Diese Methode wird vor allem bei chronischen Krankheiten oder Allergien angewendet, um eine immunologische Reaktion zu fördern.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Eigenharntherapie trotz der vielen positiven Berichte und der langen Tradition in vielen Kulturen von der modernen westlichen Medizin mit Skepsis betrachtet wird. Die wissenschaftliche Grundlage und die Beweise für die Wirksamkeit sind begrenzt, und die Methode wird in der konventionellen Medizin nicht allgemein akzeptiert. Wer diese Therapie in Erwägung zieht, sollte dies mit einem erfahrenen Therapeuten besprechen und auf mögliche Risiken achten.

Eigenurin kann eigesetzt werden:

Besonders gute Ergebnisse sollen mit der Eigenurintherapie bei den folgenden Beschwerden erzielt werden können:

  • Allergien
  • Asthma
  • Hauterkrankungen
  • Stoffwechselleiden wie Rheuma oder Gicht
  • chronische Entzündungen im Urogenitalbereich
  • Candida
  • Diabetes
  • Verdauungsprobleme
  • Gelbsucht
  • Herzkrankheiten
  • Erkältungen
  • Gelbsucht
  • Krebs

Äußerliche Anwendung bei:

  • Verletzungen
  • Warzen
  • Psoriasis
  • Knoten
  • Bisse

Die Anwendung von Eigenharn in der Therapie erfolgt auf unterschiedliche Weise, sowohl innerlich als auch äußerlich, wobei jede Methode spezifische Anwendungsdetails aufweist.

Innere Anwendung

Bei der innerlichen Anwendung von Eigenharn wird der Morgenurin bevorzugt, da er als besonders konzentriert gilt und somit eine höhere Wirksamkeit für die Therapie verspricht. Die gängige Praxis ist, den Urin täglich über einen längeren Zeitraum hinweg zu trinken, um von seinen angeblichen heilenden Eigenschaften zu profitieren.

  • Mittelstrahltechnik: Bei der innerlichen Anwendung wird nur der Mittelstrahl des Urins verwendet. Der Mittelstrahl ist der Teil des Urins, der mittig während des Wasserlassens ausgeschieden wird. Die ersten und letzten Tropfen werden nicht verwendet, da sie als weniger rein gelten und möglicherweise Verunreinigungen enthalten, die die Wirkung beeinträchtigen könnten.
  • Tägliche Einnahme: In der Praxis wird oft empfohlen, jeden Morgen eine kleine Menge (z. B. ein kleines Glas) des Mittelstrahls zu trinken. Dies kann über mehrere Wochen oder Monate fortgeführt werden, abhängig von der Art der Beschwerden und dem gewünschten Therapieerfolg.
  • Sammlung und abendliche Einnahme: Eine alternative Methode besteht darin, den Urin den ganzen Tag über zu sammeln und ihn dann am Abend zu trinken. Auch hier wird bevorzugt, nur der Mittelstrahl verwendet. Diese Methode könnte für Menschen praktischer sein, die nicht regelmäßig den Morgenurin zur Verfügung haben oder sie als weniger belastend empfinden.

Äußere Anwendung

Die äußerliche Anwendung von Eigenharn erfolgt bei einer Vielzahl von Hauterkrankungen und Beschwerden, wobei der Urin als desinfizierend und heilungsfördernd angesehen wird. Dies kann insbesondere bei Hautproblemen wie Ekzemen, Psoriasis, Akne, Wunden oder Hautirritationen hilfreich sein.

  • Umschläge und Wickel: Bei dieser Anwendung wird Urin auf ein Tuch oder einen Verband aufgetragen, das dann als Umschlag oder Wickel auf die betroffene Hautpartie gelegt wird. Die Dauer des Auflegens kann je nach Bedarf variieren, typischerweise wird der Wickel mehrere Stunden oder über Nacht belassen, um die heilenden Substanzen in den Urin einzubringen und die Haut zu beruhigen.
  • Betupfen mit Urin: Kleinere Hautpartien können direkt mit einem mit Urin getränkten Tuch oder einem Wattebausch betupft werden. Auch hier wird der Mittelstrahl des Urins verwendet, um die größtmögliche Wirksamkeit zu gewährleisten. Diese Methode eignet sich für lokale Hautprobleme und ist eine weniger invasive Möglichkeit, den Urin äußerlich anzuwenden.

In beiden Fällen – sowohl bei der innerlichen als auch der äußerlichen Anwendung – wird nur der Mittelstrahl des Urins verwendet. Diese Auswahl soll dazu beitragen, Verunreinigungen zu vermeiden und den Urin möglichst „rein“ und wirksam zu nutzen. Während die innerliche Anwendung darauf abzielt, den Körper von innen heraus zu unterstützen und das Immunsystem oder den Stoffwechsel zu fördern, wird der Urin äußerlich vor allem zur Heilung von Hauterkrankungen und zur Linderung von Hautbeschwerden eingesetzt.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Eigenharntherapie nicht durch umfassende wissenschaftliche Studien gestützt wird und in vielen modernen medizinischen Kreisen als unbewiesen oder sogar potenziell riskant betrachtet wird. Wer diese Therapie in Betracht zieht, sollte dies in Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten oder Arzt tun, insbesondere wenn ernsthafte gesundheitliche Probleme vorliegen.



Besuch beim Hausarzt oder Heilpraktiker:

Die Behandlung mit Eigenharn, insbesondere in der Form von Injektionen, erfordert eine sehr sorgfältige Vorbereitung und Durchführung, um Infektionen und andere Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Hier wird eine spezifische Methode beschrieben, die in einer kontrollierten Umgebung, etwa unter der Aufsicht eines Hausarztes oder Heilpraktikers, durchgeführt wird.

Vorbereitung und Anwendung der Injektion

  • Frischer Urin: Für die Therapie wird ausschließlich frischer Urin verwendet, der in einem sauberen Reagenzglas aufgefangen wird, um die Reinheit und Wirksamkeit des Urins zu gewährleisten.
  • Karbolsäure und Phenol: Um die Sterilität des Urins zu gewährleisten und mögliche Bakterien oder Keime abzutöten, wird der Urin mit Karbolsäure und Phenol behandelt. Zu 5 ml Urin gibt man 1 Tropfen Karbolsäure und 1 Tropfen Phenol. Diese Stoffe haben antiseptische Eigenschaften, die helfen, den Urin zu desinfizieren, was insbesondere für die Injektion wichtig ist.
  • Filtration: Falls sich Harnsedimente im Urin befinden, wird dieser zusätzlich filtriert, um auch mögliche Feststoffe zu entfernen. Dies stellt sicher, dass der Urin so rein wie möglich ist und keine Verunreinigungen in den Körper gelangen.
  • Injektion: Der vorbereitete Urin wird dann unter die Haut oder in den Gesäßmuskel injiziert. Zu Beginn wird eine sehr kleine Menge, etwa 0,5 ml, verwendet. Diese Menge wird in den folgenden Tagen schrittweise um 0,5 ml erhöht, um den Körper langsam an die Therapie zu gewöhnen.

Therapieverlauf

  • Die Injektionen werden in der Regel über mehrere Tage hinweg wiederholt, wobei die Dosis langsam gesteigert wird. Eine häufige Beobachtung bei dieser Therapieform ist, dass selbst Patienten, die auf andere Behandlungen nicht mehr ansprachen, eine raschere Besserung ihrer Symptome erfahren haben. Dies deutet darauf hin, dass der Körper auf die Eigenharninjektionen positiv reagiert und möglicherweise die Immunabwehr oder Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Alternative Anwendung (Eigenregie)

  • In einigen Fällen entscheiden sich Menschen, die Eigenharntherapie auf eigene Faust durchzuführen, dazu, einfach ein Glas ihres eigenen frischen Morgenurins zu trinken. Diese Methode ist einfacher, birgt jedoch potenziell größere Risiken, da sie ohne die notwendige ärztliche Aufsicht durchgeführt wird. Bei der Selbstbehandlung ohne ärztliche Anleitung ist die Gefahr einer falschen Handhabung oder Infektion höher, was die potenziellen gesundheitlichen Risiken steigert.

Wichtige Hinweise und Vorsicht

Obwohl die Eigenharntherapie in bestimmten Kreisen als hilfreich angesehen wird, bleibt sie umstritten. Injektionen und andere invasive Anwendungen sollten stets unter der Aufsicht eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers erfolgen, um Risiken wie Infektionen, Allergien oder toxische Reaktionen zu vermeiden. Es ist außerdem ratsam, dass Patienten sich vor Beginn einer solchen Therapie gründlich über mögliche Nebenwirkungen und Risiken informieren.

Die Therapie basiert auf der Annahme, dass der Körper auf eigene Heilmittel in der Form von Urin positiv reagiert, was jedoch nicht durch eine umfassende wissenschaftliche Forschung belegt ist. Aus diesem Grund bleibt diese Behandlungsmethode in der modernen Medizin weitgehend unkonventionell.



Schulmedizinisch:

Die Schulmedizin betrachtet die Eigenharnbehandlung in der Regel mit Skepsis und betrachtet sie als eine unzureichend erforschte und potenziell unsichere Therapieform. Hier einige Gründe, warum die Eigenharntherapie in der konventionellen Medizin nicht weit verbreitet ist:

Stoffe im Urin und ihre Bedeutung in der Schulmedizin

In der Schulmedizin wird der Urin in erster Linie als ein biologischer Abfallstoff betrachtet, der vom Körper zur Ausscheidung von überschüssigen und schädlichen Substanzen genutzt wird. Urin enthält eine Vielzahl von Stoffen wie Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure und Elektrolyte, die allesamt für den Körper entweder in zu hohen Konzentrationen schädlich oder nicht mehr benötigt werden.

  • Harnstoffe: Ein zentraler Bestandteil des Urins ist Harnstoff, der eine Schlüsselrolle im Stickstoffstoffwechsel spielt. Harnstoff wird vom Körper in der Leber gebildet und dann über den Urin ausgeschieden. In der Schulmedizin wird Harnstoff jedoch in standardisierter Form in verschiedenen Medikamenten und Heilsalben verwendet, insbesondere bei Hauterkrankungen. Beispielsweise ist Harnstoff ein wichtiger Bestandteil vieler Feuchtigkeitscremes, da er die Haut bindet und hilft, Feuchtigkeit zu speichern.

Kritik an der Eigenharntherapie

Trotz dieser Verwendung von Harnbestandteilen in bestimmten Medikamenten wird die Eigenharnbehandlung als Therapieform in der medizinischen Wissenschaft kritisch betrachtet. Die wichtigsten Gründe sind:

  1. Unzureichende wissenschaftliche Beweise: Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Studien oder fundierte Forschung, die die Wirksamkeit der Eigenharntherapie als Behandlungsmethode bestätigen. Die Beweise für ihre therapeutische Wirkung sind weitgehend anekdotisch und stammen oft aus Erfahrungsberichten von Patienten oder Praktikern der Alternativmedizin.
  2. Ungeprüfte Sicherheit und Risiken: Es gibt keine standardisierten Verfahren oder strengen Sicherheitsvorkehrungen für die Anwendung von Eigenharn, insbesondere bei Injektionen oder innerer Anwendung. Das Fehlen von wissenschaftlicher Kontrolle und standardisierten Therapieleitlinien birgt potenzielle Gesundheitsrisiken, wie Infektionen oder allergische Reaktionen. Außerdem ist die Wirkung der Eigenharnbehandlung nicht ausreichend erforscht, was ihre Anwendung in der Schulmedizin problematisch macht.
  3. Nebenwirkungen: Die möglichen Nebenwirkungen der Eigenharntherapie, insbesondere bei der innerlichen Anwendung oder Injektionen, sind nicht umfassend dokumentiert. Neben Infektionsrisiken können auch unerwünschte Reaktionen auftreten, da Urin Abfallprodukte enthält, die in hohen Konzentrationen für den Körper schädlich sein könnten.

Harnstoff in der Schulmedizin

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Harnstoffe und andere Harnbestandteile in der Schulmedizin durchaus Anwendung finden – jedoch in standardisierter und kontrollierter Form. Beispielsweise wird Harnstoff in medizinischen Hautsalben und Feuchtigkeitscremes eingesetzt, um Haut zu hydratisieren und die Heilung zu fördern. Auch in der Wundbehandlung finden harnstoffhaltige Präparate Anwendung, um das Wachstum von Hautzellen zu fördern und die Hautstruktur zu verbessern.

Diese Verwendung von Harnbestandteilen ist jedoch etwas ganz anderes als die Eigenharntherapie, bei der es um die direkte Anwendung von frischem Urin als Heilmittel geht. In der Schulmedizin wird der Harnstoff gezielt und in einer kontrollierten, dosierten Form eingesetzt, was ihn sicherer und wirksamer macht als die Verwendung von Eigenharn in unaufbereiteter Form.

Zusammenfassung

In der Schulmedizin wird die Eigenharntherapie als wenig erforscht und potenziell unsicher betrachtet, da es an soliden wissenschaftlichen Beweisen und standardisierten Therapieansätzen mangelt. Harnbestandteile wie Harnstoff finden jedoch Verwendung in der medizinischen Behandlung, aber immer in einer kontrollierten und standardisierten Form. Wer sich für die Eigenharntherapie interessiert, sollte sich bewusst sein, dass die Risiken und die Wirksamkeit dieser Therapie nicht ausreichend belegt sind und dass sie ohne ärztliche Aufsicht potenziell gefährlich sein kann.

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Fetthenne Immunstärkend

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Die Fetthenne stärkt das Immunsystem

Die Fetthenne, auch bekannt als Mauerpfeffer, Donnerkraut oder Wolfskraut, ist eine robuste, saftreiche Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae), die sich durch ihre Anpassungsfähigkeit an trockene Bedingungen auszeichnet. Diese Pflanze wächst gerne an Standorten wie Gärten, Felsen, Mauern, Feldrainen und sogar in Wäldern. Man kann Sie auch im Jänner ernten.

Der Name „Fetthenne“ stammt von ihren dickfleischigen Blättern, die Wasser speichern können, was ihr hilft, auch in trockenen Perioden zu überleben. Die Fetthenne ist nicht nur eine pflegeleichte Zierpflanze, sondern auch eine wichtige Bereicherung für Gärten, da sie nicht nur optisch auffällt, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten bietet.

Früher wurde die Pflanze, insbesondere der Mauerpfeffer, als Salatgewürz verwendet, jedoch hat diese Anwendung heutzutage an Bedeutung verloren, da der Geschmack der Pflanze als wenig aromatisch gilt. Trotzdem bleibt die Fetthenne als pflegeleichte und attraktive Pflanze beliebt.

Aussehen:

Die Fetthenne, besonders die bekannteste Art Sedum telephium oder Purpur-Fetthenne, zeichnet sich durch ihre vielseitigen Blütenfarben aus. Je nach Sorte erstrahlen ihre Blüten in leuchtendem Pink, Gelb, Weiß oder sogar in Rottönen. Die Pflanzen erreichen eine Wuchshöhe von bis zu 70 cm und sind für ihre prächtigen, üppigen Blütenstände bekannt, die von Juni bis Oktober erscheinen und eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere bestäubende Insekten darstellen.

Fetthennen sind äußerst pflegeleicht und kommen mit verschiedenen Bodenarten gut zurecht, wodurch sie sich für nahezu jeden Garten eignen. Sie sind besonders widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und Hitze, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Steingärten, Dächern und Balkonen macht. Die tiefwachsenden Wurzeln der Fetthenne verbessern zudem die Bodenstruktur, wodurch sie eine ideale Begleitpflanze für andere Gartenpflanzen darstellt.

Ein typisches Pflanzbeet könnte beispielsweise eine Kombination aus Fetthennen, Lavendel und Thymian enthalten. Der intensive Duft der Kräuter ergänzt die nektarreichen Blüten der Fetthenne und zieht Bienen und andere Bestäuber an.

Zur Vermehrung der Fetthenne kann man Stecklinge verwenden, oder auch ältere Pflanzen teilen. Eine weitere Möglichkeit ist das Aussäen von Samen, die im Oktober oder November aus den verblühten Blütenständen gesammelt werden können. Die Fetthenne zeigt sich nicht nur als attraktive Gartenpflanze, sondern trägt auch zur ökologischen Gestaltung des Gartens bei, indem sie Bestäuber anlockt und den Boden verbessert.

Inhaltsstoffe: ❣️
Glykosiden, Gerbstoffen, Schleimstoffen, Flavonoiden, Mineralsalzen, Alkaloiden, Tanninen.

Sie wirkt: ❣️
entzündungshemmend, antidiabetisch, antioxidativ, antimikrobiell, fiebersenkend und   blutreinigend.

Spezifische Anwendungen die Heilpflanze:

Die Fetthenne, obwohl in der modernen Gartenkultur weit verbreitet, hat auch eine lange Tradition in der Naturheilkunde, wo sie für verschiedene gesundheitliche Vorteile und Anwendungen geschätzt wird. Hier sind einige der spezifischen Anwendungen der Fetthenne als Heilpflanze:

  1. Wundheilung: Die Fetthenne besitzt entzündungshemmende und wundheilende Eigenschaften. Das Gel, das aus den dicken, saftigen Blättern gewonnen wird, kann direkt auf kleinere Schnitte, Verbrennungen oder Hautirritationen aufgetragen werden. Es fördert die Heilung und lindert Hautreizungen, wodurch es als natürliche Alternative zur Behandlung von Wunden dienen kann.
  2. Verdauungsbeschwerden: Ein Tee aus den Blättern der Fetthenne wird traditionell zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden genutzt. Insbesondere bei Durchfall und Magenkrämpfen kann dieser Tee beruhigend wirken und helfen, den Verdauungstrakt zu entspannen.
  3. Immunsystem-Stärkung: Die Fetthenne enthält Vitamin C, das für seine immunstärkenden Eigenschaften bekannt ist. Der regelmäßige Konsum von Fetthenne kann helfen, das Immunsystem zu unterstützen und somit vor Krankheiten zu schützen, besonders während der kalten Wintermonate.
  4. Linderung von Gelenkschmerzen: Fetthennen können auch bei Gelenkschmerzen und Rheuma eine lindernde Wirkung haben. Eine Tinktur, die aus der Pflanze hergestellt wird, kann äußerlich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern.

Insgesamt bietet die Fetthenne nicht nur als Gartenpflanze, sondern auch als wertvolle Heilpflanze viele Vorteile, die in der Naturheilkunde genutzt werden können. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für eine natürliche Unterstützung der Gesundheit und hilft bei der Behandlung von alltäglichen Beschwerden.



Die Bezeichnung Wundkraut weist auf ihre Heilwirkung hin:

Als Heilpflanze soll sie alles heilen, was wund ist, äußerlich wie innerlich. Wunden zum Beispiel, aber auch

👉 Knochenbrüche,

👉 Magengeschwüre,

👉 Lungenkrankheiten,

👉 Leber-, Darm- und Gebärmutterleiden

👉 Hämorrhoiden, Hautflechten oder Verbrennungen

👉 zur Blutstillung,

👉 bei Hühneraugen,

👉 Quetschungen, Schwellungen,

👉 Schwielen und Warzen

👉 Erkrankungen der Atemwege

👉 Blutreinigend

👉 schützt Leber und Niere ,

👉 lindert  Schmerzen und Krämpfe

In der Pflanzenheilkunde gilt sie auch als Heilmittel bei Leiden der:

👉 inneren Organe,

👉 Rheuma, Gicht und sogar

👉 Leiden wie den grünen und schwarzen Star,

👉 Krebswunden oder Geschwüre.

👉 Stärkt das Immunsystem

👉 bei Hautentzündungen und verschiedenen Hautleiden



Verwendung: ❣️

Innerlich wie Äußerlich

Die Fetthenne wird in der Volksheilkunde für verschiedene innere und äußere Anwendungen genutzt, wobei einige ihrer angeblichen Wirkungen wissenschaftlich untermauert oder zumindest plausibel sind. Hier sind einige spezifische Anwendungen:

Innere Anwendungen:

  • Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck: Die Fetthenne enthält Vitamin C, das bei der Bekämpfung von Mangelerscheinungen hilfreich sein kann. Zudem wird ihr eine blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben, die bei der Regulierung von Bluthochdruck unterstützend wirken könnte.
  • Würmer und abführende Wirkung: In höheren Dosierungen wird der Fetthenne eine abführende Wirkung zugeschrieben. Sie soll auch gegen Wurmbefall helfen, was jedoch wissenschaftlich nicht eindeutig belegt ist.
  • Epilepsie: In der Volksheilkunde wird der Fetthenne auch eine positive Wirkung auf Epilepsie zugeschrieben. Diese Anwendung ist jedoch fraglich, und es gibt keine ausreichenden Beweise, um diese Annahme zu stützen.

Äußere Anwendungen:

  • Hautreizungen (Warzen und Hühneraugen): Äußerlich angewendet, kann die Fetthenne aufgrund ihrer hautreizenden Eigenschaften bei der Behandlung von Warzen und Hühneraugen hilfreich sein. Die Hautreizungen führen zu einer verbesserten Durchblutung und können das Abheilen dieser Hautprobleme unterstützen.
  • Schlecht heilende Wunden: Die gesteigerte Durchblutung, die durch die Reizung der Haut hervorgerufen wird, kann auch bei schlecht heilenden Wunden hilfreich sein. Sie fördert die Heilung, indem sie die Blutzirkulation in dem betroffenen Bereich anregt.

Vorsicht:

Da die Fetthenne bei äußerlicher Anwendung Hautreizungen verursachen kann, sollte man vorsichtig vorgehen und gegebenenfalls einen Hauttest durchführen, bevor man sie auf größeren Hautflächen anwendet. Auch bei innerer Anwendung sind Dosierungen wichtig, da zu hohe Mengen zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fetthenne in der traditionellen Heilkunde vielfältig eingesetzt wird, aber nicht alle ihre angeblichen Heilwirkungen sind durch wissenschaftliche Studien belegt. Es ist ratsam, bei der Anwendung auf die Dosierung zu achten und im Zweifelsfall ärztlichen Rat einzuholen.

Verwendbare Teile: ❣️
Wurzel, Blätter, den frischen Saft oder die ganze Pflanze

Die Fetthenne, insbesondere die Große Fetthenne (Sedum telephium) und die Mauerpfeffer-Arten (Sedum acre), wird in der traditionellen Heilkunde aufgrund ihrer beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften verwendet, um Magen-Darm-Beschwerden zu lindern. Obwohl diese Pflanzen Alkaloide, Gerbstoffe, Flavonoide, Glykoside und Gerbsäuren enthalten, ist ihre Konzentration so gering, dass sie nicht als giftig gelten.

Gesundheitliche Anwendungen:

  • Magen-Darm-Beschwerden: Die Blätter der Fetthenne enthalten Inhaltsstoffe, die beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt wirken können. Ein Tee aus diesen Blättern wird traditionell zur Linderung von Beschwerden wie Durchfall und Magenkrämpfen verwendet. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze können helfen, den Magen-Darm-Trakt zu beruhigen und die Verdauung zu unterstützen.

Teezubereitung:

Um einen Tee zuzubereiten, werden in der Regel die Blätter der Großen Fetthenne oder der Mauerpfeffer-Arten genutzt. Dazu können die frischen oder getrockneten Blätter in heißem Wasser aufgegossen werden, wobei der Tee eine mild beruhigende Wirkung haben soll.

Die geringe Konzentration der enthaltenen aktiven Stoffe macht diese Pflanzen unbedenklich für den Gebrauch als Heilmittel, solange sie in den empfohlenen Dosierungen angewendet werden. Dennoch ist es wichtig, bei der Anwendung auf eine angemessene Menge zu achten und bei Unsicherheiten Rücksprache mit einem Fachmann zu halten.

Die Fetthenne ist eine wertvolle Pflanze in der traditionellen Heilkunde, besonders bei der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden. Ihre beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkstoffe können zur Linderung von Beschwerden wie Durchfall und Magenkrämpfen beitragen, ohne dass die Pflanze als giftig gilt.

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16.03.2025

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ashwagandha KSM-66® eine effektive Unterstützung für all jene darstellt, die ihre sportliche Leistung steigern und gleichzeitig ihr Stressniveau im Griff behalten möchten – eine perfekte Ergänzung für ein ganzheitliches Wohlbefinden.

 

Bio Protein-Amino Vita: Für Kraft und Ausdauer

Das Bio Protein-Amino Vita ist eine hervorragende Wahl für alle, die ihre Eiweißzufuhr auf pflanzliche Weise optimieren möchten – sei es aus sportlichen Gründen oder für eine ausgewogene Ernährung. Die Kombination aus Erbsen- und Reisprotein bietet zahlreiche Vorteile für Kraft, Ausdauer und Regeneration.

Vorteile der Erbsen- und Reisproteine:

  • Hohe biologische Wertigkeit: Diese beiden pflanzlichen Proteine bieten ein ausgewogenes Profil an essentiellen Aminosäuren. Insbesondere die Kombination von Erbsen- und Reisprotein sorgt dafür, dass alle wichtigen Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind, was für den Muskelaufbau und die Regeneration entscheidend ist.
  • Leicht verdaulich: Beide Proteine sind im Vergleich zu vielen tierischen Eiweißen besonders gut verdaulich. Das bedeutet, dass sie vom Körper schnell aufgenommen werden können, was nach dem Training eine schnelle Versorgung der Muskeln mit wichtigen Nährstoffen ermöglicht.
  • Ideal für Vegetarier und Veganer: Da dieses Protein rein pflanzlich ist, eignet es sich perfekt für Menschen, die keine tierischen Produkte konsumieren. Es ist eine hervorragende Alternative zu tierischen Eiweißen, die oft schwer verdaulich sind oder nicht alle essentiellen Aminosäuren liefern.

Die Wirkung für Kraft und Ausdauer:

  • Energie und Regeneration nach dem Training: Protein spielt eine entscheidende Rolle in der Regeneration von Muskeln und der Reparatur von Zellstrukturen nach intensiven Trainingseinheiten. Das Bio Protein-Amino Vita liefert alle notwendigen Bausteine, um Muskelgewebe aufzubauen und die Erholungsphase nach dem Sport zu unterstützen.
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit: Ein ausreichender Eiweißkonsum trägt dazu bei, die Leistungsfähigkeit zu steigern, da Muskeln und Gewebe optimal versorgt werden. Für Ausdauersportler wie Läufer oder Radfahrer kann das Protein helfen, die Energie über längere Zeiträume aufrechtzuerhalten und Ermüdungserscheinungen zu verzögern.

Weitere Vorteile:

  • Pflanzliche Quelle für Aminosäuren: Das Bio Protein-Amino Vita enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann und daher aus der Nahrung aufnehmen muss. Diese Aminosäuren sind entscheidend für die Muskelproteinsynthese und die allgemeine Zellfunktion.
  • Frei von Laktose und Gluten: Für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Glutenempfindlichkeit ist dieses pflanzliche Protein eine ausgezeichnete Wahl, da es beide Stoffe vermeidet und daher eine sanfte und gut verträgliche Option darstellt.
  • Reich an Ballaststoffen und Mineralstoffen: Neben Eiweiß enthält die Mischung aus Erbsen- und Reisprotein auch Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, sowie Mineralstoffe, die für die allgemeine Gesundheit wichtig sind.

Perfekt für eine ausgewogene Ernährung:



Dieses pflanzliche Protein ist nicht nur eine hervorragende Wahl für Sportler, sondern auch für Vegetarier und Veganer, die auf eine ausgewogene und vollständige Eiweißquelle angewiesen sind. Es hilft, den täglichen Eiweißbedarf zu decken, ohne auf tierische Produkte zurückzugreifen, und trägt so zu einer gesunden, nachhaltigen Ernährung bei.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Bio Protein-Amino Vita eine ausgezeichnete Option für alle darstellt, die auf pflanzliche Ernährung setzen, gleichzeitig ihre sportliche Leistung steigern und ihre Regeneration optimieren möchten. Es ist leicht verdaulich, nährstoffreich und bietet eine perfekte Kombination von Erbsen- und Reisprotein, um sowohl Kraft als auch Ausdauer zu fördern.

 

 

Lein-Protein Vita natürlicher Bio Proteinshake:
Natürlich genießen

Ein Shake aus Leinsamenpulver und Zitronensaftpulver klingt nach einer erfrischenden und zugleich nährstoffreichen Kombination – ideal für den Start in den Tag, besonders für Sportler, die auf eine natürliche und gesunde Ernährung setzen. Dieser Shake bietet nicht nur eine hervorragende Nährstoffquelle, sondern ist auch frei von Zusatzstoffen wie Süßungsmitteln, Rieselhilfen oder Konservierungsstoffen, was ihn zu einer besonders reinen und natürlichen Wahl macht.

Vorteile von Leinsamenpulver:

  • Reich an Omega-3-Fettsäuren: Leinsamen sind eine ausgezeichnete pflanzliche Quelle für Alpha-Linolensäure (ALA), eine Omega-3-Fettsäure, die entzündungshemmend wirkt und die Herzgesundheit unterstützen kann. Omega-3-Fettsäuren sind auch wichtig für die Gehirnfunktion und den Zellaufbau.
  • Ballaststoffe: Leinsamen enthalten eine hohe Menge an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, den Blutzuckerspiegel stabilisieren und das Sättigungsgefühl erhöhen. Sie können auch dabei helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.
  • Eiweißquelle: Leinsamen bieten eine gute Menge an pflanzlichem Eiweiß, das für die Reparatur und den Aufbau von Muskelgewebe wichtig ist, was besonders für Sportler von Vorteil ist.
  • Lignane: Leinsamen sind reich an Lignanen, pflanzlichen Verbindungen mit antioxidativen und hormonregulierenden Eigenschaften. Diese können dabei helfen, den Körper vor oxidativem Stress zu schützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Vorteile von Zitronensaftpulver:

  • Vitamin C: Zitronensaft ist eine hervorragende Quelle für Vitamin C, das nicht nur das Immunsystem stärkt, sondern auch als starkes Antioxidans wirkt. Vitamin C ist außerdem wichtig für die Kollagenbildung, was für die Gesundheit von Haut, Gelenken und Bindegewebe unerlässlich ist.
  • Erfrischende Wirkung: Der erfrischende Geschmack von Zitronensaft kann den Shake besonders belebend und anregend machen, ideal für den Morgen oder nach dem Training, um neue Energie zu tanken.
  • Alkalische Wirkung: Trotz des sauren Geschmacks hat Zitronensaft eine alkalische Wirkung im Körper, die helfen kann, den pH-Wert auszugleichen und die Entgiftung zu fördern.
  • Förderung der Verdauung: Zitronensaft kann die Produktion von Magensäure anregen, was die Verdauung fördert und die Aufnahme von Nährstoffen unterstützt.

Der perfekte Start in den Tag:

Dieser Shake aus Leinsamenpulver und Zitronensaftpulver kombiniert pflanzliches Eiweiß, gesunde Fette, Ballaststoffe und Vitamine zu einer gesunden und nährstoffreichen Mahlzeit, die dir hilft, fit und energiegeladen in den Tag zu starten. Durch die hohe Bioverfügbarkeit der Nährstoffe ist dieser Shake nicht nur eine großartige Unterstützung für dein Fitnessprogramm, sondern bietet auch eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen, die den ganzen Tag über wirken.

Warum dieser Shake besonders geeignet ist:

  • Keine Zusatzstoffe: Der Shake ist vollkommen frei von Süßungsmitteln, Rieselhilfen und Konservierungsstoffen. Das bedeutet, du bekommst eine reine, natürliche Energiequelle, die keine künstlichen Zutaten enthält.
  • Leicht und schnell zuzubereiten: Die Kombination von Leinsamenpulver und Zitronensaftpulver ist einfach in der Zubereitung und lässt sich problemlos in den Alltag integrieren, was besonders für sportlich aktive Menschen von Vorteil ist, die auf eine schnelle, gesunde Mahlzeit angewiesen sind.
  • Perfekt für Sportler: Das Aminosäureprofil, die gesunden Fette und die Ballaststoffe machen diesen Shake zu einer hervorragenden Ergänzung für die Regeneration nach dem Training, die Förderung des Muskelaufbaus und die Unterstützung des gesamten Stoffwechsels.


Dieser Shake ist eine kraftvolle, natürliche und sehr gesunde Wahl, um den Tag zu beginnen. Die Kombination aus den nährstoffreichen Leinsamen und dem vitaminreichen Zitronensaft sorgt für eine ausgewogene, energiegebende Mahlzeit, die keine unnötigen Zusatzstoffe enthält. Er eignet sich perfekt für Sportler, die Wert auf eine rein pflanzliche Ernährung legen und gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit und Regeneration optimieren möchten.

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

25.02.2025

Aromatherapie als Heilmittel

Aromatherapie als Heilmittel


Sebastian Kneipp beschreibt die ätherischen Öle:

"Die Natur ist unsere beste Apotheke"

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Extrakte aus verschiedenen Pflanzenteilen, wie Blüten, Blättern, Wurzeln oder Rinden, die die Essenz einer Pflanze in flüssiger Form enthalten. Sie besitzen eine starke Wirkung, die sowohl körperliche als auch geistige und emotionale Aspekte ansprechen kann. Durch das limbische System gelangen die Duftstoffe direkt ins Gehirn, wodurch die Wirkung oft sofort spürbar wird.

Diese Öle sind ein wertvoller Bestandteil einer ganzheitlichen Hausapotheke, da sie vielseitig einsetzbar sind. Sie können sowohl körperliche Beschwerden lindern, als auch das seelische Wohlbefinden fördern. Für eine effektive Nutzung ist es wichtig, auf die Qualität der ätherischen Öle zu achten und sie nicht zu erhitzen, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren. Zur Raumbeduftung eignet sich besonders ein Ultraschallvernebler, der die Duftstoffe sanft im Raum verteilt.

Die Aromatherapie nutzt diese ätherischen Öle, um das geistige Wohl zu fördern und Heilungsprozesse zu unterstützen. Sie kann zu Hause in Form von Duftölen, Parfüms oder Kosmetikprodukten angewendet werden. In der klinischen Aromatherapie, einem spezialisierten Bereich der Pharmakologie, werden diese Öle gezielt eingesetzt, um bestimmte gesundheitliche Beschwerden zu behandeln.

Aromakologie:

Aromakologie beschäftigt sich mit der Untersuchung der Auswirkungen von Aromen auf menschliches Verhalten. Es wird vermutet, dass bestimmte Düfte beruhigende Effekte auf Geist und Körper haben und somit unser emotionales und physisches Wohl beeinflussen können.

Die Aromatherapie umfasst eine breite Palette von naturbelassenen Pflanzenauszügen, die über die Nutzung von ätherischen Ölen hinausgeht. Zu den wichtigsten Substanzen gehören:

  • Absolutes: Diese Öle werden durch eine spezielle Extraktionsmethode gewonnen, bei der die flüssigen Bestandteile der Pflanze, wie bei der Rose Absolute, durch Lösungsmittel oder ähnliche Techniken extrahiert werden. Das resultierende Öl hat eine besonders intensive Duftkraft.
  • Hydrosol: Diese wasserbasierten Produkte, wie Rosenwasser, entstehen als Nebenprodukt der Destillation von ätherischen Ölen. Sie enthalten die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze und können sanft und vielseitig eingesetzt werden.
  • Infusionen: Dabei handelt es sich um wässrige Lösungen, in denen Pflanzenstoffe durch das Einweichen in Wasser gelöst werden. Sie sind eine mildere Variante der Aromatherapie.
  • Phytoncide: Diese natürlichen, flüchtigen organischen Verbindungen werden von Pflanzen abgegeben, um Mikroorganismen abzuwehren. Sie besitzen gesundheitliche Vorteile und können durch Inhalation oder Hautkontakt aufgenommen werden.
  • Trägeröle: Diese Pflanzenöle, wie das süße Mandelöl, werden verwendet, um ätherische Öle zu verdünnen und eine sichere Anwendung auf der Haut zu ermöglichen. Sie tragen die ätherischen Öle und erleichtern ihre Absorption.

Aromatherapie kann auf verschiedene Weisen angewendet werden:

  1. Inhalation: Das Einatmen der Duftstoffe ist eine der effektivsten Methoden, um die Wirkung von ätherischen Ölen zu erfahren, da sie direkt über das limbische System ins Gehirn gelangen.
  2. Bäder, Massagen und Kompressen: Die ätherischen Öle können über die Haut aufgenommen werden, indem sie in Badezusätze oder Massageöle integriert werden. Kompressen mit ätherischen Ölen bieten ebenfalls eine gezielte Behandlung.
  3. Orale Aufnahme: Eine weitere Möglichkeit der Aromatherapie ist die orale Einnahme von ätherischen Ölen, beispielsweise durch Spülen oder Gurgeln. Dabei sollten jedoch nur für den inneren Gebrauch geeignete Öle verwendet werden, da sie in hohen Konzentrationen schädlich sein können.

Insgesamt bietet die Aromatherapie eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die sowohl körperliche als auch psychische Gesundheitsförderung unterstützen können.

Aromatherapie:

Aromatherapie hat eine Vielzahl von therapeutischen Effekten, die auf das körperliche und seelische Wohlbefinden abzielen. Zu den wichtigsten therapeutischen Effekten gehören:

  1. Antiseptische Effekte: Bestimmte ätherische Öle können bakterielle und virale Infektionen bekämpfen, indem sie Mikroorganismen abtöten oder deren Wachstum hemmen.
  2. Narkotische Effekte: Einige ätherische Öle wirken schmerzlindernd und können bei der Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen eingesetzt werden, indem sie das Nervensystem beruhigen und entspannen.
  3. Psychologische Effekte: Aromatherapie kann helfen, den Geist zu beruhigen, Ängste abzubauen und das emotionale Gleichgewicht zu fördern. Sie hat eine positive Wirkung auf das zentrale Nervensystem und kann bei der Behandlung von Stress, Angstzuständen und Depressionen unterstützen.

Die Aromatherapie beeinflusst nicht nur die Psyche, sondern auch den Metabolismus und die körperlichen Prozesse. Sie kann sowohl zur Behandlung von physischen Beschwerden als auch zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt werden.

Ätherische Öle für die Aromatherapie zu Hause: Für die Verwendung zu Hause können Sie eine Mischung aus verschiedenen ätherischen Ölen erstellen. Geeignet sind:

  • Neroli: Wirkt beruhigend und angstlindernd.
  • Eukalyptus: Fördert die Atemwege und hat antiseptische Eigenschaften.
  • Lavendel: Entspannend, hilft bei Schlaflosigkeit und Stress.
  • Rosmarin: Stärkt den Kreislauf und fördert die geistige Klarheit.
  • Muskatnuss: Wirkt schmerzlindernd und fördert die Durchblutung.
  • Pfefferminz: Erfrischend und belebend, hilft bei Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen.
  • Basilikum: Hilft, die Konzentration zu steigern und Stress zu lindern.

Für ein entspannendes Bad können Lavendel und Rosenöl ins Wasser gegeben werden, um den Geist zu beruhigen und die Haut zu pflegen.

Heilwirkung der Aromatherapie: Aromatherapie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden, darunter:

  • Depression und Schlaflosigkeit: Beruhigende und entspannende Öle wie Lavendel oder Neroli helfen, den Geist zu beruhigen und die Schlafqualität zu verbessern.
  • Akne und Hautprobleme: Bestimmte ätherische Öle wie Teebaumöl und Lavendel wirken entzündungshemmend und fördern die Heilung bei Hautunreinheiten und Akne. Trockene Haut kann durch Öle wie Jojoba oder Avocado gepflegt werden.
  • Gelenkschmerzen und Stress: Muskatnuss- und Rosmarinöle helfen, Schmerzen zu lindern und Stress abzubauen.
  • Husten und Atemwegserkrankungen: Eukalyptusöl wirkt befreiend auf die Atemwege und kann bei Erkältungen und Husten unterstützen.

Aromatherapie trägt nicht nur zur physischen Heilung bei, sondern unterstützt auch die Hautpflege, indem sie die Haut verbessert, sie strahlender macht und die Bildung von Falten vorbeugt. Sie hilft auch bei der Pflege von Händen und Füßen, z. B. durch Maniküren und Pediküren.

Verwendung von Trägerölen: Für die Anwendung ätherischer Öle auf der Haut werden Trägeröle wie süßes Mandelöl, Avocadoöl, Kakaobutter, Traubenkernöl, Jojobaöl, Olivenöl, Erdnussöl, Sesamöl und Sonnenblumenöl verwendet, um die ätherischen Öle zu verdünnen und eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

Vorsicht bei bestimmten Ölen: Es gibt bestimmte Pflanzen und Öle, die nur unter professioneller Anleitung eines Aromatherapeuten verwendet werden sollten. Dazu gehören Ajowan-Kümmel, Mandeln, Arnika, Kalmus, Knoblauch, Steinklee, Zwiebel, Senf, Wurmkraut und Wermut, da sie in hohen Konzentrationen oder ohne richtige Anleitung schädlich sein können.

„Ein Tag ohne Dufterlebnis ist ein verlorener Tag.“

Dieses altägyptische Sprichwort bringt es auf den Punkt: Düfte haben eine tiefgreifende Wirkung auf unser tägliches Leben. Sie beeinflussen nicht nur unsere Stimmung, sondern können auch Gefühle von Freude und Wohlbefinden hervorrufen und Erinnerungen wecken. Ätherische Öle, die oft als die „duftende Seele der Pflanzen“ bezeichnet werden, enthalten das Wesentliche einer Pflanze – ihre Essenz. Diese konzentrierten Extrakte sind die Träger der einzigartigen Aromen und heilenden Eigenschaften der Pflanzen.

Es gibt mehr als 300 ätherische Öle, die in der Aromatherapie verwendet werden. Jedes Öl hat seine eigenen, spezifischen Eigenschaften: Einige wirken entspannend und lindern Stress, während andere belebend wirken und die Stimmung heben. Die Wirkung der ätherischen Öle basiert auf der Art der Pflanze, aus der sie gewonnen werden, und darauf, wie ihre Duftstoffe auf das limbische System im Gehirn wirken.

Die Gewinnung von ätherischen Ölen erfolgt auf verschiedene Arten, je nach Pflanze und Pflanzenteil. Zum Beispiel werden aus Blüten wie der Rose oder dem Jasmin ätherische Öle durch Destillation oder Lösungsmittelverfahren extrahiert. Blätter (wie beim Eukalyptus) und Schalen (wie bei Zitrusfrüchten) liefern ebenfalls ätherische Öle. Einige Öle stammen sogar aus Holz (wie bei Sandelholz) oder Harzen (wie bei Weihrauch). Diese verschiedenen Pflanzenmaterialien haben unterschiedliche Inhaltsstoffe und Wirkungspotenziale.

Die Aromatherapie ist ein integraler Bestandteil der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und zählt zu den ältesten Heilmethoden der Welt. Schon in der Antike wurde die heilende Kraft der Pflanzen und ihrer ätherischen Öle genutzt. Heute wird die Aromatherapie in vielen Kulturen weiterhin als natürliche Therapieform geschätzt, um das körperliche und geistige Wohl zu fördern.

Das richtige Öl zur Aromatherapie

Hast Du dich jemals gefragt, wie es wäre, wenn Ich nicht mehr riechen könnte? Obwohl dies auf den ersten Blick nicht so dramatisch erscheint wie der Verlust des Sehvermögens oder des Gebrauchs der Hände, wäre es doch ein erheblicher Verlust. Der Geruchssinn beeinflusst viele Aspekte unseres Lebens, oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Er spielt eine entscheidende Rolle in unserem Wahrnehmungssystem und hilft uns nicht nur, angenehme Düfte zu genießen, sondern auch Gefahren wie Rauch oder faulige Lebensmittel zu erkennen.

Interessanterweise würde der Verlust des Geruchssinns auch Ihren Geschmackssinn beeinträchtigen, da beide Sinne eng miteinander verbunden sind. Ohne Geruch können viele Geschmacksnuancen nicht mehr wahrgenommen werden, was das Essen erheblich weniger angenehm machen würde.

Ein weiterer faszinierender Aspekt des Geruchssinns ist seine Bedeutung in Bezug auf das Gehirn. Das Gehirn empfängt und verarbeitet die Signale des Geruchszentrums, um uns Hinweise auf die Umgebung zu geben. Gerüche können starke emotionale Reaktionen hervorrufen und Erinnerungen wecken, die oft intensiver sind als die, die durch andere Sinne hervorgerufen werden.

Schon bei der Geburt ist der Geruchssinn der einzige vollständig entwickelte Sinn. Für ein Neugeborenes ist der Geruchssinn von entscheidender Bedeutung, da er es ihm ermöglicht, seine Mutter zu erkennen und eine Bindung zu ihr aufzubauen. Diese frühe Verbindung zeigt, wie grundlegend der Geruchssinn für unser soziales und emotionales Leben ist. Ohne diese Fähigkeit würde unser Wahrnehmungs- und Bindungserlebnis in der Welt stark verändert werden.

Der Geruchssinn spielt eine weitaus bedeutendere Rolle in unserem Leben, als es uns oft bewusst ist. Eine interessante und weitreichende Auswirkung des Geruchssinns betrifft die „Chemie“ zwischen zwei Menschen, insbesondere in Bezug auf sexuelle Anziehungskraft. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Substanzen namens Pheromone im menschlichen Körper eine Schlüsselrolle spielen. Diese chemischen Botenstoffe werden über den Geruchssinn erkannt und können das Gehirn dazu anregen, eine sexuelle Anziehung zu einem potenziellen Partner zu empfinden. Damit wird der Geruchssinn zu einem unsichtbaren, aber einflussreichen Faktor in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die Nase ist mit mindestens 5 Millionen Nerven ausgestattet, die es ihr ermöglichen, eine Vielzahl von Gerüchen wahrzunehmen und diese Signale an das Gehirn weiterzuleiten. Diese hohe Sensibilität macht den Geruchssinn zu einem sehr leistungsfähigen Instrument, um die Welt um uns herum zu interpretieren. Es ist zudem sehr wahrscheinlich, dass bestimmte Gerüche direkte Auswirkungen auf unsere Gedanken und Emotionen haben. Ein Beispiel dafür ist der Duft von frischgebackenem Brot, der oft Gefühle von Geborgenheit und Wärme weckt, oder blumige und würzige Aromen, die eine romantische oder entspannende Stimmung fördern können.

Dieser Einfluss von Düften auf unsere Stimmung und unser Verhalten ist so stark, dass viele Unternehmen in Europa und Asien in das Konzept des „indirekten Parfümierens“ investieren. Das bedeutet, dass gezielt Düfte in bestimmten Umgebungen eingesetzt werden, um die Produktivität am Arbeitsplatz zu steigern oder die Genesung im Krankenhaus zu fördern. Gerüche haben somit nicht nur eine tiefgreifende Wirkung auf unsere emotionale und soziale Wahrnehmung, sondern auch auf unsere Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden in verschiedenen Lebensbereichen.

Wenn Du zum ersten Mal ätherische Öle kaufst, ist es eine gute Idee, mit den bekannteren und vielseitigeren Ölen zu beginnen, wie zum Beispiel Rosmarin, Pfefferminz oder Ingwer. Diese Düfte sind nicht nur angenehm, sondern haben auch eine breite Palette von positiven Effekten, die von Entspannung und Beruhigung bis hin zu Energie und Frische reichen. Der Schlüssel bei der Wahl eines ätherischen Öls ist, dass der Duft für Sie persönlich angenehm ist. Oft ist es sogar besser, auf Düfte zu setzen, die Sie intuitiv ansprechen, als solche, die speziell für einen bestimmten Zweck formuliert wurden.

Zusätzlich zu den genannten Ölen sind auch Bergamotte, Rose, Kamille, Weihrauch, Geranie, Lilie, Neroli und Sandelholz empfehlenswert. Diese Öle sind besonders sanft zur Haut und werden von vielen Menschen als angenehm empfunden, was sie ideal für den Einstieg in die Aromatherapie macht.

Die Wahl des richtigen ätherischen Öls ist jedoch kein einmaliger Prozess, sondern eher eine persönliche Reise. Es ist eine Entdeckung, die Ihnen nicht nur hilft, die passenden Düfte für Ihre Bedürfnisse zu finden, sondern auch viel über Ihre eigenen Vorlieben und Bedürfnisse verrät. Vertrauen Sie einfach auf Ihre Sinne und lassen Sie sich von Ihrer Nase leiten – die richtige Wahl wird oft die sein, die Ihnen intuitiv zusagt.

Aromatherapie

Der Duft der Heilpflanzen



In dem ebook „Aromatherapie – Der Duft der Heilpflanze“ erfährst Du folgende Themenbereiche:

  • Aroma als Heilmittel
  • Das richtige Öl zur Therapie
  • Tipps für Anfänger
  • Diffuser
  • Die Vorzüge der Aromatherapie
  • Aromatherapie mit Kerzen
  • Wo soll ich die Aromen einkaufen
  • Mytos und Realität
  • Eigenschaften der Öle

 

 

 

23.02.2025

Basisches Baden

Basisches Baden



🧩💡Was bewirkt basisch baden?

Basisches Baden ist eine wunderbare Methode, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Die positiven Effekte resultieren hauptsächlich aus der Veränderung des pH-Werts des Körpers während des Bades. Hier sind einige spezifische Vorteile:

  1. Förderung des Säure-Basen-Haushalts: Der Körper hat ein feines Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen, das durch Ernährung, Stress oder Umweltfaktoren gestört werden kann. Ein basisches Bad hilft, den pH-Wert des Körpers zu regulieren, was den Säureüberschuss neutralisiert und den Körper entlastet.
  2. Hautpflege: Durch das basische Baden wird die Haut von Säuren und Schadstoffen befreit, die durch den natürlichen Hautstoffwechsel entstehen. Die Haut fühlt sich nach dem Bad weicher, glatter und geschmeidiger an. Zudem wird der Haut durch die Entsäuerung die Möglichkeit gegeben, sich zu regenerieren.
  3. Schmerzlinderung: Basenbäder sind bekannt dafür, dass sie Muskel-, Gelenk- und Unterleibsschmerzen lindern können. Die Wärme des Wassers fördert die Durchblutung, während die basische Wirkung Entzündungen hemmt und die Muskulatur entspannt. Dies kann besonders bei Verspannungen oder Gelenkproblemen wohltuend sein.
  4. Stressabbau und geistige Erholung: Der entspannende Effekt eines basischen Bades ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch spürbar. Stress wird abgebaut, die Gedanken kommen zur Ruhe, und oft tritt ein tiefes Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens ein. Der Alltagsdruck wird für eine Weile abgelegt, was zu einer besseren emotionalen Balance führt.
  5. Unterstützung bei Erkältungen und Hautproblemen: Ein basisches Bad kann auch bei Erkältungen lindernd wirken, indem es das Immunsystem stärkt und die Atemwege beruhigt. Bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis kann es die Hautbarriere stabilisieren und Entzündungen reduzieren.
  6. Wohlbefinden in der Schwangerschaft: Schwangere Frauen können ebenfalls von basischen Bädern profitieren, da diese helfen, den Körper zu entspannen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, ohne die Schwangerschaft negativ zu beeinflussen. Es ist jedoch ratsam, sich vorher mit einem Arzt abzusprechen.

Basische Bäder sind eine sehr sanfte und natürliche Methode, um den Körper zu pflegen und zu regenerieren. Sie tragen nicht nur zur physischen Gesundheit bei, sondern können auch den Geist beruhigen und helfen, sich im hektischen Alltag wieder neu zu zentrieren.



🍃 Kreidebad: Basisch baden mit Heilkreide

Ein traditionelles Kreidebad, das die heilenden Eigenschaften von Rügener Heilkreide nutzt, ist eine sehr effektive Methode, um die Gesundheit auf natürliche Weise zu fördern und verschiedene Beschwerden zu lindern. Die Rügener Heilkreide hat aufgrund ihrer einzigartigen mineralischen Zusammensetzung besondere therapeutische Qualitäten. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile, die ein Kreidebad bietet:

  1. Hautpflege und -heilung

Rügener Heilkreide ist reich an Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Silicium, die eine tiefenwirksame Pflege der Haut unterstützen. Sie hilft, die Haut zu regenerieren und kann bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Akne, Psoriasis und Ekzemen positive Effekte erzielen. Die Kreide wirkt entzündungshemmend, beruhigend und fördert die Heilung von Hautirritationen.

  1. Linderung von Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen

Durch das Auflösen der Heilkreide im Wasser werden die heilenden Mineralien in die Haut aufgenommen und können dort entzündungshemmend wirken. Dies ist besonders hilfreich bei Muskelverspannungen, Rheuma, Arthrose und Gicht, da die Kreide sowohl die Durchblutung anregt als auch die schmerzlindernde Wirkung der Mineralien unterstützt. Die Wärme des Bades kombiniert mit der Kreide fördert die Entspannung der Muskulatur und lindert Schmerzen.

  1. Entgiftung und Reinigung

Die in der Kreide enthaltenen Mineralstoffe wirken als natürliche Entgifter. Sie unterstützen den Körper bei der Ausscheidung von Schadstoffen und Ablagerungen, die sich durch Umweltfaktoren oder ungesunde Ernährungsgewohnheiten angesammelt haben. Das Kreidebad hilft dabei, den Körper von innen heraus zu reinigen, was nicht nur das körperliche Wohlbefinden steigert, sondern auch zu einer klareren Haut und einem insgesamt besseren Hautbild beiträgt.

  1. Harmonisierung von Körper und Geist

Neben den physischen Vorteilen wirkt das Kreidebad auch beruhigend auf die Psyche. Es kann helfen, den Stress zu reduzieren, den Geist zu klären und die innere Balance wiederherzustellen. Ähnlich wie andere entspannende Bäder kann es eine meditative Wirkung haben, die den Alltag vergessen lässt und zu einer tiefen Entspannung führt.

  1. Förderung der Durchblutung und Stoffwechsel

Die Mineralien in der Heilkreide regen die Durchblutung an, was sowohl die Nährstoffversorgung der Haut als auch die allgemeine Vitalität des Körpers steigern kann. Dies unterstützt den natürlichen Stoffwechsel, fördert die Zellregeneration und hilft, den Körper von innen zu stärken.

  1. Wohlbefinden bei chronischen Erkrankungen

Für Menschen, die unter chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose oder Schmerzen aufgrund von Entzündungen leiden, kann ein regelmäßiges Kreidebad eine unterstützende Therapie darstellen. Die heilende Wirkung der Kreide hat eine langanhaltende Wirkung und kann die Symptome deutlich lindern.

Anwendungstipps:

  • Ein Kreidebad kann einfach durch das Hinzufügen von Heilkreidepulver in warmes Badewasser erfolgen. Die übliche Dosierung liegt bei etwa 200–300 Gramm Kreide pro Badewanne.
  • Die Badezeit sollte etwa 20 bis 30 Minuten betragen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
  • Es ist ratsam, nach dem Bad die Haut nicht sofort abzuspülen, da die Mineralien weiterhin auf der Haut wirken können.

Rügener Heilkreide ist also ein wahres Naturwunder für die Haut und den gesamten Körper. Sie bietet nicht nur eine wohltuende und heilende Erfahrung, sondern trägt zur Förderung der allgemeinen Gesundheit und des seelischen Wohlbefindens bei.



🧩💡 Das Basisches Baden ist ein Jungbrunnen

Basisches Baden hat eine lange Geschichte und wird seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen als Heilmittel und Regenerationsmethode geschätzt. Die Anwendung basiert auf einem einfachen, aber sehr wirkungsvollen Prinzip: Durch den Kontakt mit basischen Substanzen wird der Körper in seiner Fähigkeit unterstützt, überschüssige Säuren und Giftstoffe abzubauen und auszuscheiden.

Die Wirkung eines basischen Bades auf den Säure-Basen-Haushalt ist ein zentraler Aspekt, da dieser Haushalt entscheidend für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit ist. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen ist notwendig, um den Körper in Balance zu halten. Zu viele Säuren im Körper können zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen, wie z.B. Müdigkeit, Hautproblemen, Verdauungsstörungen oder auch chronischen Entzündungen.

Wirkung des basischen Bades im Detail:

  1. Harmonisierung des Säure-Basen-Haushalts: Basisches Baden hilft, das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn der Körper zu sauer wird, kommt es zu einer sogenannten Azidose, die mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen verbunden ist. Basische Bäder helfen, den Körper zu entlasten und den pH-Wert zu normalisieren. Das fördert das allgemeine Wohlbefinden und kann auch präventiv gegen zahlreiche Krankheiten wirken.
  2. Entgiftung und Ausscheidung von Säureschlacken: Ein basisches Bad wirkt durch das Prinzip der Osmose. In diesem Prozess werden die überschüssigen Säuren und Giftstoffe aus dem Körper über die Haut abgeführt. Dabei zieht die basische Lösung die in den Zellen und im Gewebe gespeicherten Säureschlacken und Toxine an die Hautoberfläche, wo sie über die Poren ausgeschieden werden. Dies führt zu einer spürbaren Entschlackung und kann die Detoxifikation des Körpers fördern.
  3. Förderung der Hautgesundheit: Da das basische Bad die Haut reinigt und von Schadstoffen befreit, wirkt es sich positiv auf das Hautbild aus. Die Haut wird weicher, klarer und frischer, da sie von abgestorbenen Hautzellen und übermäßigen Säuren befreit wird. Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis oder Psoriasis können durch regelmäßige basische Bäder gemildert werden, da die Haut gereinigt und beruhigt wird.
  4. Schmerzlinderung und Entspannung: Basische Bäder haben auch eine entspannende Wirkung auf den Körper. Die Wärme des Wassers zusammen mit der basischen Wirkung kann Muskelverspannungen lösen, die Blutzirkulation fördern und Schmerzen lindern. Besonders bei chronischen Schmerzen, Rückenschmerzen, Arthrose oder Rheuma können basische Bäder eine unterstützende Therapie darstellen.
  5. Stressabbau und geistige Klarheit: Die beruhigende Wirkung eines basischen Bades geht über den körperlichen Bereich hinaus und hat auch positive Auswirkungen auf das geistige Wohlbefinden. Ein basisches Bad kann den Stress abbauen, die innere Ruhe fördern und das allgemeine Seelenheil unterstützen. Es kann helfen, den Kopf frei zu bekommen und eine mentale Erneuerung zu erfahren.
  6. Anti-Aging-Effekte: Das basische Baden wird auch häufig als „Jungbrunnen“ bezeichnet, da es die Haut regeneriert und das allgemeine Erscheinungsbild verjüngen kann. Der Entschlackungsprozess führt dazu, dass die Haut frischer und vitaler aussieht. Da viele Hautprobleme mit einem unausgewogenen Säure-Basen-Haushalt zusammenhängen, kann basisches Baden langfristig eine jugendliche Ausstrahlung fördern.


 

Anwendung und Dosierung:

  • Ein basisches Bad kann durch das Hinzufügen von basischen Badesalzen oder Natron ins Badewasser durchgeführt werden. Die ideale Wassertemperatur liegt bei etwa 36 bis 38°C.
  • Für ein wirksames Bad reicht es aus, 200 bis 400 g basische Salz (Karpaten Kristallsalz oder Zeolith ) pro Badewanne zu verwenden.
  • Die Badezeit sollte etwa 20 bis 30 Minuten betragen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Während des Bades ist es hilfreich, tief zu atmen und die Entspannung zu genießen.

Zusätzliche Vorteile für den Geist:

Neben der körperlichen Entgiftung fördert basisches Baden auch das mentale Wohlbefinden. In einer Welt, die von Stress und Hektik geprägt ist, bietet ein basisches Bad eine Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und sich selbst wieder neu zu spüren. Dieser Prozess der inneren Reinigung wirkt auch auf die Psyche aus und hilft, negative Gedanken und emotionalen Ballast loszulassen.

Ein basisches Bad ist also nicht nur ein wirkungsvolles Mittel zur Pflege von Haut und Haaren, sondern es trägt auch erheblich zur Gesundheitsvorsorge und Selbstfürsorge bei. Durch die Förderung des Säure-Basen-Haushalts, die Entgiftung des Körpers und die Linderung von Beschwerden wirkt es auf vielen Ebenen heilsam und revitalisierend. Als regelmäßige Anwendung kann es den Körper und Geist langfristig auf natürliche Weise stärken und verjüngen.


 

 

 

 

 

 

11.12.2024

Maca gibt Kraft und Energie

Maca gibt Kraft und Energie



Maca – Lepidium Meyenii

Maca ist eine beeindruckende Pflanze, die aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und Nährstoffdichte in den peruanischen Anden hoch geschätzt wird. Sie wächst unter extremen Bedingungen, wo die Temperaturen nachts stark sinken und tagsüber in die Höhe schießen können. Die Fähigkeit von Maca, in diesen Höhenlagen zu überleben, macht sie einzigartig.

Die Pflanze gehört zur Familie der Brassicaceae, der Kreuzblütler, was sie botanisch eher mit dem Radieschen oder Kohl verwandt macht, obwohl sie äußerlich der Kartoffel ähnelt. Ihre Wurzeln sind eine wertvolle Quelle von Nährstoffen, da der mineralreiche Boden in den Anden eine hohe Konzentration von Mineralien wie Eisen, Zink und Kalzium bietet. Diese Mineralstoffe, zusammen mit einer Vielzahl von Vitaminen und Aminosäuren, tragen zu den gesundheitsfördernden Eigenschaften von Maca bei.

In Peru wird Maca traditionell nicht nur in getrockneter Form verwendet, sondern auch in vielen regionalen Gerichten verarbeitet – sei es in Keksen, Gebäck oder Getränken wie "Maca-Cola", einem populären Erfrischungsgetränk. Auch die Zubereitung als "Maca-Latte" oder in Smoothies hat sich in der westlichen Welt etabliert.

Getrocknet hat Maca eine bemerkenswerte Haltbarkeit, was sie auch zu einem wertvollen Nahrungsmittel in Regionen macht, in denen frische Lebensmittel schwer zugänglich sind. Der süßlich leicht scharfer Geschmack ist ein weiteres Merkmal, das Maca zu einer beliebten Zutat in süßen und herzhaften Gerichten macht.

Maca wird oft auch als Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform oder als Kapseln angeboten, da es eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften zugeschrieben wird, wie z.B. eine Steigerung der Energie, Unterstützung der Hormongesundheit und Verbesserung der Ausdauer.

Maca wird oft als eine wertvolle Nahrungsquelle angesehen und ist nicht primär als „Medizin“ zu verstehen. Es handelt sich um ein Superfood, das nicht nur in Peru, sondern mittlerweile auch in vielen anderen Ländern bekannt und geschätzt wird. Besonders die Peruaner haben Maca seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel verwendet, um Energie zu steigern, die Ausdauer zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.

Maca ist aufgrund seiner positiven Wirkung auf das sexuelle Verlangen und die Fruchtbarkeit bekannt geworden – daher auch die Bezeichnung „Peruanisches Viagra“ oder „Peruanischer Ginseng“. Das liegt daran, dass Maca helfen kann, das hormonelle Gleichgewicht zu fördern und die Libido zu steigern, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Diese Wirkung wird häufig auf die hohen Konzentrationen von Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren zurückgeführt, die Maca enthält, insbesondere auf die adaptogenen Eigenschaften, die helfen, Stress zu reduzieren und das allgemeine Energieniveau zu erhöhen.

Tatsächlich wird Maca als ein vollständig natürliches Produkt angesehen, das keine bekannten schädlichen Nebenwirkungen hat, wenn es in angemessenen Mengen konsumiert wird. Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass die Wirkung von Maca von Person zu Person unterschiedlich sein kann und es vor allem bei bereits bestehenden hormonellen Problemen oder bestimmten Erkrankungen sinnvoll ist, vorher einen Arzt zu konsultieren.

Die adaptogenen Eigenschaften von Maca können dabei helfen, den Körper widerstandsfähiger gegenüber Stress zu machen, die Stimmung zu stabilisieren und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Diese Wirkung hat dazu beigetragen, dass Maca auch außerhalb von Südamerika immer beliebter wird, nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch als gesunde Zutat in Smoothies, Müslis oder Energieriegeln.

Insgesamt ist Maca eine natürliche, nährstoffreiche Wurzel, die viele gesundheitliche Vorteile bieten kann – nicht zuletzt aufgrund ihrer Geschichte als überlebenswichtige Quelle für die Hochlandbewohner der Anden.

26 Symptome die Maca helfen kann:

🌱 Hitzewallungen, Schweißausbrüche

🌱 Herzklopfen

🌱 Reizbarkeit

🌱 Stimmungsschwankungen, plötzliche Weinkrämpfe

🌱 Schlafstörungen

🌱 Unregelmäßige Menstruation

🌱 Verminderter Lipido – keine Lust auf Sex

🌱 Trockene Vagina

🌱 Plötzliche Müdigkeit

🌱 Angst

🌱 Schwarzsehen, Bedrücktheit

🌱 Konzentration Probleme

🌱 Vergesslichkeit

🌱 Inkontinenz beim Niesen oder lachen

🌱 Trockene gerötete Haut

🌱 Schmerzhafte Muskeln, Sehnen und Gelenke

🌱 Erhöhte Muskelverspannung

🌱 Schmerzhafte oder empfindliche Brüste

🌱 Magenbeschwerden, Magenverstimmung

🌱 Steigerung von Allergien

🌱 Haarausfall

🌱 Plötzliche Gewichtszunahme

🌱 Prickelnde Empfindung in den Gliedmaßen

🌱 Zahnfleischbluten

🌱 Entkalkung

🌱 Brüchige Fingernägel

Die Pflanze hat eine lange Tradition und war bereits in der Zeit der Inka ein äußerst geschätztes Nahrungsmittel und Heilmittel. Die Inka, eine der fortschrittlichsten Kulturen des präkolumbianischen Amerikas, erkannten die außergewöhnlichen Eigenschaften von Maca und verwendeten die Wurzel nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Stärkungsmittel für ihre Soldaten und Boten. Besonders vor langen Märschen und bevor sie in den Kampf zogen, wurde Maca den Kriegern verabreicht, um ihre Ausdauer, Kraft und Vitalität zu erhöhen.

 

Die Boten, die große Distanzen in den Höhenlagen des Andenhochlands zurücklegen mussten, erhielten
ebenfalls Maca, um ihre Energie zu steigern und den extremen Bedingungen zu trotzen. Man kann sich gut vorstellen, wie wertvoll diese Pflanze in einer Zeit ohne moderne Transportmittel und ohne die Möglichkeit, auf andere Weise schnell Nahrung oder Energie zuzuführen, war. Maca war ein Schlüssel zur Aufrechterhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit in einem so anspruchsvollen Umfeld.

Als die Spanier nach der Eroberung des Inkareiches auf das Andenhochland stießen, begegneten sie auch der Maca-Pflanze. Die Pferde der Spanier, die die hohen Gebirgslagen des Andenhochlands nicht gewohnt waren, litten unter Fruchtbarkeitsproblemen und Schwäche. Die Einheimischen empfahlen den Spaniern, ihren Pferden Maca zu geben. Die positiven Ergebnisse, die sich daraus ergaben – eine Verbesserung der Fruchtbarkeit und der allgemeinen Gesundheit der Tiere – beeindruckten die Konquistadoren zutiefst. In ihren Schriften hielten sie diese Entdeckung fest, und die Spanier begannen, Maca aufgrund seiner erstaunlichen Eigenschaften auch in ihrer Heimat zu schätzen.

Mit der Zeit wurde Maca zu einem wertvollen Handelsgut. Die Spanier begannen, Maca zu exportieren, und es wurde so wertvoll, dass die Kolonialherren Steuern in Form von Maca erheben ließen. Die Pflanze, die ursprünglich in den hohen Anden heimisch war, verbreitete sich so über den Atlantik und fand in Europa Anerkennung. Diese historische Verbreitung zeigt, wie nachhaltig Maca als wertvolle Ressource angesehen wurde – nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Quelle für Stärke, Energie und Gesundheit.


 

Die Vielseitigkeit und die positiven Wirkungen von Maca, die sowohl die Inka als auch die Spanier erkannten, haben bis heute Bestand. Heute wird Maca weltweit als Superfood geschätzt, insbesondere aufgrund seiner adaptogenen Eigenschaften, die helfen, den Körper bei Stress zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

😊 Verbesserung des Gedächtnisses

😊 Ausdauer und sexuelle Aktivität

😊 Bekämpfung von Blutarmut

😊 Depression.

Schließlich geriet Maca in Europa in Vergessenheit. Nur in den Peruanischen Andes wurde Maca weiterhin benutzt.

Die Potenzsteigende Wurzel konnte man bis vor einigen Jahren nur an den örtlichen Märkten von Andes kaufen. In den sechziger und achtziger Jahren nahmen Wissenschaftler in Peru eine pflanzenkundliche Untersuchung vor. Sie studierten, so wie sie es nannten, die verlorenen Gewächse von Andes. Eins dieser verlorenen Gewächse war Maca. Im Rahmen dieser Untersuchung ist auch ein Buch erschienen was dazu beigetragen hat, das Maca nicht mehr in Vergessenheit gerät. Heute wächst die Beliebtheit von Maca, da Menschen immer häufiger entdecken welche positive Wirkung die Pflanze auf Energie, Lipido und sexuelle Leistungen hat.

Wirkung

Maca wirkt auf vielfältige Weise und hat sich aufgrund seiner adaptogenen Eigenschaften zu einem beliebten Nahrungsergänzungsmittel entwickelt. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen einem „Medikament“ und einem „Nahrungsergänzungsmittel“ zu betonen: Maca ist kein pharmazeutisches Produkt, sondern ein natürliches Adaptogen, das den Körper unterstützt, sich besser an verschiedene Stressfaktoren und Herausforderungen anzupassen.

Wie wirkt Maca als Adaptogen

Ein Adaptogen wie Maca hilft dem Körper, das Gleichgewicht (die Homöostase) zu bewahren, indem es auf das endokrine System, speziell die Hypothalamus-Hypophyse-Nebennieren-Achse (HPA-Achse), einwirkt. Diese HPA-Achse spielt eine Schlüsselrolle bei der Stressregulation, der Produktion von Hormonen und der Anpassung an äußere Einflüsse. Maca hilft, die körpereigenen Prozesse zu stabilisieren und zu harmonisieren, was insbesondere bei chronischem Stress oder hormonellen Ungleichgewichten von Vorteil sein kann.

Maca und hormonelles Gleichgewicht:

Da Maca die Produktion von Hormonen beeinflussen kann, wird es sowohl von Männern als auch von Frauen verwendet, um das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen. Bei Frauen wird Maca häufig mit positiven Effekten während der Wechseljahre in Verbindung gebracht. Viele Frauen berichten, dass sie durch die Einnahme von Maca die Symptome der Menopause, wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme, besser bewältigen können. Bei Männern wird Maca oft mit einer Steigerung der Libido und sexuellen Funktion in Verbindung gebracht, da es die körpereigene Produktion von Testosteron und anderen Sexualhormonen auf natürliche Weise unterstützen kann.

Maca zur Unterstützung der Vitalität und Energie:

Maca wird auch wegen seiner Fähigkeit geschätzt, die Energie und Vitalität zu steigern. Da es als Adaptogen wirkt und dem Körper hilft, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen, kann es das allgemeine Energielevel erhöhen. Viele Menschen berichten, dass sie sich nach der Einnahme von Maca vitaler und weniger ermüdet fühlen. Deshalb nutzen auch Sportler, Bodybuilder und Menschen mit hohem körperlichen oder geistigen Stress Maca, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.

Maca im Sport:

Maca wird oft als natürliches „Dopingmittel“ angesehen, weil es die Ausdauer und die Regeneration unterstützen kann. Studien haben gezeigt, dass Athleten, die Maca einnehmen, eine verbesserte körperliche Leistungsfähigkeit, Ausdauer und eine schnellere Erholung nach intensiven Trainingseinheiten erfahren. Während es in Bezug auf sportliche Leistung nicht die gleiche Wirkung wie synthetische Dopingmittel hat, wird es dennoch als eine legale, natürliche Unterstützung für den Körper geschätzt.

Vorteile ohne bekannte Nebenwirkungen:

Ein großer Vorteil von Maca ist, dass es als völlig natürliches Produkt gilt und bislang keine ernsthaften Nebenwirkungen bekannt sind, wenn es in moderaten Mengen konsumiert wird. Im Vergleich zu synthetischen Substanzen, die häufig Nebenwirkungen oder unerwünschte langfristige Auswirkungen haben können, bietet Maca eine sanfte und sichere Unterstützung für den Körper. Das macht es zu einer attraktiven Wahl für viele Menschen, die nach einer natürlichen Methode suchen, ihre Gesundheit zu fördern, ohne auf chemische Produkte zurückzugreifen.

Maca hat verschiedene Effekte für Frauen, Männer und Kinder.

Bei Frauen sorgt Maca für:

🧘‍♀️Erhöhung der Fruchtbarkeit

🧘‍♀️Stimulierung der sexuellen Aktivität

🧘‍♀️Erleichterung bei den Symptomen der Wechseljahre

🧘‍♀️Schmerzlinderung bei der Menstruation

🧘‍♀️Erhöhung des Energiegehalts

🧘‍♀️Mehr Ausdauer

Bei Männern sorgt Maca für:

🙏 Verminderung der Impotenz und erektilen Störungen

🙏 Stimulierend der sexuellen Aktivität

🙏 Erleichterung bei den Symptomen der männlichen Wechseljahre

🙏 Verbesserung der Produktion der männlichen Samenflüssigkeit

🙏 Verminderung von Stress

Bei Kindern sorgt Maca für:

😊 Hilfe bei Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen

😊 Beruhigung und macht das Kind andächtig

😊 Eine günstige Wirkung auf Osteoporose und auf die schlechte Funktion der Nebennieren.

Maca ersetzt die Hormonergänzungstherapie

Die Vorteile von Maca im Vergleich zu klassischen Hormontherapien (HRT) wird stark hervorgehoben. Maca unterscheidet sich in seiner Wirkungsweise von vielen anderen pflanzlichen Hormonergänzungen und bietet eine natürliche, sanfte Unterstützung für das endokrine System, ohne es direkt mit externen Hormonen zu versorgen. Dies macht Maca besonders interessant, wenn es um die Regulierung von Hormonen und die Unterstützung der natürlichen Körperfunktionen geht, insbesondere im Zusammenhang mit der Menopause oder anderen hormonellen Ungleichgewichten.

Maca und seine Wirkung auf das Endokrinsystem:

Maca wirkt nicht wie synthetische Hormone oder pflanzliche Hormonpräparate, die direkt Hormone im Körper ersetzen oder zugeführt werden. Stattdessen unterstützt Maca das endokrine System, indem es die natürliche Produktion von Hormonen im Körper anregt. Die Pflanze regt die Hypophyse (die "Hirnanhangsdrüse") und die Nebennieren an, Hormone in den richtigen Mengen und im passenden Verhältnis zu produzieren. Dies bedeutet, dass der Körper selbst aktiv wird und seine Hormonproduktion wieder ins Gleichgewicht bringt – ohne dass externe Hormone zugeführt werden.

Diese Art der Unterstützung hat den Vorteil, dass sie keine Abhängigkeit von externen Hormonen schafft. Im Gegensatz zu Hormonergänzungstherapien (HRT), bei denen dem Körper kontinuierlich externe Hormone zugeführt werden, die die natürliche Hormonproduktion in den Drüsen dämpfen können, hilft Maca dem Körper, seine eigene Produktion zu stabilisieren und zu fördern. Die Wirkung von Maca ist also eher ausgleichend und unterstützend und nicht auf die bloße Substitution von Hormonen ausgerichtet.

Maca im Vergleich zu Hormonergänzungstherapien (HRT):


 

Hormonergänzungstherapien, insbesondere im Zusammenhang mit der Menopause, zielen darauf ab, den sinkenden Hormonspiegel zu ersetzen, was in vielen Fällen zur Linderung von Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen führt. Allerdings haben HRT-Präparate auch ihre Schattenseiten. Sie können langfristig das Risiko von gesundheitlichen Problemen wie Brustkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, und sie können dazu führen, dass der Körper aufhört, die eigenen Hormone zu produzieren, was die natürliche Hormonproduktion weiter verringert.

Im Gegensatz dazu fördert Maca den Körper in seiner natürlichen Fähigkeit, Hormone zu produzieren, anstatt sie zu ersetzen. Das bedeutet, dass der Körper nicht in die Abhängigkeit von externen Hormonen gerät, sondern seine eigene Funktion wieder optimieren kann. Dies macht Maca zu einer natürlicheren, langfristigeren Lösung für hormonelle Ungleichgewichte.

Maca ist kein Hormon, sondern ein „Hormonregulierer“:
Es ist wichtig zu betonen, dass Maca kein pflanzliches Hormon ist und daher keine direkten, hormonähnlichen Substanzen wie Soja, schwarzer Cohosh oder Süßholzwurzel enthält. Diese Pflanzen enthalten Phytoöstrogene, die im Körper eine ähnliche Wirkung wie Östrogen auslösen können. Maca hingegen enthält keine Phytoöstrogene, sondern unterstützt den Körper dabei, seine eigenen Hormone zu regulieren. Das bedeutet, dass es kein Risiko gibt, „zu viel“ Maca einzunehmen und hormonelle Ungleichgewichte zu verschärfen, wie es bei anderen Pflanzenstoffen mit hormonähnlicher Wirkung der Fall sein könnte.

Maca als natürliche Unterstützung für Männer und Frauen:


 

Maca bietet viele Vorteile sowohl für Frauen als auch für Männer. Für Frauen ist es vor allem während der Wechseljahre von Nutzen, wenn es darum geht, die Symptome der Menopause auf natürliche Weise zu lindern und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Bei Männern kann Maca dabei helfen, die Testosteronproduktion zu fördern, was sich positiv auf die Libido, die Energie und die allgemeine Vitalität auswirken kann.

Maca – Kein Wundermittel, aber ein wertvoller Helfer:
Es ist wichtig zu verstehen, dass Maca kein Wundermittel ist und keine sofortige Lösung für alle hormonellen Probleme bietet. Stattdessen wirkt es langsam und nachhaltig, indem es das endokrine System unterstützt und dem Körper hilft, seine eigene Balance wiederzufinden. Es hilft nicht nur, Symptome zu bekämpfen, sondern zielt darauf ab, die zugrunde liegende Ursache von Ungleichgewichten zu adressieren und die natürliche Hormonproduktion zu fördern.

Inhaltsstoffe

Maca ist ein eine hochwertige Nahrungsquelle, da es zu einem großen Teil aus 60 bis 75% Kohlenhydraten besteht, 10 bis 14% Eiweiß, 8,5% Fasern und 2% Lipiden.

Die Kohlenhydrate in Maca bestehen zu einem großen Teil aus Aminosäuren. Die Aminosäuren Arginine und Lysin wirken sich auf die Regulierung der Fruchtbarkeit, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, aus. Die Geschlechtszellen bestehen bei Männern zum großen Teil aus Arginine. Maca füllt sozusagen das Arginine in diesen Zellen an und kann so bei Fruchtbarkeitsproblemen und mangelndem Lipido helfen. Lysin hilft der Frau auf seine Weise bei Fruchtbarkeitsproblemen und Beschwerden in den Wechseljahren.

Maca wächst nur auf sehr mineralreichem Boden. Darum enthält Maca viele Mineralien wie, pro 100g Maca

  • Kalzium 450 mg,
  • Magnesium 104 mg,
  • Phosphor 220 mg
  • Kalium 1.500 mg,
  • Eisen 25 mg,
  • Natrium 25 mg
  • Mangan 8 mg,
  • Zink 12 mg,
  • Kupfer 5 mg.
  • Vitamin C 28 mg
  • Vitamin B6 2 mg
  • Vitamin B3 35 mg
  • Vitamin B2 0,75 mg
  • Vitamin B1 1 mg

Maca enthält auch 20 verschiedene mehrheitlich ein- oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter auch die wichtigen Omega 6 und 9 Fettsäuren.

Maca enthält 20 essentielle Aminosäuren in bioverfügbarer Form.

Da Maca auch Fructose enthält, bekämpft es Müdigkeit. Außerdem benutzt die Samenplasma diese Fructose um die Spermatoziden mit Energie zu versorgen.

Maca enthält auch ein paar bestimmte Sterole. Eine Verbesserung der Probleme in den Wechseljahren und eine Steigerung der Fruchtbarkeit haben wir diesen Sterolen und der Aminosäure Lysin zu danken. Es wurden auch Glucosinolate in der Pflanze gefunden.

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