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15.10.2025

Eigenharntherapie

Eigenharntherapie


Die Eigenurintherapie, auch als Urotherapie bekannt, hat eine lange Geschichte und ist tatsächlich mehr als 4000 Jahre alt. Ihre Ursprünge reichen bis in alte Kulturen wie die Ägypter und Inder zurück, wo Urin als Heilmittel verwendet wurde. Im Wesentlichen beruht die Therapie auf der Annahme, dass der eigene Urin als eine Art natürliches Heilmittel für den Körper fungieren kann.

In der westlichen Welt geriet diese Praxis in den letzten Jahrzehnten immer wieder in den Fokus, insbesondere als die New Yorker Kinderärztin von sich reden machte. Sie behandelte allergische Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen, die durch Umweltgifte oder Schadstoffe hervorgerufen wurden, mit einer ungewöhnlichen Methode der Desensibilisierung: der Eigenharntherapie. Dabei wurde frischer, keimfrei gemachter Urin in kleinsten Mengen injiziert, um eine Immunreaktion zu stimulieren, die das körpereigene Abwehrsystem stärken sollte.

Obwohl diese Behandlungsmethode von manchen als exotisch oder sogar umstritten angesehen wird, hat sie doch eine tief verwurzelte Geschichte in der Naturheilkunde. Ihre Anwendung reicht von der Verwendung als Heilmittel in traditionellen Kulturen bis hin zu moderneren, oft alternativen medizinischen Anwendungen, wobei die wissenschaftliche Wirksamkeit in der westlichen Medizin nicht eindeutig belegt ist. In vielen Teilen der Welt wird Eigenurin nach wie vor als ein Heilmittel angesehen, insbesondere in naturheilkundlichen und alternativen Gesundheitspraktiken.

Es bleibt jedoch wichtig zu betonen, dass die Anwendung von Eigenurin zur medizinischen Behandlung, ob in Form von Injektionen oder auf andere Weise, in vielen westlichen Ländern aufgrund der unzureichenden wissenschaftlichen Beweise und potenzieller Risiken umstritten ist. Dennoch bleibt es ein interessantes Beispiel für die Vielfalt und Historie alternativer Therapieansätze.

Die Eigenharnbehandlung hat eine lange Tradition und wurde in verschiedenen Epochen und Kulturen als therapeutisches Mittel genutzt. Bereits im Jahr 1714 wurde die Anwendung von Eigenharn in der sogenannten „Heylsamen Dreckapotheke“ ausführlich beschrieben. Diese Art von „Apotheke“ basierte auf Naturheilmitteln, die oft aus alltäglichen, teilweise als unrein geltenden Substanzen stammten, wie es auch der Urin war. In diesem Kontext wurde Eigenharn insbesondere als ein universelles Heilmittel angesehen, das bei vielen Beschwerden eingesetzt werden konnte.

In der Volksmedizin fand die Anwendung von Eigenharn besonders bei der Wundbehandlung große Verbreitung. Urin wurde als ein Mittel zur Desinfektion und Heilung von Wunden genutzt. Auch heute noch gibt es in manchen alternativen Heilmethoden Berichte darüber, dass Urin äußerlich angewendet wird, um Hautprobleme oder kleinere Verletzungen zu behandeln.

Bis zum Ersten Weltkrieg waren Eigenharninjektionen in Europa und Amerika in bestimmten Kreisen relativ verbreitet. In dieser Zeit wurde Urin in Form von Injektionen auch zur Stärkung des Immunsystems und zur Behandlung von Entzündungen und anderen Beschwerden eingesetzt. Der Glauben an die heilende Wirkung des eigenen Urins war stark verbreitet, besonders in einer Ära, in der viele pharmakologische Substanzen noch nicht entwickelt waren und die medizinische Forschung noch in ihren Anfängen steckte.

Erst mit der zunehmenden Entwicklung chemischer Arzneimittel, insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg, geriet die Eigenharnbehandlung weitgehend in Vergessenheit. Neue Medikamente und die Entdeckung von Antibiotika und anderen pharmakologischen Behandlungen nahmen ihren Platz ein und verdrängten alte Heilmethoden wie die Eigenharntherapie aus der breiten Anwendung. Trotzdem bleibt die Praxis in einigen alternativen und naturheilkundlichen Kreisen bis heute ein Thema, wenn auch sie in der modernen westlichen Medizin aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise und möglicher gesundheitlicher Risiken weitgehend nicht anerkannt wird.

Die Eigenharntherapie beruht auf der Vorstellung, dass Urin viele wertvolle Substanzen enthält, die dem Körper helfen können, sich selbst zu heilen. Neben den Abfallprodukten, die der Körper ausscheidet, sind im Urin auch Antigene, Antikörper, Vitamine, körpereigene Hormone, Enzyme und andere biochemische Substanzen enthalten. Diese Komponenten werden als potenziell therapeutisch wirksam betrachtet, weshalb Eigenharn nicht nur als Reiztherapeutikum, sondern auch als Heilmittel eingesetzt wird.

Ein interessantes Beispiel für die therapeutische Anwendung von Eigenharn wurde bei schwangeren Frauen beobachtet, die unter sogenannten Schwangerschaftstoxikosen (Vergiftungen) litten. Diese toxischen Zustände, die durch eine unzureichende Anpassung des Körpers an die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft entstehen, können mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe) einhergehen. Forscher und Anwender der Eigenharntherapie haben festgestellt, dass diese Schwangerschaftskomplikationen zum Teil durch die Ausscheidung von Hormonen über den Urin verursacht werden können. In solchen Fällen soll die Injektion von Eigenharn eine sofortige Verbesserung des Krankheitsbildes bewirken. Dabei wird angenommen, dass die Hormone und anderen bioaktiven Substanzen im Urin dem Körper helfen, seine hormonelle Balance wiederherzustellen.

Ein weiteres Beispiel für die Anwendung von Eigenharn ist die Behandlung von Hauterkrankungen. Hier wird angenommen, dass viele Hautprobleme, insbesondere solche, die mit einer Form der „Eigenvergiftung“ zusammenhängen, auf eine Ansammlung von Abfallstoffen im Körper zurückzuführen sind. Die Eigenharntherapie soll helfen, diese Stoffe auszuscheiden oder die Haut direkt mit den heilenden Komponenten des Urins zu versorgen. Man hat in der Vergangenheit beobachtet, dass Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Akne durch die äußerliche Anwendung von Urin oder durch Injektionen von Eigenharn eine Linderung erfahren konnten.

Trotz der positiven Berichte über die Wirkung von Eigenharn bei bestimmten Beschwerden bleibt die wissenschaftliche Grundlage dieser Therapiemethode unklar und weitgehend unbelegt. Viele medizinische Fachkreise betrachten die Anwendung von Eigenharn weiterhin skeptisch und warnen vor möglichen Risiken, insbesondere bei der inneren Anwendung oder Injektion. Dennoch bleibt die Eigenharntherapie in einigen alternativen und naturheilkundlichen Kreisen ein anerkanntes Mittel, das in bestimmten Kontexten als hilfreich angesehen wird.



Wann hilft diese Therapie?

Die Eigenharntherapie wird traditionell bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet, die entweder durch Immunreaktionen oder durch eine Ansammlung von Giftstoffen im Körper verursacht werden. Zu den wichtigsten Krankheiten, bei denen eine Eigenharnbehandlung laut Befürwortern Erfolg versprechen soll, gehören insbesondere:

  1. Allergien: Hier wird die Eigenharntherapie häufig als eine Methode zur Desensibilisierung genutzt, ähnlich wie bei traditionellen Allergie-Impfungen. Der Urin enthält Antigene, Antikörper und andere immunmodulierende Substanzen, die das Immunsystem auf eine Weise anregen sollen, die die allergischen Reaktionen mindert. Der Gedanke ist, dass der Körper durch die Einnahme von Eigenharn eine gewissermaßen „sanfte“ Gewöhnung an die Stoffe entwickelt, auf die er allergisch reagiert.
  2. Chronische, immer wiederkehrende Erkrankungen: Dazu gehören vor allem chronische Entzündungen oder Infektionen, wie zum Beispiel wiederkehrende Hautentzündungen oder chronische Vereiterungen. Diese Erkrankungen entstehen oft durch eine Kombination von Schwächen im Immunsystem und einer Ansammlung von Toxinen im Körper. Eigenharn soll dabei helfen, diese Toxine auszuscheiden und das Immunsystem zu stärken, um wiederkehrende Infektionen zu verhindern.
  3. Vergiftungen aus dem eigenen Organismus: Eine weitere Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Eigenharntherapie eingesetzt wird, sind solche, die auf eine Art „Eigenvergiftung“ zurückzuführen sind. Diese Vergiftungen entstehen durch die Ansammlung von Stoffwechselabfällen und Toxinen im Körper. Bei dieser Anwendung geht man davon aus, dass der Urin dem Körper hilft, diese Abfälle zu eliminieren oder die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, um die Vergiftung zu überwinden.

Anwendungsformen der Eigenharntherapie:

Die Eigenharntherapie kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden, sowohl innerlich als auch äußerlich:

  • Innerliche Anwendung: Hierbei wird der Urin oral eingenommen. Dies kann in kleinen Mengen geschehen, wobei der Urin meist direkt nach dem Aufwachen entnommen wird, da dieser als besonders konzentriert gilt. Manche Menschen trinken täglich eine kleine Menge ihres Urins als regelmäßige Therapie.
  • Äußere Anwendung: Eigenharn wird häufig äußerlich bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Akne oder Psoriasis angewendet. Hier wird der Urin direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, um die Heilung zu unterstützen.
  • Injektionen: In speziellen Fällen, und nur unter professioneller Anleitung, wird der Urin auch nach einer speziellen Aufbereitung (zum Beispiel durch Sterilisation) in kleinen Mengen in den Körper injiziert. Diese Methode wird vor allem bei chronischen Krankheiten oder Allergien angewendet, um eine immunologische Reaktion zu fördern.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Eigenharntherapie trotz der vielen positiven Berichte und der langen Tradition in vielen Kulturen von der modernen westlichen Medizin mit Skepsis betrachtet wird. Die wissenschaftliche Grundlage und die Beweise für die Wirksamkeit sind begrenzt, und die Methode wird in der konventionellen Medizin nicht allgemein akzeptiert. Wer diese Therapie in Erwägung zieht, sollte dies mit einem erfahrenen Therapeuten besprechen und auf mögliche Risiken achten.

Eigenurin kann eigesetzt werden:

Besonders gute Ergebnisse sollen mit der Eigenurintherapie bei den folgenden Beschwerden erzielt werden können:

  • Allergien
  • Asthma
  • Hauterkrankungen
  • Stoffwechselleiden wie Rheuma oder Gicht
  • chronische Entzündungen im Urogenitalbereich
  • Candida
  • Diabetes
  • Verdauungsprobleme
  • Gelbsucht
  • Herzkrankheiten
  • Erkältungen
  • Gelbsucht
  • Krebs

Äußerliche Anwendung bei:

  • Verletzungen
  • Warzen
  • Psoriasis
  • Knoten
  • Bisse

Die Anwendung von Eigenharn in der Therapie erfolgt auf unterschiedliche Weise, sowohl innerlich als auch äußerlich, wobei jede Methode spezifische Anwendungsdetails aufweist.

Innere Anwendung

Bei der innerlichen Anwendung von Eigenharn wird der Morgenurin bevorzugt, da er als besonders konzentriert gilt und somit eine höhere Wirksamkeit für die Therapie verspricht. Die gängige Praxis ist, den Urin täglich über einen längeren Zeitraum hinweg zu trinken, um von seinen angeblichen heilenden Eigenschaften zu profitieren.

  • Mittelstrahltechnik: Bei der innerlichen Anwendung wird nur der Mittelstrahl des Urins verwendet. Der Mittelstrahl ist der Teil des Urins, der mittig während des Wasserlassens ausgeschieden wird. Die ersten und letzten Tropfen werden nicht verwendet, da sie als weniger rein gelten und möglicherweise Verunreinigungen enthalten, die die Wirkung beeinträchtigen könnten.
  • Tägliche Einnahme: In der Praxis wird oft empfohlen, jeden Morgen eine kleine Menge (z. B. ein kleines Glas) des Mittelstrahls zu trinken. Dies kann über mehrere Wochen oder Monate fortgeführt werden, abhängig von der Art der Beschwerden und dem gewünschten Therapieerfolg.
  • Sammlung und abendliche Einnahme: Eine alternative Methode besteht darin, den Urin den ganzen Tag über zu sammeln und ihn dann am Abend zu trinken. Auch hier wird bevorzugt, nur der Mittelstrahl verwendet. Diese Methode könnte für Menschen praktischer sein, die nicht regelmäßig den Morgenurin zur Verfügung haben oder sie als weniger belastend empfinden.

Äußere Anwendung

Die äußerliche Anwendung von Eigenharn erfolgt bei einer Vielzahl von Hauterkrankungen und Beschwerden, wobei der Urin als desinfizierend und heilungsfördernd angesehen wird. Dies kann insbesondere bei Hautproblemen wie Ekzemen, Psoriasis, Akne, Wunden oder Hautirritationen hilfreich sein.

  • Umschläge und Wickel: Bei dieser Anwendung wird Urin auf ein Tuch oder einen Verband aufgetragen, das dann als Umschlag oder Wickel auf die betroffene Hautpartie gelegt wird. Die Dauer des Auflegens kann je nach Bedarf variieren, typischerweise wird der Wickel mehrere Stunden oder über Nacht belassen, um die heilenden Substanzen in den Urin einzubringen und die Haut zu beruhigen.
  • Betupfen mit Urin: Kleinere Hautpartien können direkt mit einem mit Urin getränkten Tuch oder einem Wattebausch betupft werden. Auch hier wird der Mittelstrahl des Urins verwendet, um die größtmögliche Wirksamkeit zu gewährleisten. Diese Methode eignet sich für lokale Hautprobleme und ist eine weniger invasive Möglichkeit, den Urin äußerlich anzuwenden.

In beiden Fällen – sowohl bei der innerlichen als auch der äußerlichen Anwendung – wird nur der Mittelstrahl des Urins verwendet. Diese Auswahl soll dazu beitragen, Verunreinigungen zu vermeiden und den Urin möglichst „rein“ und wirksam zu nutzen. Während die innerliche Anwendung darauf abzielt, den Körper von innen heraus zu unterstützen und das Immunsystem oder den Stoffwechsel zu fördern, wird der Urin äußerlich vor allem zur Heilung von Hauterkrankungen und zur Linderung von Hautbeschwerden eingesetzt.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Eigenharntherapie nicht durch umfassende wissenschaftliche Studien gestützt wird und in vielen modernen medizinischen Kreisen als unbewiesen oder sogar potenziell riskant betrachtet wird. Wer diese Therapie in Betracht zieht, sollte dies in Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten oder Arzt tun, insbesondere wenn ernsthafte gesundheitliche Probleme vorliegen.



Besuch beim Hausarzt oder Heilpraktiker:

Die Behandlung mit Eigenharn, insbesondere in der Form von Injektionen, erfordert eine sehr sorgfältige Vorbereitung und Durchführung, um Infektionen und andere Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Hier wird eine spezifische Methode beschrieben, die in einer kontrollierten Umgebung, etwa unter der Aufsicht eines Hausarztes oder Heilpraktikers, durchgeführt wird.

Vorbereitung und Anwendung der Injektion

  • Frischer Urin: Für die Therapie wird ausschließlich frischer Urin verwendet, der in einem sauberen Reagenzglas aufgefangen wird, um die Reinheit und Wirksamkeit des Urins zu gewährleisten.
  • Karbolsäure und Phenol: Um die Sterilität des Urins zu gewährleisten und mögliche Bakterien oder Keime abzutöten, wird der Urin mit Karbolsäure und Phenol behandelt. Zu 5 ml Urin gibt man 1 Tropfen Karbolsäure und 1 Tropfen Phenol. Diese Stoffe haben antiseptische Eigenschaften, die helfen, den Urin zu desinfizieren, was insbesondere für die Injektion wichtig ist.
  • Filtration: Falls sich Harnsedimente im Urin befinden, wird dieser zusätzlich filtriert, um auch mögliche Feststoffe zu entfernen. Dies stellt sicher, dass der Urin so rein wie möglich ist und keine Verunreinigungen in den Körper gelangen.
  • Injektion: Der vorbereitete Urin wird dann unter die Haut oder in den Gesäßmuskel injiziert. Zu Beginn wird eine sehr kleine Menge, etwa 0,5 ml, verwendet. Diese Menge wird in den folgenden Tagen schrittweise um 0,5 ml erhöht, um den Körper langsam an die Therapie zu gewöhnen.

Therapieverlauf

  • Die Injektionen werden in der Regel über mehrere Tage hinweg wiederholt, wobei die Dosis langsam gesteigert wird. Eine häufige Beobachtung bei dieser Therapieform ist, dass selbst Patienten, die auf andere Behandlungen nicht mehr ansprachen, eine raschere Besserung ihrer Symptome erfahren haben. Dies deutet darauf hin, dass der Körper auf die Eigenharninjektionen positiv reagiert und möglicherweise die Immunabwehr oder Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Alternative Anwendung (Eigenregie)

  • In einigen Fällen entscheiden sich Menschen, die Eigenharntherapie auf eigene Faust durchzuführen, dazu, einfach ein Glas ihres eigenen frischen Morgenurins zu trinken. Diese Methode ist einfacher, birgt jedoch potenziell größere Risiken, da sie ohne die notwendige ärztliche Aufsicht durchgeführt wird. Bei der Selbstbehandlung ohne ärztliche Anleitung ist die Gefahr einer falschen Handhabung oder Infektion höher, was die potenziellen gesundheitlichen Risiken steigert.

Wichtige Hinweise und Vorsicht

Obwohl die Eigenharntherapie in bestimmten Kreisen als hilfreich angesehen wird, bleibt sie umstritten. Injektionen und andere invasive Anwendungen sollten stets unter der Aufsicht eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers erfolgen, um Risiken wie Infektionen, Allergien oder toxische Reaktionen zu vermeiden. Es ist außerdem ratsam, dass Patienten sich vor Beginn einer solchen Therapie gründlich über mögliche Nebenwirkungen und Risiken informieren.

Die Therapie basiert auf der Annahme, dass der Körper auf eigene Heilmittel in der Form von Urin positiv reagiert, was jedoch nicht durch eine umfassende wissenschaftliche Forschung belegt ist. Aus diesem Grund bleibt diese Behandlungsmethode in der modernen Medizin weitgehend unkonventionell.



Schulmedizinisch:

Die Schulmedizin betrachtet die Eigenharnbehandlung in der Regel mit Skepsis und betrachtet sie als eine unzureichend erforschte und potenziell unsichere Therapieform. Hier einige Gründe, warum die Eigenharntherapie in der konventionellen Medizin nicht weit verbreitet ist:

Stoffe im Urin und ihre Bedeutung in der Schulmedizin

In der Schulmedizin wird der Urin in erster Linie als ein biologischer Abfallstoff betrachtet, der vom Körper zur Ausscheidung von überschüssigen und schädlichen Substanzen genutzt wird. Urin enthält eine Vielzahl von Stoffen wie Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure und Elektrolyte, die allesamt für den Körper entweder in zu hohen Konzentrationen schädlich oder nicht mehr benötigt werden.

  • Harnstoffe: Ein zentraler Bestandteil des Urins ist Harnstoff, der eine Schlüsselrolle im Stickstoffstoffwechsel spielt. Harnstoff wird vom Körper in der Leber gebildet und dann über den Urin ausgeschieden. In der Schulmedizin wird Harnstoff jedoch in standardisierter Form in verschiedenen Medikamenten und Heilsalben verwendet, insbesondere bei Hauterkrankungen. Beispielsweise ist Harnstoff ein wichtiger Bestandteil vieler Feuchtigkeitscremes, da er die Haut bindet und hilft, Feuchtigkeit zu speichern.

Kritik an der Eigenharntherapie

Trotz dieser Verwendung von Harnbestandteilen in bestimmten Medikamenten wird die Eigenharnbehandlung als Therapieform in der medizinischen Wissenschaft kritisch betrachtet. Die wichtigsten Gründe sind:

  1. Unzureichende wissenschaftliche Beweise: Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Studien oder fundierte Forschung, die die Wirksamkeit der Eigenharntherapie als Behandlungsmethode bestätigen. Die Beweise für ihre therapeutische Wirkung sind weitgehend anekdotisch und stammen oft aus Erfahrungsberichten von Patienten oder Praktikern der Alternativmedizin.
  2. Ungeprüfte Sicherheit und Risiken: Es gibt keine standardisierten Verfahren oder strengen Sicherheitsvorkehrungen für die Anwendung von Eigenharn, insbesondere bei Injektionen oder innerer Anwendung. Das Fehlen von wissenschaftlicher Kontrolle und standardisierten Therapieleitlinien birgt potenzielle Gesundheitsrisiken, wie Infektionen oder allergische Reaktionen. Außerdem ist die Wirkung der Eigenharnbehandlung nicht ausreichend erforscht, was ihre Anwendung in der Schulmedizin problematisch macht.
  3. Nebenwirkungen: Die möglichen Nebenwirkungen der Eigenharntherapie, insbesondere bei der innerlichen Anwendung oder Injektionen, sind nicht umfassend dokumentiert. Neben Infektionsrisiken können auch unerwünschte Reaktionen auftreten, da Urin Abfallprodukte enthält, die in hohen Konzentrationen für den Körper schädlich sein könnten.

Harnstoff in der Schulmedizin

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Harnstoffe und andere Harnbestandteile in der Schulmedizin durchaus Anwendung finden – jedoch in standardisierter und kontrollierter Form. Beispielsweise wird Harnstoff in medizinischen Hautsalben und Feuchtigkeitscremes eingesetzt, um Haut zu hydratisieren und die Heilung zu fördern. Auch in der Wundbehandlung finden harnstoffhaltige Präparate Anwendung, um das Wachstum von Hautzellen zu fördern und die Hautstruktur zu verbessern.

Diese Verwendung von Harnbestandteilen ist jedoch etwas ganz anderes als die Eigenharntherapie, bei der es um die direkte Anwendung von frischem Urin als Heilmittel geht. In der Schulmedizin wird der Harnstoff gezielt und in einer kontrollierten, dosierten Form eingesetzt, was ihn sicherer und wirksamer macht als die Verwendung von Eigenharn in unaufbereiteter Form.

Zusammenfassung

In der Schulmedizin wird die Eigenharntherapie als wenig erforscht und potenziell unsicher betrachtet, da es an soliden wissenschaftlichen Beweisen und standardisierten Therapieansätzen mangelt. Harnbestandteile wie Harnstoff finden jedoch Verwendung in der medizinischen Behandlung, aber immer in einer kontrollierten und standardisierten Form. Wer sich für die Eigenharntherapie interessiert, sollte sich bewusst sein, dass die Risiken und die Wirksamkeit dieser Therapie nicht ausreichend belegt sind und dass sie ohne ärztliche Aufsicht potenziell gefährlich sein kann.

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11.03.2025

Magnesium für die Muskeln

✨✨✨ MAGNESIUM ✨✨


Das Mineralstoff Magnesium erfüllt im menschlichen Organismus vielfältige Funktionen. Eine zentrale Rolle spielt es im Energiestoffwechsel für die Aktivierung zahlreicher Enzyme. Des Weiteren wirkt es mit bei der Reizübertragung von Nerven auf Muskeln und bei der Muskelkontraktion.  Außerdem ist Magnesium wichtig für die Knochenmineralisierung.  Kommt es zu einer Unterversorgung mit Magnesium, kann dies unter anderem:

👉 Zittern, Krämpfe, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen verursachen❣️

Magnesium gehört gemeinsam mit z. B. Calcium, Kalium und Natrium zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen.

Magnesium ist ein zweiwertiges Element aus der Reihe der alkalischen Erden und ist für den Menschen ein essentieller Mineralstoff. Magnesium ist einer der am besten untersuchten Nährstoffe.

Der Gesamtbestand an Magnesium eines Erwachsenen zeigt, wie essentiell dieses Mineral für den menschlichen Körper ist und welche Rolle es in verschiedenen physiologischen Prozessen spielt.

  • Gesamtbestand an Magnesium: Der Magnesiumgehalt eines erwachsenen Menschen liegt bei etwa 24 bis 28 g. Ein Großteil dieses Magnesiums ist in den Knochen gespeichert.
  • Magnesium in den Knochen: Mehr als die Hälfte des Magnesiums im Körper befindet sich in den Knochen. Davon sind etwa 40 % in gebundener Form (z.B. als Bestandteil der Knochenmatrix) und die restlichen 60 % dienen als schnell verfügbare Magnesiumspeicher, die bei Bedarf schnell in den Blutkreislauf abgegeben werden können. Diese Funktion ermöglicht eine rasche Reaktion auf kurzfristigen Bedarf an Magnesium.
  • Magnesium im Plasma: Nur etwa 1 % des gesamten Magnesiums im Körper zirkuliert im Blutplasma. Dies verdeutlicht, dass Magnesium vor allem in Geweben und Zellen gespeichert ist und nur ein kleiner Teil im Blut vorhanden ist, wo es seine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Elektrolyt- und Säure-Basen-Balance spielt.
  • Intrazelluläres Magnesium: Der größte Teil des Magnesiums (ungefähr 10 bis 11 g) befindet sich in den Zellen, insbesondere in den Muskeln, Weichteilen, der Leber und den Erythrozyten (rote Blutkörperchen). Hier wirkt es vor allem als Kofaktor für zahlreiche enzymatische Reaktionen.
  • Magnesium als Enzymaktivator: Magnesium ist an der Aktivierung von etwa 300 Enzymen beteiligt, die eine Vielzahl von Prozessen im Körper steuern. Dazu gehören Reaktionen im Energiestoffwechsel, der Proteinsynthese, der DNA-Synthese sowie der Regulation des Blutdrucks und der Muskel- sowie Nervenfunktion. Ohne ausreichend Magnesium können viele dieser Prozesse nicht effizient ablaufen.

Magnesium ist also ein lebenswichtiges Mineral, das in nahezu allen biologischen Systemen eine zentrale Rolle spielt, insbesondere im Bereich der Zellfunktion und der Energieproduktion. Ein Magnesiummangel kann daher vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit haben, einschließlich Muskelkrämpfen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und Beeinträchtigungen des Nervensystems. Eine zufuhr an Magnesium für Erwachsene pro Tag sollte 250 mg bis 350 mg sein.


                   Magnesium ist wichtig: ❣️

👉 für ein gesundes Immunsystem

👉 Magnesium aktiviert Vitamin D

👉 schützt vor Leber- und Speiseröhrenkrebs sowie vor Brust-, Prostata- und Eierstockkrebs

👉 beugt Krebs- und Herz-Kreislauf-Krankheiten vor.

👉 beugt und hilft bei Bluthochdruck

👉 wichtig bei Diabetes

👉 bei Übergewicht – hilft bei Abnehmen

👉 es ist sehr wichtig für Knochen und Zähnen

Eine der wichtigsten Aufgaben von Magnesium ist die Beteiligung an der Energieproduktion. Fehlt Magnesium, werden wir daher schlapp, müde und wir haben das Gefühl, dass wir von dem Alltag überfordert sind❣️

Magnesium spielt auch eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von Zellmembranen, insbesondere durch seine Wirkung auf die Phospholipide der Membran. Hier eine genauere Erklärung:

Magnesium stabilisiert Zellmembranen durch Förderung der Quervernetzung zwischen Phospholipidmolekülen. Zellmembranen bestehen größtenteils aus einer Doppelschicht von Phospholipiden, deren hydrophobe (wasserabweisende) Teile nach innen und die hydrophilen (wasserliebenden) Teile nach außen zeigen. Diese Anordnung ermöglicht die selektive Permeabilität der Membran, also die Kontrolle, welche Moleküle in die Zelle hinein oder aus ihr heraus gelangen.

Magnesium wirkt in diesem Zusammenhang als positiv geladenes Kation (Mg²⁺) und kann mit den negativ geladenen Phosphatgruppen der Phospholipide interagieren. Diese Interaktionen führen zu einer verstärkten Quervernetzung der Lipidmoleküle. Die Folge ist eine erhöhte Stabilität und Integrität der Membran, da diese Quervernetzungen die Membranstruktur fester und weniger anfällig für Schäden machen.

Die Stabilisierung der Zellmembran hat mehrere Vorteile:

  • Erhöhte mechanische Festigkeit: Die Membran wird resistenter gegenüber mechanischen Belastungen und Dehnung.
  • Verbesserte Membranfluidität und -permeabilität: Magnesium sorgt dafür, dass die Membran nicht zu starr wird, was die Bewegung von Molekülen und Ionen erleichtert.
  • Schutz vor oxidativem Stress: Eine stabilisierte Membran ist weniger anfällig für Schädigungen durch freie Radikale, die Zellstrukturen, insbesondere Lipide, angreifen können.

Diese stabilisierende Funktion von Magnesium ist besonders wichtig für Zellen, die starken mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, wie z.B. Muskelzellen, aber auch für neuronale Zellen, da die Integrität der Membran entscheidend für die Signalübertragung und den Ionenhaushalt der Zellen ist.


Symptomen und Ursachen bei Magnesiummangel ❗️

Wenn unsere Ernährung keine magnesiumreichen Lebensmittel beinhaltet und unser Körper dadurch in eine Unterversorgung mit diesen Mineralstoffen gerät, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung folgender Störungen, Anzeichen oder Erkrankungen:

👉 Muskelkrämpfe (meist Wadenkrämpfe, Krämpfe der Kaumuskulatur, Lidzucken)

👉 Reizbarkeit

👉 Verstopfung

👉 Müdigkeit

👉 innere Unruhe

👉 kalte Füße

👉 Kopfschmerzen

👉 Geräuschempfindlichkeit

👉 Verwirrtheit

👉 übermäßiges Schlafbedürfnis

👉 Herzklopfen, Herzrasen

👉 Schwächegefühl

👉 Durchblutungsstörungen

Magnesium spielt eine zentrale Rolle im weiblichen Körper, besonders in Zusammenhang mit Fortpflanzungsgesundheit und Schwangerschaft. Ein Mangel an Magnesium kann verschiedene negative Auswirkungen auf Frauen haben, sowohl in der nicht-schwangeren als auch in der schwangerschaftsbezogenen Phase.

Magnesiummangel und seine Auswirkungen auf den weiblichen Körper:

  1. Magnesium und das prämenstruelle Syndrom (PMS):
  • Ein Magnesiummangel kann das prämenstruelle Syndrom verstärken. Viele Frauen leiden unter Symptomen wie Reizbarkeit, Müdigkeit, Schmerzen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen, die mit PMS einhergehen. Magnesium hat beruhigende und entspannende Eigenschaften, die dabei helfen können, diese Symptome zu lindern.
  • Magnesium wirkt muskelentspannend und kann den Serotoninspiegel (ein Hormon, das Stimmung und Wohlbefinden reguliert) stabilisieren, was helfen kann, die psychischen und physischen Beschwerden des PMS zu mildern.
  1. Dysmenorrhö (Menstruationskrämpfe):
  • Dysmenorrhö bezeichnet schmerzhafte Menstruationsbeschwerden, die durch die Kontraktionen der Uterusmuskulatur während der Menstruation verursacht werden. Magnesium wirkt hier als ein natürlicher Muskelrelaxans, indem es die glatte Muskulatur des Uterus
  • Ein Magnesiummangel führt zu einer stärkeren Reaktion der Uterusmuskulatur auf die hormonellen Veränderungen während des Menstruationszyklus. Die glatte Muskulatur zieht sich stärker zusammen, was zu intensiveren Menstruationskrämpfen führen kann.
  1. Magnesium und Geburtskomplikationen:
  • Magnesium spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Muskelkontraktionen im gesamten Körper, einschließlich der Uterusmuskulatur. Ein Magnesiummangel während der Schwangerschaft kann die Uterusmuskulatur übermäßig erregen, was zu Frühgeburten oder Fehlgeburten führen kann. Studien haben gezeigt, dass ein Mangel an Magnesium insbesondere in der späten Schwangerschaft mit einem höheren Risiko für Frühgeburten verbunden sein kann.
  • Magnesium wirkt hier als Muskelrelaxans, das hilft, die Uteruskontraktionen zu regulieren und vor vorzeitigen Wehen zu schützen. Auch die Magnesiumaufnahme wird während der Schwangerschaft zunehmend wichtiger, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu unterstützen.
  1. Magnesium und Schwangerschaft:
  • In der Schwangerschaft sind die Magnesiumvorräte des Körpers stärker gefordert, insbesondere im letzten Trimenon. Ein unzureichender Magnesiumstatus kann das Risiko für Bluthochdruck und Eklampsie (eine schwere Form der Präeklampsie) erhöhen, da Magnesium eine wichtige Rolle bei der Blutdruckregulation
  • Zusätzlich kann ein Mangel an Magnesium während der Schwangerschaft zu Krämpfen, Muskelverspannungen und Stimmungsstörungen führen, die die Lebensqualität der werdenden Mutter beeinträchtigen.

Weitere physiologische Auswirkungen des Magnesiums:

  • Magnesium und das Nervensystem: Magnesium spielt eine Schlüsselrolle in der Nerven- und Muskelkommunikation, indem es als Antagonist von Calcium wirkt. Es sorgt dafür, dass Nervenimpulse nicht übermäßig erregt werden, was besonders wichtig ist, um eine Überreaktion der glatten Muskulatur des Uterus zu verhindern.
  • Magnesium und die Hormonbalance: Magnesium unterstützt die Hormonregulation, insbesondere im Hinblick auf Östrogen und Progesteron, die den Menstruationszyklus steuern. Ein Mangel an Magnesium kann die Balance dieser Hormone stören, was PMS und Menstruationsschmerzen verstärken kann.

Magnesiummangel kann also viele gesundheitliche Probleme bei Frauen verursachen, von Menstruationskrämpfen bis hin zu ernsteren Schwangerschaftskomplikationen. Eine ausreichende Zufuhr von Magnesium durch die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel ist daher für die Gesundheit von Frauen besonders wichtig.



Magnesiumhaltige Lebensmittel ❣️

👉 Obst – Beerenobst – Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren

👉 Orangen, Kiwi; Avocado und Bananen

👉 Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Paprika

👉 Haferflocken

👉 verschiedene Nüsse - vor allem Para-, Erd- und Walnüsse,

👉 Sonnenblumenkerne, Mandeln, Pinienkerne und Kürbiskerne

👉 Leinsamen, Hirse, Buchweizen, Amaranth

👉 Ingwer, Kurkuma

👉 Basilikum, Koriander, Thymian, Petersilie, Oregano, Nelken, Kümmel, Kardamom, Sprossen, Gersten Gras❣️

👉 Paprika – Gewürz

👉 Pfeffer – rot oder Cayenne

👉 Wassermelonenkerne

👉 Spirulina

👉 Kokosöl

👉 Sellerie

 

Die wichtigsten Lebensmittel mit viel Magnesium pro 100g

  • Meerlattich-Grünalge 2.780 mg
  • Vollkornmehl 1.550 mg
  • Kürbiskerne 550 mg
  • Sonnenblumenkerne 420 mg
  • Amaranth und Quinoa 300 mg
  • Weizenkeime 250 mg
  • Cashewnüsse 270 mg
  • Bananen 36 mg
  • Emmentaler 33 mg
  • Erbsen 33 mg
  • Brokkoli 24 mg

Magnesium und Calcium: Biologischer Calciumantagonismus

Magnesium wirkt als biologischer Calciumantagonist, was bedeutet, dass es die Aktivität von Calcium in Zellen, insbesondere in Herzmuskelzellen, moduliert. Der Mechanismus, durch den Magnesium diese Wirkung entfaltet, ist von großer Bedeutung für die Herzgesundheit:

  1. Blockierung von überschüssigem Calcium:
  • Calcium spielt eine entscheidende Rolle in der Erregungsleitung und Muskelkontraktion, sowohl im Herzmuskel als auch in anderen Muskeln. Zu hohe Calciumspiegel in den Herzmuskelzellen können jedoch zu einer übermäßigen Kontraktion oder sogar zu Herzrhythmusstörungen führen.
  • Magnesium wirkt hier, indem es die Calciumkanäle in der Zellmembran blockiert oder deren Öffnungswahrscheinlichkeit verringert. Dies verhindert einen überschießenden Calciumstrom in die Zelle und schützt die Zellen so vor übermäßiger Erregung und stressbedingten Reaktionen.
  1. Senken des kardialen Sauerstoffverbrauchs:
  • Indem Magnesium den überschüssigen Calciumstrom in die Zellen verhindert, sorgt es dafür, dass die Kontraktionen des Herzmuskels nicht übermäßig intensiv sind. Das verringert den Bedarf des Herzmuskels an Sauerstoff, da eine erhöhte Kontraktionsfrequenz und -stärke den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels steigern würden.
  • Ein niedrigerer Sauerstoffverbrauch des Herzens ist besonders wichtig in stressigen Situationen oder bei bestehenden Herzproblemen, da er das Risiko für Ischämie (Mangelversorgung des Herzens mit Sauerstoff) verringert.

Magnesium als Aktivator der Calcium-ATPase

Ein weiterer zentraler Mechanismus, durch den Magnesium seine calciumantagonistische Wirkung entfaltet, ist seine Rolle als Kofaktor für die Calcium-ATPase, ein Enzym, das für den Transport von Calcium-Ionen aus dem Zellinneren (Zytosol) in spezialisierte Speicher wie das Sarkoplasmatische Retikulum (in Muskeln) oder außerhalb der Zelle verantwortlich ist. Die Calcium-ATPase benötigt ATP (Energie) für den Transport von Calcium-Ionen, aber Magnesium unterstützt die Aktivität des Enzyms und hilft so, die Calciumkonzentration in der Zelle zu regulieren.

  • Calcium-ATPase: Diese Ionenpumpe transportiert überschüssiges Calcium aus dem Zellinneren in die Extrazellularflüssigkeit oder speichert es im Sarkoplasmatischen Retikulum, um die intrazelluläre Calciumkonzentration zu senken. Ein niedriger Calciumspiegel stabilisiert das Erregungspotential der Zelle, was bedeutet, dass die Zelle weniger anfällig für unregelmäßige Erregungsweiterleitung ist und damit das Risiko für Herzrhythmusstörungen reduziert wird.

Vergleich mit synthetischen Calciumantagonisten

Die Wirkung von Magnesium als Calciumantagonist wird in der Tat als vergleichbar mit synthetischen Calciumkanalblockern beschrieben, die häufig in der Therapie von Bluthochdruck, Angina pectoris oder Arrhythmien eingesetzt werden. Magnesium hat jedoch den Vorteil, dass es ein essentieller Nährstoff ist und auf natürliche Weise zur Regulierung der elektrolytischen Balance und der Zellfunktion beiträgt, ohne die Nebenwirkungen zu verursachen, die mit chemischen Medikamenten in Verbindung stehen können.

  • Magnesium als natürlicher Calciumantagonist: Während synthetische Calciumkanalblocker die Calciumkanäle direkt blockieren, wirkt Magnesium indirekt, indem es die Funktion des Enzyms Calcium-ATPase fördert und somit die Calciumkonzentration in den Zellen reguliert. Diese duale Wirkung (Blockierung der Kanäle und Förderung der Pumpe) macht Magnesium zu einem besonders effizienten und gleichzeitig sicheren Mittel zur Unterstützung der Herzgesundheit.

Magnesium ist also für die Herzmuskelzellen von entscheidender Bedeutung, da es sowohl durch die Blockierung von Calciumkanälen als auch durch die Aktivierung der Calcium-ATPase dafür sorgt, dass das Herz nicht übermäßig belastet wird. Diese calciumantagonistische Wirkung trägt dazu bei, Herzrhythmusstörungen zu verhindern, den Sauerstoffverbrauch des Herzens zu senken und die Stabilität der Herzmuskelzellen zu gewährleisten. Im Gegensatz zu synthetischen Calciumantagonisten hat Magnesium den Vorteil, ein essentieller Nährstoff zu sein, der auf natürliche Weise und ohne bekannte schwerwiegende Nebenwirkungen wirkt.

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356 Seiten
ISBN-13: 9783754344132


14.12.2024

Magnesium für Muskeln

✨✨✨ MAGNESIUM ✨✨


Das Mineralstoff Magnesium erfüllt im menschlichen Organismus vielfältige Funktionen. Eine zentrale Rolle spielt es im Energiestoffwechsel für die Aktivierung zahlreicher Enzyme. Des Weiteren wirkt es mit bei der Reizübertragung von Nerven auf Muskeln und bei der Muskelkontraktion.  Außerdem ist Magnesium wichtig für die Knochenmineralisierung.  Kommt es zu einer Unterversorgung mit Magnesium, kann dies unter anderem:

👉 Zittern, Krämpfe, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen verursachen❣️

Magnesium gehört gemeinsam mit z. B. Calcium, Kalium und Natrium zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen.

Magnesium ist ein zweiwertiges Element aus der Reihe der alkalischen Erden und ist für den Menschen ein essentieller Mineralstoff. Magnesium ist einer der am besten untersuchten Nährstoffe.

Der Gesamtbestand an Magnesium eines Erwachsenen zeigt, wie essentiell dieses Mineral für den menschlichen Körper ist und welche Rolle es in verschiedenen physiologischen Prozessen spielt.

  • Gesamtbestand an Magnesium: Der Magnesiumgehalt eines erwachsenen Menschen liegt bei etwa 24 bis 28 g. Ein Großteil dieses Magnesiums ist in den Knochen gespeichert.
  • Magnesium in den Knochen: Mehr als die Hälfte des Magnesiums im Körper befindet sich in den Knochen. Davon sind etwa 40 % in gebundener Form (z.B. als Bestandteil der Knochenmatrix) und die restlichen 60 % dienen als schnell verfügbare Magnesiumspeicher, die bei Bedarf schnell in den Blutkreislauf abgegeben werden können. Diese Funktion ermöglicht eine rasche Reaktion auf kurzfristigen Bedarf an Magnesium.
  • Magnesium im Plasma: Nur etwa 1 % des gesamten Magnesiums im Körper zirkuliert im Blutplasma. Dies verdeutlicht, dass Magnesium vor allem in Geweben und Zellen gespeichert ist und nur ein kleiner Teil im Blut vorhanden ist, wo es seine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Elektrolyt- und Säure-Basen-Balance spielt.
  • Intrazelluläres Magnesium: Der größte Teil des Magnesiums (ungefähr 10 bis 11 g) befindet sich in den Zellen, insbesondere in den Muskeln, Weichteilen, der Leber und den Erythrozyten (rote Blutkörperchen). Hier wirkt es vor allem als Kofaktor für zahlreiche enzymatische Reaktionen.
  • Magnesium als Enzymaktivator: Magnesium ist an der Aktivierung von etwa 300 Enzymen beteiligt, die eine Vielzahl von Prozessen im Körper steuern. Dazu gehören Reaktionen im Energiestoffwechsel, der Proteinsynthese, der DNA-Synthese sowie der Regulation des Blutdrucks und der Muskel- sowie Nervenfunktion. Ohne ausreichend Magnesium können viele dieser Prozesse nicht effizient ablaufen.

Magnesium ist also ein lebenswichtiges Mineral, das in nahezu allen biologischen Systemen eine zentrale Rolle spielt, insbesondere im Bereich der Zellfunktion und der Energieproduktion. Ein Magnesiummangel kann daher vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit haben, einschließlich Muskelkrämpfen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und Beeinträchtigungen des Nervensystems. Eine zufuhr an Magnesium für Erwachsene pro Tag sollte 250 mg bis 350 mg sein.


                   Magnesium ist wichtig: ❣️

👉 für ein gesundes Immunsystem

👉 Magnesium aktiviert Vitamin D

👉 schützt vor Leber- und Speiseröhrenkrebs sowie vor Brust-, Prostata- und Eierstockkrebs

👉 beugt Krebs- und Herz-Kreislauf-Krankheiten vor.

👉 beugt und hilft bei Bluthochdruck

👉 wichtig bei Diabetes

👉 bei Übergewicht – hilft bei Abnehmen

👉 es ist sehr wichtig für Knochen und Zähnen

Eine der wichtigsten Aufgaben von Magnesium ist die Beteiligung an der Energieproduktion. Fehlt Magnesium, werden wir daher schlapp, müde und wir haben das Gefühl, dass wir von dem Alltag überfordert sind❣️

Magnesium spielt auch eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von Zellmembranen, insbesondere durch seine Wirkung auf die Phospholipide der Membran. Hier eine genauere Erklärung:

Magnesium stabilisiert Zellmembranen durch Förderung der Quervernetzung zwischen Phospholipidmolekülen. Zellmembranen bestehen größtenteils aus einer Doppelschicht von Phospholipiden, deren hydrophobe (wasserabweisende) Teile nach innen und die hydrophilen (wasserliebenden) Teile nach außen zeigen. Diese Anordnung ermöglicht die selektive Permeabilität der Membran, also die Kontrolle, welche Moleküle in die Zelle hinein oder aus ihr heraus gelangen.

Magnesium wirkt in diesem Zusammenhang als positiv geladenes Kation (Mg²⁺) und kann mit den negativ geladenen Phosphatgruppen der Phospholipide interagieren. Diese Interaktionen führen zu einer verstärkten Quervernetzung der Lipidmoleküle. Die Folge ist eine erhöhte Stabilität und Integrität der Membran, da diese Quervernetzungen die Membranstruktur fester und weniger anfällig für Schäden machen.

Die Stabilisierung der Zellmembran hat mehrere Vorteile:

  • Erhöhte mechanische Festigkeit: Die Membran wird resistenter gegenüber mechanischen Belastungen und Dehnung.
  • Verbesserte Membranfluidität und -permeabilität: Magnesium sorgt dafür, dass die Membran nicht zu starr wird, was die Bewegung von Molekülen und Ionen erleichtert.
  • Schutz vor oxidativem Stress: Eine stabilisierte Membran ist weniger anfällig für Schädigungen durch freie Radikale, die Zellstrukturen, insbesondere Lipide, angreifen können.

Diese stabilisierende Funktion von Magnesium ist besonders wichtig für Zellen, die starken mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, wie z.B. Muskelzellen, aber auch für neuronale Zellen, da die Integrität der Membran entscheidend für die Signalübertragung und den Ionenhaushalt der Zellen ist.



Symptomen und Ursachen bei Magnesiummangel ❗️

Wenn unsere Ernährung keine magnesiumreichen Lebensmittel beinhaltet und unser Körper dadurch in eine Unterversorgung mit diesen Mineralstoffen gerät, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung folgender Störungen, Anzeichen oder Erkrankungen:

👉 Muskelkrämpfe (meist Wadenkrämpfe, Krämpfe der Kaumuskulatur, Lidzucken)

👉 Reizbarkeit

👉 Verstopfung

👉 Müdigkeit

👉 innere Unruhe

👉 kalte Füße

👉 Kopfschmerzen

👉 Geräuschempfindlichkeit

👉 Verwirrtheit

👉 übermäßiges Schlafbedürfnis

👉 Herzklopfen, Herzrasen

👉 Schwächegefühl

👉 Durchblutungsstörungen

Magnesium spielt eine zentrale Rolle im weiblichen Körper, besonders in Zusammenhang mit Fortpflanzungsgesundheit und Schwangerschaft. Ein Mangel an Magnesium kann verschiedene negative Auswirkungen auf Frauen haben, sowohl in der nicht-schwangeren als auch in der schwangerschaftsbezogenen Phase.

Magnesiummangel und seine Auswirkungen auf den weiblichen Körper:

  1. Magnesium und das prämenstruelle Syndrom (PMS):
  • Ein Magnesiummangel kann das prämenstruelle Syndrom verstärken. Viele Frauen leiden unter Symptomen wie Reizbarkeit, Müdigkeit, Schmerzen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen, die mit PMS einhergehen. Magnesium hat beruhigende und entspannende Eigenschaften, die dabei helfen können, diese Symptome zu lindern.
  • Magnesium wirkt muskelentspannend und kann den Serotoninspiegel (ein Hormon, das Stimmung und Wohlbefinden reguliert) stabilisieren, was helfen kann, die psychischen und physischen Beschwerden des PMS zu mildern.
  1. Dysmenorrhö (Menstruationskrämpfe):
  • Dysmenorrhö bezeichnet schmerzhafte Menstruationsbeschwerden, die durch die Kontraktionen der Uterusmuskulatur während der Menstruation verursacht werden. Magnesium wirkt hier als ein natürlicher Muskelrelaxans, indem es die glatte Muskulatur des Uterus
  • Ein Magnesiummangel führt zu einer stärkeren Reaktion der Uterusmuskulatur auf die hormonellen Veränderungen während des Menstruationszyklus. Die glatte Muskulatur zieht sich stärker zusammen, was zu intensiveren Menstruationskrämpfen führen kann.
  1. Magnesium und Geburtskomplikationen:
  • Magnesium spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Muskelkontraktionen im gesamten Körper, einschließlich der Uterusmuskulatur. Ein Magnesiummangel während der Schwangerschaft kann die Uterusmuskulatur übermäßig erregen, was zu Frühgeburten oder Fehlgeburten führen kann. Studien haben gezeigt, dass ein Mangel an Magnesium insbesondere in der späten Schwangerschaft mit einem höheren Risiko für Frühgeburten verbunden sein kann.
  • Magnesium wirkt hier als Muskelrelaxans, das hilft, die Uteruskontraktionen zu regulieren und vor vorzeitigen Wehen zu schützen. Auch die Magnesiumaufnahme wird während der Schwangerschaft zunehmend wichtiger, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu unterstützen.
  1. Magnesium und Schwangerschaft:
  • In der Schwangerschaft sind die Magnesiumvorräte des Körpers stärker gefordert, insbesondere im letzten Trimenon. Ein unzureichender Magnesiumstatus kann das Risiko für Bluthochdruck und Eklampsie (eine schwere Form der Präeklampsie) erhöhen, da Magnesium eine wichtige Rolle bei der Blutdruckregulation
  • Zusätzlich kann ein Mangel an Magnesium während der Schwangerschaft zu Krämpfen, Muskelverspannungen und Stimmungsstörungen führen, die die Lebensqualität der werdenden Mutter beeinträchtigen.

Weitere physiologische Auswirkungen des Magnesiums:

  • Magnesium und das Nervensystem: Magnesium spielt eine Schlüsselrolle in der Nerven- und Muskelkommunikation, indem es als Antagonist von Calcium wirkt. Es sorgt dafür, dass Nervenimpulse nicht übermäßig erregt werden, was besonders wichtig ist, um eine Überreaktion der glatten Muskulatur des Uterus zu verhindern.
  • Magnesium und die Hormonbalance: Magnesium unterstützt die Hormonregulation, insbesondere im Hinblick auf Östrogen und Progesteron, die den Menstruationszyklus steuern. Ein Mangel an Magnesium kann die Balance dieser Hormone stören, was PMS und Menstruationsschmerzen verstärken kann.

Magnesiummangel kann also viele gesundheitliche Probleme bei Frauen verursachen, von Menstruationskrämpfen bis hin zu ernsteren Schwangerschaftskomplikationen. Eine ausreichende Zufuhr von Magnesium durch die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel ist daher für die Gesundheit von Frauen besonders wichtig.

 



Magnesiumhaltige Lebensmittel ❣️

👉 Obst – Beerenobst – Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren

👉 Orangen, Kiwi; Avocado und Bananen

👉 Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Paprika

👉 Haferflocken

👉 verschiedene Nüsse - vor allem Para-, Erd- und Walnüsse,

👉 Sonnenblumenkerne, Mandeln, Pinienkerne und Kürbiskerne

👉 Leinsamen, Hirse, Buchweizen, Amaranth

👉 Ingwer, Kurkuma

👉 Basilikum, Koriander, Thymian, Petersilie, Oregano, Nelken, Kümmel, Kardamom, Sprossen, Gersten Gras❣️

👉 Paprika – Gewürz

👉 Pfeffer – rot oder Cayenne

👉 Wassermelonenkerne

👉 Spirulina

👉 Kokosöl

👉 Sellerie

 

Die wichtigsten Lebensmittel mit viel Magnesium pro 100g

  • Meerlattich-Grünalge 2.780 mg
  • Vollkornmehl 1.550 mg
  • Kürbiskerne 550 mg
  • Sonnenblumenkerne 420 mg
  • Amaranth und Quinoa 300 mg
  • Weizenkeime 250 mg
  • Cashewnüsse 270 mg
  • Bananen 36 mg
  • Emmentaler 33 mg
  • Erbsen 33 mg
  • Brokkoli 24 mg

Magnesium und Calcium: Biologischer Calciumantagonismus

Magnesium wirkt als biologischer Calciumantagonist, was bedeutet, dass es die Aktivität von Calcium in Zellen, insbesondere in Herzmuskelzellen, moduliert. Der Mechanismus, durch den Magnesium diese Wirkung entfaltet, ist von großer Bedeutung für die Herzgesundheit:

  1. Blockierung von überschüssigem Calcium:
  • Calcium spielt eine entscheidende Rolle in der Erregungsleitung und Muskelkontraktion, sowohl im Herzmuskel als auch in anderen Muskeln. Zu hohe Calciumspiegel in den Herzmuskelzellen können jedoch zu einer übermäßigen Kontraktion oder sogar zu Herzrhythmusstörungen führen.
  • Magnesium wirkt hier, indem es die Calciumkanäle in der Zellmembran blockiert oder deren Öffnungswahrscheinlichkeit verringert. Dies verhindert einen überschießenden Calciumstrom in die Zelle und schützt die Zellen so vor übermäßiger Erregung und stressbedingten Reaktionen.
  1. Senken des kardialen Sauerstoffverbrauchs:
  • Indem Magnesium den überschüssigen Calciumstrom in die Zellen verhindert, sorgt es dafür, dass die Kontraktionen des Herzmuskels nicht übermäßig intensiv sind. Das verringert den Bedarf des Herzmuskels an Sauerstoff, da eine erhöhte Kontraktionsfrequenz und -stärke den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels steigern würden.
  • Ein niedrigerer Sauerstoffverbrauch des Herzens ist besonders wichtig in stressigen Situationen oder bei bestehenden Herzproblemen, da er das Risiko für Ischämie (Mangelversorgung des Herzens mit Sauerstoff) verringert.

Magnesium als Aktivator der Calcium-ATPase

Ein weiterer zentraler Mechanismus, durch den Magnesium seine calciumantagonistische Wirkung entfaltet, ist seine Rolle als Kofaktor für die Calcium-ATPase, ein Enzym, das für den Transport von Calcium-Ionen aus dem Zellinneren (Zytosol) in spezialisierte Speicher wie das Sarkoplasmatische Retikulum (in Muskeln) oder außerhalb der Zelle verantwortlich ist. Die Calcium-ATPase benötigt ATP (Energie) für den Transport von Calcium-Ionen, aber Magnesium unterstützt die Aktivität des Enzyms und hilft so, die Calciumkonzentration in der Zelle zu regulieren.

  • Calcium-ATPase: Diese Ionenpumpe transportiert überschüssiges Calcium aus dem Zellinneren in die Extrazellularflüssigkeit oder speichert es im Sarkoplasmatischen Retikulum, um die intrazelluläre Calciumkonzentration zu senken. Ein niedriger Calciumspiegel stabilisiert das Erregungspotential der Zelle, was bedeutet, dass die Zelle weniger anfällig für unregelmäßige Erregungsweiterleitung ist und damit das Risiko für Herzrhythmusstörungen reduziert wird.

Vergleich mit synthetischen Calciumantagonisten

Die Wirkung von Magnesium als Calciumantagonist wird in der Tat als vergleichbar mit synthetischen Calciumkanalblockern beschrieben, die häufig in der Therapie von Bluthochdruck, Angina pectoris oder Arrhythmien eingesetzt werden. Magnesium hat jedoch den Vorteil, dass es ein essentieller Nährstoff ist und auf natürliche Weise zur Regulierung der elektrolytischen Balance und der Zellfunktion beiträgt, ohne die Nebenwirkungen zu verursachen, die mit chemischen Medikamenten in Verbindung stehen können.

  • Magnesium als natürlicher Calciumantagonist: Während synthetische Calciumkanalblocker die Calciumkanäle direkt blockieren, wirkt Magnesium indirekt, indem es die Funktion des Enzyms Calcium-ATPase fördert und somit die Calciumkonzentration in den Zellen reguliert. Diese duale Wirkung (Blockierung der Kanäle und Förderung der Pumpe) macht Magnesium zu einem besonders effizienten und gleichzeitig sicheren Mittel zur Unterstützung der Herzgesundheit.

Magnesium ist also für die Herzmuskelzellen von entscheidender Bedeutung, da es sowohl durch die Blockierung von Calciumkanälen als auch durch die Aktivierung der Calcium-ATPase dafür sorgt, dass das Herz nicht übermäßig belastet wird. Diese calciumantagonistische Wirkung trägt dazu bei, Herzrhythmusstörungen zu verhindern, den Sauerstoffverbrauch des Herzens zu senken und die Stabilität der Herzmuskelzellen zu gewährleisten. Im Gegensatz zu synthetischen Calciumantagonisten hat Magnesium den Vorteil, ein essentieller Nährstoff zu sein, der auf natürliche Weise und ohne bekannte schwerwiegende Nebenwirkungen wirkt.

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356 Seiten
ISBN-13: 9783754344132


07.07.2024

Heilpflanze Löwenzahn

🌱 Löwenzahn 🌱🌼🌱



Löwenzahn - Wunderkraut statt Unkraut

Wirkung & Anwendung

Der Löwenzahn ist eine oftmals unterschätzte Heilpflanze mit vielseitigen förderlichen Wirkungen und Anwendungsgebieten. Das Pflänzchen wächst nahezu überall und kann deshalb mit Leichtigkeit als kostenloses Heilmittel in den Alltag integriert werden.

Der Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern und damit zur selben Pflanzenfamilie wie die Ringelblume, die Sonnenblume, die Aster oder auch das Gänseblümchen.

Der Löwenzahn ist eine besonders kraftvolle und unverwüstliche Pflanze, denn er wächst auch noch aus der kleinsten Ritze im Asphalt und trotzt dort selbst der größten Sommerhitze.

Diese Unempfindlichkeit, Zähigkeit und Lebenskraft überträgt der Löwenzahn auf all jene, die ihn anzuwenden wissen.

Inhaltsstoffe:

Vitamin A, B1, B2 - Riboflavin, B3 - Niacin, B5 - Pantothensäure, B6, B7- Biotin, B9 – Folsäure, B12 – Cobalamin, Vitamin C, D, E, K, Kupfer, Mangan, Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium, Schwefel, Bitterstoffe wie Taraxin und Inulin, Flavonoiden, Cholin.

Es gibt keine andere Pflanze, die so hohe Mengen des Vitamins K aufweist wie der Löwenzahn❣️

Wirkung:

🔹regt Gallenfluss an

🔹regt Leber an

🔹wirkt entgiftend

🔹fördert Verdauungssäfte

🔹beugt Blähungen vor

🔹wirkt entwässernd

🔹fördert das Hautbild

Anwendung:

👉 Leber- und Gallenbeschwerden – Leberreinigung, Fettleber, Leberzirrhose, Hepatitis-Gelbsucht, Gallensteinen

👉 Verdauungsstörungen,

👉 Sodbrennen

👉 Magengeschwür

👉 Nieren- und Nierensteinen

👉 Blasenbeschwerden

👉 Arthrose

👉 Rheuma

👉 Gicht

👉 Schwaches Allgemeinempfinden

👉 Blutarmut

👉 Augenentzündungen

👉 Hauterkrankungen

👉 Krampfadern

👉 Hämorrhoiden

👉 Diabetes

👉 Gemütsverstimmungen

👉 Senkt Cholesterinspiegel, reguliert den Blutzucker, reinigt das Blut und

👉 bekämpft Krebszellen.

 

Löwenzahnblätter

Neben Bitterstoffen enthalten die Löwenzahnbestandteile viele weitere Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Triterpene oder Phytosterole. Die Wirkung von Löwenzahn kann daher mit folgenden Eigenschaften und Heilwirkungen beschrieben werden:

* appetitanregend

* stoffwechselanregend

* entwässernd

* krampflösend

* Förderung des Gallenflusses (choleretisch)

* magensaftanregend

* entzündungshemmend

* harntreibend

Löwenzahn Blätter / Extrakt wird außerdem beifolgenden Problemen eingesetzt:

* Gallen- und Leberbeschwerden

* Allgemeine Verdauungsbeschwerden

* Wasseransammlung

* Pickel und Ekzeme

* Appetitlosigkeit

* Völlegefühl

* Blähungen

* Blasen- und Nierenbeschwerden

* Stoffwechselbeschwerden

* Rheuma

Buch: Löwenzahn und Löwenkraft

Der Löwenzahn ist ein wahres Kraftpaket und ein Alleskönner unter den Pflanzen. Als großer Heiler kommt er in der alten Volksmedizin unter anderem für Zähne, Augen, Gehirn, Leber, Verdauung und Haut zum Einsatz. Seine Heilkraft ist viel mächtiger und umfassender als heutzutage bekannt. Sie reicht bis tief in unbewusste Bereiche, vermag Blockaden zu lösen und sowohl Körper wie Seele mit ihrer Sonnenkraft zu durchstrahlen. Der Löwenzahn scheint sich überall dort zu verbreiten, wo er für Tier und Mensch, Leib und Seele, Boden und Umwelt besonders gefordert und segensreich ist: Er hilft bei Infektionskrankheiten, den Folgen von Stress und Umweltgiften und ist damit eine besonders gefragte Heilpflanze für unsere Zeit.


 


ISBN-10 ‏ : ‎ 9783038009603

 

🍃✨Blütenessenz Wirkung: Löwenzahn

Blütenessenzen können sich sehr förderlich auf das geistige Wohl und verschiedene Disharmonien auswirken sowie dabei helfen, anerzogene Wahrnehmungsmuster zu erkennen und aufzulösen.

Löwenzahn-Blütenessenzen helfen Menschen, die

🔹es nicht wagen, ihre Meinung zu sagen.

🔹durch festgehaltene Gefühle an Muskelverspannungen leiden.

🔹durch Verkrampftheit unter einem steifen Nacken leiden.

🔹stets unter Stress stehen.

🔹nicht loslassen können.

🔹über keine stabile Erdung verfügen.

Löwenzahnblüten Tinktur selber herstellen:

  • Löwenzahnkraut - Blüten
  • Ansatzalkohol 40 % Vol.
  • Schraubglas oder Apothekerflaschen zum Reifen der Tinktur
  • Feines Sieb, Kaffee- oder Teefilter zum Abseihen der fertigen Tinktur
  • Braunglasflaschen oder Tropfflaschen zur Aufbewahrung der Tinktur

Löwenzahnblüten mit Alkohol bedecken und 3 bis 6 Wochen Sonnengeschützt lagern. Ab und zu schütteln. Abseihen und in Braunflaschen abfüllen.

🍃Löwenzahn Pesto für Leber, Nieren & Galle

Löwenzahn-Pesto ist der bekannte italienische Pesto aus Basilikum generell sehr ähnlich. Anstatt Basilikum wird jedoch Löwenzahn verwendet.

Folglich schmeckt der Pesto zwar leicht bitter, regt jedoch Leber, Nieren und Galle in hohem Maße an und hilft dem Körper dabei, zu entgiften.

Zutaten variabel einsetzbar:

🔹100 g Löwenzahn

🔹100 g Sonnenblumenkerne

🔹150 ml Sonnenblumenöl

🔹2 Knoblauch-Zehen

🔹Salz, Pfeffer

Bei Bedarf: 50 g Brennnesselblätter, Parmesankäse etc.

Rezept:

  1. Kräuter waschen & vorsichtig abtrocknen.
  2. Knoblauchzehen in Würfel schneiden.
  3. Sonnenblumenkerne leicht anrösten.
  4. Alle Zutaten in ein Gefäß geben & pürieren.
  5. In ein Schraubglas umfüllen.

Man kann den Pesto zu Spaghetti, Kartoffeln oder auch z.B. als Brotaufstrich verwenden.

Löwenzahnwurzel❣️

Die Löwenzahnwurzel wird zur Behandlung von Muskelschmerzen, Appetitlosigkeit, Magenverstimmung, Darmgasen, Gallensteinen, Gelenkschmerzen, Krebs, Ekzemen und Blutergüssen verwendet.

Sie erhöht auch die Urinproduktion und dient als Abführmittel zur Steigerung des Stuhlgangs.

Die Löwenzahnwurzel gilt als wahres Aufbau-Tonikum, ähnlich dem Ginseng und wird in der Volksheilkunde bei sämtlichen Schwächezuständen eingesetzt, um den Körper wieder in Schwung zu bringen.

Die Löwenzahnwurzel stärkt die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, den Darm und den Magen

Hilft dank seiner Leberaktivierenden und antioxidativen Kraft außerdem dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen❣️

Dient aber auch als Kaffee-Ersatz ❣️



Löwenzahnwurzel für die Blutreinigung:

Graben Sie die frische Wurzel des Löwenzahns aus, waschen es mit einer Bürste und essen es roh. Es wirkt dadurch reinigend auf unser Blut. Sie können auch einen Tee daraus machen. Setzen Sie 1 gehäuften Teelöffel, klein geschnitten, in 250 ml kaltem Wasser an und lassen es 12 Stunden stehen. Danach wird der kaltansatz angewärmt, abgeseiht und schluckweise eine halbe Stunde vor und nach dem Frühstück getrunken.

Löwenzahnwurzel bei Akne:

Nehmen Sie 1 gehäufter Teelöffel zerkleinerte Löwenzahnwurzel wird für 12 Stunden in 250 ml kaltem Wasser eingeweicht. Anschließend wird der Kaltansatz angewärmt, die Wurzel abgeseiht und den Tee, je zur Hälfte, eine halbe Stunde vor und nach dem Frühstück schluckweise trinken. Sie können den Tee auch auf die betroffene Stellen öfters auftragen.

Blätter❣️🌱
Die Blätter sind besonders gut als Salat, Smoothie oder Tee.

Der Löwenzahn kann in Form von

Salat, Smoothie, Tee, Pflanzensaft (der weiße Milchsaft aus den Stängeln), Frischpflanzenpresssaft, Kaltwasserauszug, Kaffee oder Löwenzahnwurzelextrakt genutzt werden.

WICHTIG ist dabei, das Präparat der Wahl regelmäßig und Kurweise über mehrere Wochen hinweg einzusetzen oder noch besser: den Löwenzahn einfach täglich frisch zu essen❣️

Die Pflanze ist komplett essbar und noch dazu sehr gesund❣️

Löwenzahntee❣️
Etwa einen Esslöffel der Löwenzahnwurzel, -stiele, Blätter oder -blüten für etwa 30 Minuten in 150-200 ml kochendem Wasser ziehen lassen, abseihen und das Elixier warm genießen.

Löwenzahnstängel für die Gicht:
Dank seiner Blutreinigenden Wirkung ist der Löwenzahn ein wirksames Kraut im Kampf gegen die Gicht. Man sammelt die Löwenzahnstängel während der Blütezeit, wäscht sie und isst sie roh, täglich bis zu 10 Stück.

Bei Juckreiz:
Machen Sie eine 14 tätige Kur mit frischen Löwenzahnstengeln. Dies lindert das Hautjucken. Man sammelt täglich bis zu 10 Stängel mit Blüten, wäscht sie, entfernt den Blütenkopf und zerkaut die Stängel roh.

Wenn Sie eine 2wöchige Kur mit den Stängeln machen. Im Mund langsam zerkauen. So werden abgespannte und müde Menschen während der Kur eine rasche Belebung der Lebensgeister feststellen können.



🌸 Mythische Verwendung❣️
Ihm werden folgende magischen Kräfte zugeschrieben: Hellsichtig, Reinigung, Erfüllung von Wünschen und Beschwörung von Geistern.

Buchempfehlung:

Die besten Kräuter für die Gesundheit
Teezubereitungen - Anwendungen - Wirkungen



Heilkräuter sind hervorragende Arzneimittel aus der Natur. Mit ihren besonderen Wirkstoffen können sie Beschwerden und Krankheiten lindern. Sei es zur Heilung von Krankheiten oder zum Erhalt der Gesundheit wie Bluthochdruck, Erkältungen Halsweh, Husten, Schnupfen, Entzündungen, Rheuma oder Kopfschmerzen. Hier finden Sie genaue Informationen und Hilfsmittel für viele Beschwerden. Wir kennen viele Heilkräuter nur als Gewürz oder Tee, sie tun aber unseren Körper viel mehr als das Essen schmackhaft zu machen. Erleben Sie, wie Sie selber Tinkturen oder Salben herstellen können, und wie Sie Kräuter und Pflanzen richtig anwenden, erfahren Sie in diesem Buch.

342 Seiten
ISBN-13: 9783753407302


12.04.2024

Hilfe bei Verdauungsprobleme

Hilfe bei Verdauungsproblemen



Eine gesunde Verdauung - ein gesundes Leben

Laut einer Studie im Jahr 2008 leidet jeder dritte Österreicher, das sind ca. 2,5 Millionen Menschen unter Verdauungsstörungen. Außer einer Erkältung sind Verdauungsprobleme der häufigste Grund, warum Menschen einen ärztlichen Rat einholen. Das kostet dem Staat rund 80 Milliarden Euro. Jedes Jahr stehen Medikamenten gegen Verdauungsproblemen der Pharma auf die Bestsellerliste. Im Durchschnitt geben Personen allein für Abführmittel und Ballaststoffzusätze mehr als 600 Euro pro Jahr aus. Diese Medikamente bei Verdauungsproblemen werden aber nur symptomatisch behandelt. Nimmt man ein Medikament, so geht es der Person schnell wieder besser. Es kann zu chronischen Gesundheitsproblem werden, da das Mittel nicht die Ursache des Problems löst.

Hier sollte man die Botschaften des Körpers verstehen. Die Funktion der Verdauung besteht darin, dass Nahrungsmittel in Grundbausteine zerlegt werden, damit die Zellen Energie gewinnen und als Baustoff und Katalysator nutzen können. Ein ununterbrochener Fluss der Nährstoffe in unserem System ist entscheidend für eine langfristige Gesundheit. Wenn man sich schlecht ernährt, wird die Verdauung blockiert und träge. Die Fähigkeiten der Zellen werden effizient beeinträchtigt und krank. Die Nahrung die wir essen, ist ein inniger Kontakt mit unserer Umwelt. Wie nehmen die Nahrung in unserem Körper auf und verwandeln sie in uns um. Der Körper muss mehrere Kilo dieser fremden Materie verarbeitet werden. Siebzig Prozent des Immunsystems befinden sich im oder um das Verdauungssystem und wird oft auch als zweite Gehirn angesehen. Es werden fast 90 Prozent des gesamten Serotonins im Darm hergestellt.

Die Ursachen von Verdauungsproblemen können entstehen durch:



Die Mikroben sind in unserem Verdauungstrakt besiedelt. Wenn diese aus dem Gleichgewicht geraten, spüren wir die Auswirkungen. Durch falsche Lebensgewohnheiten können Dysbiose und das Leaky Gut Syndrom Verdauungskrankheiten entstehen. Leaky Gut Syndrom ist eine Barrierefunktion der Schleimhaut im Dünndarm die gestört ist. Es ist daher wichtig, bestimmte Lebensmittel zu essen, wie Vollkornbrot, Vollkornprodukte, Naturmilch, Gemüse und Obst. Diese können aber für Sie gesund sein oder auch nicht. Dies hängt vom Körper ab, wie gut es verwerten kann. Eine fehlerhafte Verdauung können wie arthritische Erkrankung, Migräne, Hautprobleme und Verdauungsproblemen hervorgerufen werden. Der Körper erneuert sich kontinuierlich, Tag für Tag, Zelle für Zelle bei richtiger Ernährung. Mit einer richtigen Balance, Ruhe und Nährstoffe kann der Körper jedes Jahr gesünder machen.

Eine Unterfunktion des Dünndarms und Bauchspeicheldrüse können folgenden Problemen auftreten:

  • Bauchkrämpfe – 1 bis 3 Stunden nach dem Essen.
  • Müdigkeit nach dem Essen
  • Wechselnde Verstopfung und Durchfall
  • Zuviel Ballaststoffe können Verstopfung verursachen
  • Schleim im Stuhl, glänzender Stuhl, übelriechender Stuhl
  • Drei oder mehr Stuhlgänge täglich
  • Trockene, schuppige Haut, trockenes, sprödes Haar
  • Schmerzen auf der linken Seite unter dem Brustkorb
  • Chronische Magenschmerzen
  • Akne
  • Nahrungsmittelallergien
  • Schwierigkeiten bei der Gewichtszunahme
  • Unverdaute Nahrung im Stuhl
  • Sodbrennen, Reflux
  • Bindegewebserkrankung
  • Osteoporose

Unterfunktion des Dickdarms:

  • Saisonaler oder wiederkehrender Durchfall
  • Infektionen, Erkältung
  • Blasen- und Niereninfektionen
  • Vaginale Hefepilzinfektion
  • Bauchkrämpfe
  • Zehen- und Fingernägelpilz
  • Fleischesser
  • Schnell nachlassendes Sehvermögen
  • Wiederkehrende Magenschmerzen
  • Blut und Eiter im Stuhl

Unterfunktion Leber und Gallenblase:

  • Unverträglichkeit bei fettigen Lebensmitteln
  • Kopfschmerzen nach dem Essen
  • Heller Stuhl, übelriechender Stuhl
  • Weniger als ein Stuhlgang
  • Verstopfung
  • Harter Stuhl
  • Saurer Geschmack im Mund
  • Graue Haut, gelb im Augenweiß
  • Mundgeruch, Körpergeruch
  • Müdigkeit und Schläfrigkeit nach dem Essen
  • Schmerzen in der rechten Seite unter dem Brustkorb
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Wassereinlagerung
  • Schmerzen im großen Zeh und strahlt entlang der Außenseite des Beins aus
  • Trockene Haut und Haare
  • Rotes Blut im Stuhl
  • Gelbsucht, Hepatitis
  • Hoher Cholesterinspiegel im Blut und niedriges HDL-Cholesterin
  • Der Triglyceridspiegel liegt über 115

Leaky Gut Syndrom Dysbiose und Darmpermeabilität:

  • Verstopfung oder Durchfall
  • Bauchschmerzen oder Blähungen
  • Schleim oder Blut im Stuhl
  • Gelenkschmerzen oder Schwellungen, Arthritis
  • Chronische oder häufige Müdigkeit
  • Nahrungsmittelallergie oder Intoleranz
  • Nebenhöhlen- oder Nasenverstopfung
  • Chronische oder häufige Entzündungen
  • Ekzeme, Hautausschläge, Nesselsucht
  • Asthma, Heuschnupfen oder Allergie
  • Verwirrung, schlechtes Gedächtnis oder Stimmungsschwankungen
  • Einnahme zu viel Aspirin, entzündungshemmer und Antibiotika
  • Alkoholkonsum
  • Colitis, Morbus Crohn oder Zöliakie
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Chronisch verstopfte Nase

Medikamente:

Medikamente sind gute Indikationen, so dass sich der Körper in irgendeiner Weise in Ungleichgewicht befindet. Medikamente haben aber große Wechselwirkungen zwischen Medikamente und Nährstoffen. Die Nährstoffe können dadurch zunehmen oder sinken. Medikamente können auch wichtige Nährstoffe blockieren.

Lebensmittel, Getränke, Tabak:

Süßigkeiten, Alkohol und Erfrischungsgetränke sind leere Kalorien für den Körper und enthalten weniger Nährstoffe. Die Nährstoffe werden aber benötigt um die Lebensmittel zu verstoffwechseln. Gesunde Lebensmittel führen auch wichtige Nährstoffe den Körper zu. Lebensmittel ohne Nährstoffe wirken nachteilig auf die meisten Verdauungsprobleme aus. Einfachzucker ernähren den Candida, Bakterien und Parasiten. Tabak hat eine negative Wirkung auf das Verdauungssystem. Hier sollte eine gute antioxidative Ergänzung und viel Vitamin C, Camu Camu, Acerolakirsche, eingenommen werden. Bei Gebäck, Fast Food und Margarine nimmt man zu viel gesättigte Fettsäuren zu sich. Die Margarine und die meisten Backwaren enthalten hydrierte Öle, die unsere Zellen aufnehmen und die Gesundheit schaden. Die Zellmembranen werden dadurch steif und hemmen die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen und Ausscheidung von Abfallstoffen. Sie fördern die Aktivität freier Radikalen und tragen zur Arteriosklerose und entzündliche Erkrankungen bei.

Ungesunder Lebensstil:

Gewichtsprobleme können eine Schilddrüsenunterfunktion oder Nahrungsmittel Unverträglichkeit und Empfindlichkeit verursacht werden. Eine Stoffwechselverlangsamung kann durch eine schlechte Ernährungsgewohnheiten, sitzender Lebensstil, Emotionen, funktionelles und soziales Überessen, chronische Diäten hervorgerufen werden.

Um Stress zu reduzieren und die Gesundheit zu fördern ist Bewegung. Regelmäßige körperliche Bewegung 2 bis 3 mal pro Woche, ca. 20 bis 30 Minuten, fördert das Verdauungssystem und kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert werden. Stress leidet die Auswahl der Lebensmittel darunter. Bei längerer Einnahme von Chemischen Zusatzstoffen können offensichtliche Krankheiten, Verwirrtheit, chronische Müdigkeit oder Kopfschmerzen entstehen. Auch das Nervensystem kann beeinträchtigt werden und lösen neurologische Störungen aus. Auch Krebs können bei längeren einnahmen von Chemikalien und Zusatzstoffen Krebs auslösen.



Ein Mangel an Nährstoffen und Ballaststoffen, zu viel Chemikalien und Stress, schlechte Luft und Wasserqualität lösen folgende Probleme aus:

  • 25% der Kinder bekommen Verhaltens- oder Lernprobleme
  • Erwachsene bekommen häufig Allergien, Asthma, chronische Ohrenentzündungen, Zusammenbruch des Immunsystems, Diabetes und/oder Herzerkrankungen.

Viele Personen nehmen täglich 20 Prozent Kalorien aus Zucker, 25 Prozent aus schlechten Fetten und Ölen und ca. 10 Prozent gesüßten Erfrischungsgetränken zu sich.

Eine Ernährungsumstellung kann Herzerkrankungen, Verdauungsstörungen und sonstige Erkrankungen reduziert werden. Mit Antioxidantien wie Vitamin C und E, Selen, Stickoxid, Glutathion und Carotinoide schützen die Blutgefäße vor Entzündungen. Eine erhöhte zufuhr der B-Vitamine können den Homocysteinspiegel normalisiert und so die Todesfälle durch Herzerkrankungen verhindert werden.

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Wir alle tragen die Verantwortung für unseren Körper und je mehr wir die Naturordnung verstehen, die alleine das Leben auf dieser Erde ermöglicht, umso eher werden wir bereit sein, unseren Körper das zu geben, was er braucht.Hier finden Sie alle Gesundheitstipps und wichtige Informationen für Ihre Gesundheit und Wohlbefinden.Der Inhalt dieses Buches ist: Radioaktivität und Schadstoffe Säure – Basen im Körper und Produkten Der Unterschied bei Nahrungs- und Lebensmitteln Brauchen wir eigentlich Nahrungsergänzungen? Lebensnotwendige Frischkost Unterschied bei raffinierten und unraffinierten Ölen Trockenfrüchte, Nüsse, Getreide, Zucker und deren Inhaltsstoffe Und vieles mehr.

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