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03.04.2011

Ascorbinsäure - Vitamin C

L-Ascorbinsäure – Vitamin C



 
 
 
Allgemeine Beschreibung:
Die chemische Bezeichnung für Vitamin C lautet L-Ascorbinsäure. Im Gegensatz zu synthetischem Vitamin C kommt natürliche L-Ascorbinsäure in der Natur immer im Verband mit ihren biologischen Vorstufen, häufig (in Grüngemüse, Kartoffeln, Obst und Zitrusfrüchten) auch zusammen mit Bioflavonoiden vor, so dass natürliches Vitamin C eigentlich als Substanzgemisch gesehen werden müsste.

Biochemische/physiologische Bedeutung:
Im Gegensatz zu anderen Vitaminen, z.B. jenen der B-Gruppe, gibt es für L-Ascorbinsäure keine spezifische enzymatische Wirkform. L-Ascorbinsäure wirkt vielmehr unspezifisch, vor allem in wässrigen Millieu, als biologisches Antioxidanz. So neutralisiert L-Ascorbinsäure aggressive Stoffwechsel – Superoxide und radikalbildendes Wasserstoffperoxid. Dabei wird Ascorbinsäure, selbst zu Semidehydroascorbinsäure oxidiert und muss in der Folge mit Hilfe anderer Antioxidantien wie niacinhaltigem NADH, eisenhaltigen Cytochromen, Vitamin B² - haltigem FADH, Flavonoiden, Vitamin E oder Gluthation zu Ascorbinsäure regeneriert werden.

Diese vielfältigen Reaktionsmechanismen zeigen, dass die isolierte Zufuhr einzelner Antioxidantien nicht sinnvoll ist, wenn dem Körper zugleich jene lebenswichtigen Nährstoffe fehlen, die für die Regeneration des jeweils hoffnungsvoll zugeführten „Immun-Nährstoffes“ nötig wären. Nur wenn also auch die Versorgung mit den angeführten Regenerations – Nährstoffen gewährleistet ist, erfüllt Vitamin C seine wichtige Schutzfunktion in den wässrigen Kompartimenten des Körpers, also im Bindegewebe und im Zellinneren.

Vitamin C hemmt auch die Bildung von Nitrosaminen im Verdauungstrakt. Nitrosamine entstehen aus Nitrat – Rückständen (z.B. in Trinkwasser und Gemüse), welche durch intestinale Bakterien zu Nitrit reduziert werden können. Diese Nitrite sind aber auch normaler Bestandteil des Speichels. Sie reagieren mit sekundären Aminen aus Nahrungsmitteln wie Käse oder gebratenem Fleisch und Fisch zu hochtoxischen Nitrosaminen, die mutagen und stark cancerogen sind. Sekundäre oder tertiären sind übrigens auch in vielen täglichen verordneten oder frei verkäuflichen Arzneistoffen enthalten.

Die cancerogene Wirkung der Nitrosamine beruht auf deren Wechselwirkungen mit der DANN im Zellkern und in den Mitrochondrien.  Die Hemmwirkung der L-Ascorbinsäure auf die Nitrosaminbildung beruht auf ihrem starken Reduktionsvermögen. Nitrit wird durch L-Ascorbinsäure zu Stickoxid und Wasser reduziert, die Ascorbinsäure ihrerseits zur Dehydroascorbinsäure oxidiert. Aus In-Vitro-Versuchen weiß man, dass L-Ascorbinsäure in der Lage ist, Nitrit gänzlich abzubauen, sofern das Vitamin C im äquimolaren Verhältnis zu Nitrit eingesetzt wird.

L-Ascorbinsäure fördert auch den Aufbau des Bindegewebes (Collagen-Bildung) und schützt dieses zugleich vor der oxidativen Zerstörung durch Radikale und Peroxide. Einerseits stimuliert Ascorbinsäure die Transkription und Translation, aber auch die Stabilität von messenger –RNA zur Synthese von Procollagen. Aber auch die Sekretion des gebildeten Procollagens zur Ausbildung extrazellulärer Matrix wird durch  Vitamin C stimuliert. Letztlich aber wird die Collagen- Syndese selbst durch L-Ascorbinsäure stimuliert: die eisenabhängigen Enzyme Prolyl- Hydroxylase und Lysyl- Hydroxylase sind auch Ascorbat abhängig. Diese Aufbau- und Schutzwirkung ist bedeutend in der Wundheilung, nach Verbrennungen und bei der Neubildung des Knochengewebes.

Erwähnenswert auch der Hinweis, dass die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C (25 – 75mg) die Aufnahme von Nahrungseisen in den Körper verfünffachen kann.  Von praktischer Bedeutung ist dies vor allem für Vegetarier, da Eisen aus pflanzlichen Quellen und aus Eisenpräparaten generell schlechter resorbiert als „tierisches Eisen“ sogenanntes Häm – Eisen (Schüsslersalze). Darüber hinaus fördert L-Ascorbinsäure den Einbau von Eisen in die Speicherform Ferritin und die Mobilisation des Ferritin-Eisen. Eine weitere biochemische Funktion erfüllt L-Ascorbinsäure in der Spermienbildung, in den Körpereigenen Carnitin – Bildung aus Lysin und Methionin sowie in der Biosynthese von Nervenhormonen und Nervenüberträgerstoffen (erhöhter Vitamin C-Bedarf bei Stress und Depressionen).

Mangelerscheinungen und Anwendungsbeispiele:
Skorbut , die klassische Vitamin C Mangel Krankheit (Gewebeblutungen durch Kapillarbrüchigkeit, Zahnausfall, tritt unter heutigen Ernährungsbedingungen praktisch nicht mehr auf, da Skorbut erst bei einer täglichen Vitamin C Zufuhr von weniger als 10 mg über Monate auftritt. Heute stehen vielmehr subklinische Mangelerscheinungen im Vordergrund, die sich in verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Schlafbedürfnis, Reizbarkeit sowie Schmerzen in Gelenken und Gliedern äußern. Auch die Immunkraft ist bei Vitamin C –Mangel herabgesetzt.

Raucher (Cadmiumbelastung) und Berufsautofahrer (Bleibelastung) sollten täglich wenigstens 100 – 200 mg Vitamin C zuführen, da Ascorbinsäure die Aufnahme dieser toxischen Schwermetalle verringert. Die Herabsetzung der Toxizität von Schwermetallen beruht auf den reduzierendem Eigenschaften der L-Ascorbinsäure. Zum Beispiel wird (toxisches) Chrom VI durch Vitamin C zu (ungiftigem bzw. sogar essentiellem) Chrom III reduziert. Cadmium und Blei wiederum werden im Verdauungstrakt durch L-Ascorbinsäure gebunden, somit in ihrer Resorption stark gehemmt. So konnte bereits in den 70er Jahren des 21. Jahrhunderts nachgewiesen werden, dass L-Ascorbinsäure die renale Ausscheidung von Delta – Aminolävulinsäure (ein Parameter für die Bleibelastung) um 65% senkt.

Auch Personen, die unter oxidativem Stress stehen (bei  Infektionen, Tumoren, Arbeitsstress, Verletzungen) sollten Vitamin C zuführen, zugleich aber auch andere Antioxidantien. L-Ascorbinsäure wird durch Abgabe eines Elektrons zum Mono-Dehydro-Ascorbinsäure-Radikal oxidiert. Im Vergleich zu vielen anderen verbrauchten (also oxidierten) antioxidativen Biomolekülen ist das radikalisierte Vitamin C mesomeriestabilisiert, also vergleichsweise nur begrenzt aggresiv.

Man hatte Risikogruppen (Raucher, Aspestarbeiter) mit synthetischen, chemisch isolierten Antioxidantien versorgt, um das pharmakologische Potential dieser Antioxidantien therapeutisch zu nutzen. Dabei hatte man offensichtlich das physiologische Zusammenspiel von Nährstoffen aus den Augen verloren. Ein isoliertes Antioxidans alleine macht noch keinen immunologischen Frühling.
Während die Zufuhr hoher Einzeldosierungen von L-Ascorbinsäure also vergleichsweise unbedenklich ist, können isolierte Toxopherole und Carotinoide bereits in relativ geringen Dosierungen gesundheitliche Schäden auslösen.
 
Aus heutiger Sicht zeigt sich letzten Endes der gezielte Einsatz von Antioxidanzien-Cocktail (abgestimmt nach Löslichkeit und Redox Potentialen) als sinnvoller und effizierenter, vo allem in der Langzeitanwendung.

Verschiedene Studien belegen, dass bei ischämischem Herzerkrankungen die Vitamin C und Vitamin E Blutspiegel erniedrigt sind. Diese Feststellung soll jedoch nicht zum Irrtum verleiten, die isolierte  Zufuhr von Vitamin C und Vitamin E könne vor Angina pectoris und Herzinfarkt schützen. Die Studienergebnisse sind vielmehr so zu interpretieren, dass zum Schutz vor Herzerkrankungen (die ja auch radikal induziert sind) bevorzugt Vitamin C und Vitamin E haltige Lebensmittel konsumiert werden sollen.

Auch bei chronischem Alkoholkonsum ist der Vitamin C Bedarf erhöht. Dies deshalb, weil Alkohol einerseits die Vitamin C Aufnahme reduziert, zum anderen, weil Vitamin C für die Neutralisation des zellschädigenden Acetaldehyds (Stoffwechselprodukt aus Alkohol) vermehrt verbraucht wird.

Auch die Einnahme bestimmter Medikamente (Tetrazykline, Acetylsalicylsäure, Corticoide, orale Kontrazeptiva, Calcitonin, Barbiturate) führt zu einem Abfall der Vitamin C Konzentrat im Blut. Einige der genannten Pharmaka steigern die renale Ascorbinsäure Ausscheidung, andere erhöhen den Ascorbinsäure Verbrauch (durch Oxidation). Acetylsalizylsäure wiederum hemmt die Aufnahme von L-Ascorbinsäure durch den Darm.

Vorkommen:

Nur der Mensch und einige Tiere wie manche Primaten, Vögel, Fische und das Meerschweinchen können aufgrund des Fehlers des Enzymes L-Gulonolacton Oxydase Vitamin C nicht selbst bilden. Daher kommt Vitamin C in fast allen Fleischsorten vor. Dennoch werden als Hauptlieferanten Grüngemüse, Kartoffeln, Obst und Zitrusfrüchte angesehen.

 Bei der Lagerung und Zubereitung Vitamin C haltiger Nahrungsmittel ist zu beachten, das Vitamin C gegen Sauerstoff, Alkalien und Spuren von Schwermetallionen empfindlich ist und zerstört wird. So kann Lagerung von Kartoffeln Vitamin C Verluste bis zu 75% bedingen, anschließendes Schälen und langes Kochen das restliche Vitamin C vollkommen abbauen. Etwa 60 – 70% der Ascorbinsäure Produkte in den Industrieländern wandern in die Lebensmittelindustrie: Vitamin C dient der Stabilisierung (und Aufwertung?) von Getränken, Obst, Gemüse- Pilzkonserven, der Stabilisierung von Bier, Wein, Fleisch und Wurstwaren sowie zur Verlängerung der Haltbarkeit von Ölen und Fetten.

Tagesbedarf:

Kein anderer Nährstoff wird in Bezug auf den Tagesbedarf so unterschiedlich eingeschätzt wir Vitamin C. Die amerikanische FDA empfiehlt für gesunde Erwachsene 60 mg täglich, die DGE 75 mg, wobei für Raucher, Schwangere und Stillende ein Mehrbedarf von 25 – 50 mg pro Tag empfohlen wird.

Verschiedene Wissenschaftler jedoch erachten diese Empfehlungen aufgrund der heutigen Umweltbedingungen als zu gering. So empfiehlt B. Kuklinski, je nach Belastung, die Zufuhr von 500 mg bis mehreren Gramm, allerdings verteilt in mehrere Einzeldosen, da dadurch sowohl die Verträglichkeit als auch die Blutspiegelsättigung optimal sind. Kuklinski stört sich auch nicht an der Tatsache, dass die Aufnahmequote von Vitamin C mit steigernder Dosis abnimmt (von 90% bei 180 mg auf 40% bei 3g bzw. 16% bei 12g), da nicht aufgenommenes Vitamin C den gesamten Darmtrakt antioxidativ vor Schadstoffen schützt. Die Aufnahmerate für Vitamin C sinkt somit mit steigenden Zufuhr Dosierungen enorm. Man schätzt die maximal absorbierbare Tagesmenge von L-Ascorbinsäure mit 1,2 bis 1,5 Gramm täglich ein.

Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling ging sogar so weit, eine tägliche Aufnahme von 10 – 20 g zu empfehlen. Pauling begründet seine Empfehlung u.a. mit der Tatsache, dass Tiere wie Ziegen, Kühe, Schafe, Hasen, Hunde und Katzen täglich vergleichbar große Menge an Vitamin C bilden würden. Ein Bär produziert bis zu 2000 mg pro Tag. Auch verwies Pauling auf die Tatsache, dass die genannten Tiere unter Stress vermehrt Vitamin c bilden. 
Unabhängig vom wissenschaftlichen Streit um diese Aussage muss festgestellt werden, dass natürliches Vitamin C völlig unschädlich ist. Eine überhöhte Zufuhr an L-Ascorbinsäure kann zu dünnem Stuhl führen, dann einfach die Menge reduzieren.

Wahre Mega Dosen wurden von den amerikanischen Ärzten F.Klenner und R.F.Cathcart zur Behandlung virusbedingter Immunstörungen verwendet, nämlich bis zu 200g täglich. Diese Menge wurden verständlicherweise nicht oral zugeführt, sondern über Infusion.

Schnellkraft- und Ausdauersportlern werden 300 – 800 Milligramm L-Ascorbinsäure täglich empfohlen. Manche Profisportler nehmen hohe Vitamin C Dosen allerdings nicht nur zur Leistungssteigerung ein. L-Ascorbinsäure senkt nämlich auch den pH Wert des Primärhahns, wodurch die renale Ausscheidung verbotener Dopingsubstanzen beschleunigt wird.

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30.07.2015

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13.03.2011

Cholesterinspiegel




Cholesterin
Was kann ich tun um den Cholesterin natürlich zu senken.




Allgemeine Beschreibung:
Cholesterin, auch als Cholesterol bezeichnet, ist ein ungesättigter, einwertiger hydroaromatischer Alkohol und kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Pflanzen enthalten andere Sterine, sogenannte Phytosterine. Cholesterin ist als Nährstoff nicht essentiell, da der Körper im gesunden Stoffwechsel täglich 2 – 3 g  Cholesterin bildet.




Biochemische/physiologische Bedeutung:
Der Gesamtcholesterinbestand des Menschen beträgt 140g, wobei 10 – 20% der Gehirn-Trockenmasse aus Cholesterin bestehen. Cholesterin ist Bestandteil der doppelwandigen Zellmembranen und bedingt deren Elastizität und Beweglichkeit. Cholesterin ist auch die biologische Vorstufe zur körpereigenen Synthese von Hormonen (Sexualhormonen, Nebennierenhormonen) und hat daher biologische Notwendigkeit für den Reproduktionsstoffwechsel, für den Immunstoffwechsel, für die Stressbewältigung sowie für den Abbau von Proteinen und für den Glucoseaufbau aus Aminosäuren (Gluconeogenese).

Es ist auch Vorstufe für die körpereigene Synthese von Vitamin D, unter UV-Einwirkung und Ausgangsstoff zu Bildung von Gallensäuren. Salze der Gallensäure wie jene der Cholsäure, Desoxycholsäure und Lithocholsäure aktivieren die Freisetzung von Lipasen aus der Bauchspeicheldrüse und dienen als Lösungsvermittler für wasserunlösliche Nährstoffe im Dünndarm.

Gallensäure-Salze sind also unverzichtbar zur Verdauung vor Nahrungsfetten und –ölen. Cholesterin ist aber auch ein sehr starkes Antioxidans. Kuklinski vertritt die Auffassung, dass Cholesterin unter anderem vom Körper dann vermehrt gebildet wird, wenn der Mensch unter oxidativen Stress steht und zugleich einen Mangel an antioxidativen Nährstoffen wie Selen, Carotinoide, Vitamin C und Vitamin E auf weist. Ein hoher Cholesterin Spiegel kann daher Zeichen einer chronischen Stressbelastung sein.

Mangelerscheinungen und Anwendungsbeispiele:
Cholesterinmängel treten unter unseren Ernährungsbedingungen praktisch nicht auf. Dagegen wir ein erhöhter Cholesterinspiegel häufig als ‚Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Apoplex bezeichnet. Die Cholesterinhysterie dürfte aber überzogen sein. Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen erhöhtem Cholesterin und dem Auftreten von Arteriosklerose aufweisen, werden von ebenso vielen und ernstzunehmenden Studien widerlegt, die das Gegenteil bezeugen. Wahrscheinlich verhält es sich mit der Cholesterin Hypothese ähnlich wie mit der falschen Schlussfolgerung, Beta Carotin als den Krebsschutzstoff hochzuloben. Ebenso wie ein erhöhter Beta Carotin Plasmaspiegel ein Indikator von vielen für gesunde Ernährungsweise ist, weist erhöhtes Cholesterin im umgekehrten Sinne auf ungesunde Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hin. Dies bedeutet aber für die Praxis, dass durch Ausschalten dieses Indikators (z.B. durch cholesterinsenkende Lipidsenker oder durch „cholesterinarme“ Diät) das Grundproblem noch nicht gelöst ist. So gilt als gesichert, dass der Cholesterinspiegel durch Nahrungscholesterin kaum beeinflusst wird. Zudem kann eine Mangelversorgung mit den Nährstoffen Chrom, Vitamin C, Carotinoiden, Selen, Vitamin E und B-Vitaminen den Cholesterinspiegel in die höhe treiben, da der Körper bei Antioxidationsmangel versucht, diesen durch vermehrte Cholesterinsynthese auszugleichen. Zahlreiche Arbeiten weisen dagegen darauf hin, dass es nicht das Cholesterin selbst ist, das zu Arteriosklerose und Herzinfarkt führt, sondern Oxycholesterin, also oxidiertes Cholesterin.

Oxycholesterin entsteht im Körper vermehrt bei oxidativem Stress bei gleichzeitigem Antioxidantienmangel, kommt aber in erheblichen Mengen auch in industriell gefertigten, sprühgetrockneten Milch- und Eipulver (Puddingpulver, Mayonaisen, Teigwaren, Eiscremen, Mikrowellenmenüs) vor.
Linus Pauling stellte noch kurz vor seinem Tod die Hypothese auf, der Mensch bilde unter Vitamin C Mangel vermehrt sogenanntes Lipoprotein (a) als Ersatz Schutzstoff für Vitamin c. Pauling sah in der vermehrten Bildung von Lipoprotein (a), zusammen mit erhöhtem Cholesterin, den Auslöser für Arteriosklerose und Herzerkrankungen.

Kuklinski dagegen vertritt die These, dass eine vermehrte Bildung von Homocystein (entsteht als Zwischenprodukt bei der Umwandlung von Cystein in Methionin vor allem unter Antioxidantienmangel) zu einer vermehrten Oxidation von Cholesterin führt. Nach seinen Angaben kann eine vermehrte Homocystein – Bildung durch ausreichende Zufuhr von Vitamin B6, B12, Folsäure, Betain und Vitamin C verhindert werden. All diese Forschungsarbeiten und Hypothesen ist gemeinsam, dass ein erhöhter Cholesterin Spiegel mit Stress im Zusammenhang stehen dürfte. Wahrscheinlich lässt sich Hypercholesterinämie durch stressarme Lebensweise und gleichzeitige Antioxidantien Zufuhr besser und ursächlicher beheben als durch synthetische Cholesterinsenker und „cholesterin- und fettarme“ Ernährung.

Vorkommen:
Besonders cholesterinreich sind Eier (etwa 200 – 300 mg pro Ei), Käse, Speck, Butter und Tierleber.

Tagesbedarf:
Eine Tagesbedarfangabe für Cholesterin erübrigt sich angesichts der Syntheseleistungen des Körpers. Die Leber- und Dünndarmzellen gelten als Hauptproduktionsstätten für körpereigenes Cholesterin.

Die Bezeichnungen VLDL, LDL – sowie HDL –Cholesterin bezeichnen die Dichte von Cholesterin Protein Komplexen als Abkürzung für Very Low-, Low und High Density- Lipoprotein. Cholesterin kann aufgrund seiner geringen Wasserlöslichkeit im Blut nur an Transportproteine gebunden transportiert werden, daher die Bezeichnung Lipoprotein. Diese Lipoprotein Komplexe bestehen also aus Cholesterin, Triglyceriden (Fetten), Phosphorlipiden (wie z.B. Lecithin) und Proteinen. Nach der Cholesterinhypothese lagern sich an den Blutgefäßinnenwänden vor allem die Lipoproteine mit geringer Dichte (LDL) an, während die dichten Lipoproteine (HDL) das Cholesterin aus dem Gewebe zur Leber transportieren, wo es dann verwertet bzw. abgebaut werden sollte. Daher wird LDL –Cholesterin als ungesund, HDL –Cholesterin dagegen als günstig eingestuft.

Generell gilt die Cholesterin Hypothese als umstritten und die Einhaltung cholesterinarmer Diäten als nicht zielführend. Die Verabreichung von cholesterinsenkenden Lipidsenkern ist einzig bei familiärer Hypercholesteinämie unumstritten

Cholesterinwerte auswerten.
Cholesterinwert : HDL =  …….
Bis 3,9 ist normalwert
Ab 4 sollte man was tun





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